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Die europäische Bedeutung der Internationalen Kriminalistischen Vereinigung (IKV) 1889–1919

Herausgeber:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Die Internationale kriminalistische Vereinigung war eine international erfolgreiche Vereinsgründung der Belle Époque. Initiiert von Franz v. Liszt, Adolphe Prins und G. A. van Hamel legte sie ihrer Tätigkeit die Prämisse zugrunde, dass Verbrechen und Strafe „ebenso sehr vom soziologischen wie vom juristischen Standpunkte aus ins Auge gefasst werden müssen“ (Art. 1, Satzung von 1889). Auf dieser Basis erhob die IKV kriminalpolitische Forderungen, die bis heute das moderne Bild des Strafrechts maßgeblich prägen. Der Band widmet sich aus einer vergleichenden Perspektive der Tätigkeit und legislatorischen Wirksamkeit der nationalen Landesgruppen der IKV und leistet so einen wichtigen Beitrag zur europäischen Geschichte des Strafrechts.
Mit Beiträgen von Prof. Dr. Attila Barna | Dr. Luka Breneselović, LL.M. | Prof. Dr. Yves Cartuyvels | Prof. Dr. Dr. h.c. Cyrille Fijnaut | Prof. Dr. José Franco-Chasán | Prof. Dr. Sabine Freitag | Dr. Urs Germann | Prof. Dr. Jørn Jacobsen | Mag. Dr. Nina Kaiser | Prof. Dr. Sylvia Kesper-Biermann | Prof. Dr. Arnd Koch | Prof. Dr. Dr. Michael Kubiciel | Prof. Dr. Dunja Milotić | Prof. Dr. Martin Sunnqvist | Dr. Richard Wetzell

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-7560-0794-3
ISBN-Online
978-3-7489-1551-5
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Grundlagen des Strafrechts
Band
16
Sprache
Deutsch
Seiten
336
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Vorwort Kein Zugriff
  1. Sabine Freitag
    1. I. Zur Entwicklung des deutschen und britischen Vereinswesens Kein Zugriff
    2. II. Spezialisierung und Internationalisierung des Vereinswesens. Gründung der IKV in Wien Kein Zugriff
    3. III. Zur Verwissenschaftlichung des Verbrechens in Vereinen Kein Zugriff
    4. IV. Zum Kontext der Vereinsgründungen zu Kriminalpolitik, Strafrechts- und Gefängnisreform Kein Zugriff
    5. V. Beschleunigung − Lombroso und die Kriminalanthropologie Kein Zugriff
    6. VI. Vernetzung und Zusammenarbeit? Die internationalen Vereinigungen und ihre Mitglieder Kein Zugriff
    7. VII. Britische Perspektiven auf Kriminalanthropologische Kongresse und IKV oder − Warum es keine englische Landesgruppe der IKV gab Kein Zugriff
    8. VIII. Das Netzwerk der internationalen Gefängniskongresse Kein Zugriff
    9. IX. Verbrechen und Verein – ein kurzes Fazit Kein Zugriff
  2. Sylvia Kesper-Biermann
    1. I. Die Internationale Kriminalistische Vereinigung Kein Zugriff
    2. II. Internationale Kongresse: Hamburg 1905 Kein Zugriff
    3. III. Schluss Kein Zugriff
  3. Luka Breneselović
      1. 1. Das reine Postulat der Rechtswissenschaft als normative Wissenschaft Kein Zugriff
      2. 2. Ältere Rechtswissenschaft als Typus einer theoretisch ambivalenten Disziplin Kein Zugriff
      3. 3. Kollektive Empirie versus Empirie des wissenschaftlichen Positivismus Kein Zugriff
      4. 4. Kollektive Empirie als offenes empirisches Paradigma Kein Zugriff
      1. 1. Der epistemologische Abstand zur Kabinettsgelehrsamkeit Kein Zugriff
      2. 2. Kollektive Erfahrungssätze und ihre Kritik Kein Zugriff
      3. 3. Ältere Umgangsformen mit Statistik Kein Zugriff
      4. 4. Von alten zu neuen Formen der Erkundung: insb. Preisfragen, Gefängnisbesuche, Kriminalistisches Seminar Kein Zugriff
    1. III. Die IKV und der Grundsatz der gemeinsamen Arbeit Kein Zugriff
    2. IV. Ausblick: Der Methodenpluralismus und die Werte der IKV Kein Zugriff
  4. Michael Kubiciel
    1. I. Internationale Strafrechtswissenschaft im Kräftefeld auswärtiger Politik Kein Zugriff
        1. a) Gesellschaftliche Faktoren Kein Zugriff
        2. b) Individuelle Faktoren Kein Zugriff
      1. 2. Die Bedeutung der besonderen Gestalt er internationalen Beziehungen für die IKV Kein Zugriff
      2. 3. Fazit Kein Zugriff
      1. 1. Das Konzept eines mitteleuropäischen Strafrechts Kein Zugriff
      2. 2. Fehlende außen- und innenpolitische Voraussetzungen Kein Zugriff
      3. 3. Das Ende der IKV Kein Zugriff
    2. IV. Schluss Kein Zugriff
  5. Nina Kaiser
    1. I. Zur Gründungsgeschichte der Österreichischen Kriminalistischen Vereinigung (ÖKV) Kein Zugriff
      1. 1. Die erste Vorstandssitzung zur Besprechung des Arbeitsprogramms Kein Zugriff
      2. 2. Eine Skizze zu den ersten Vereinsjahren Kein Zugriff
    2. III. Die ÖKV und der „Schulenstreit“ am Beispiel Gross und Högel Kein Zugriff
    3. IV. Zu Hans Gross, der ÖKV und transatlantischen Verbindungen Kein Zugriff
    4. V. Conclusio Kein Zugriff
  6. Dunja Milotić
    1. I. Einleitung Kein Zugriff
    2. II. Josip Šilović – Gründer und Seele der Kroatischen Landesgruppe Kein Zugriff
      1. 1. Frühe Mitwirkung an den Kongressen der IKV in Paris, Linz und Lissabon Kein Zugriff
      2. 2. Mitwirkung am achten Kongress der IKV in Budapest Kein Zugriff
      3. 3. Mitwirkung am neunten Kongress der IKV in Sankt Petersburg Kein Zugriff
      4. 4. Mitwirkung am zehnten Kongress der IKV in Hamburg Kein Zugriff
      5. 5. Mitwirkung am elften Kongress der IKV in Brüssel Kein Zugriff
      6. 6. Mitwirkung am zwölften Kongress der IKV in Kopenhagen Kein Zugriff
    3. IV. Der Einfluss der IKV auf die Entwicklung und Modernisierung des kroatischen Strafrechts Kein Zugriff
    4. V. Die Mitglieder der IKV aus Serbien und Bosnien und Herzegowina Kein Zugriff
    5. VI. Schlussbemerkungen Kein Zugriff
  7. Yves Cartuyvels
    1. I. Introduction Kein Zugriff
      1. 1. Prins and the “school of Brussels”: A progressist in the battle against the “spiritualist” conservatism Kein Zugriff
      2. 2. Prins as social reformist: an ideal of justice in the service of maintaining social order Kein Zugriff
      1. 1. Prins as promotor of a social defense project Kein Zugriff
      2. 2. Prins and the International Union of Criminal Law Kein Zugriff
      3. 3. The “cercle de criminologie” at the ULB: Prins’s influential penal “rhizome” Kein Zugriff
      4. 4. The “Revue de droit pénal et de criminologie”, organ of the Belgian section of the IUPL Kein Zugriff
    2. IV. Conclusion Kein Zugriff
  8. Cyrille Fijnaut
    1. I. Ein vielseitiges akademisches Leben Kein Zugriff
    2. II. Warum keine niederländische Landesgruppe? Kein Zugriff
      1. 1. Die „kriminelle Klappermühle“ anhalten Kein Zugriff
      2. 2. Richter oder Psychiater? Kein Zugriff
      3. 3. Bestimmt oder unbestimmt? – Die Dauer der Freiheitsstrafe Kein Zugriff
      1. 1. Anwendung der Untersuchungshaft Kein Zugriff
      2. 2. Einführung der Strafaussetzung zur Bewährung Kein Zugriff
      3. 3. Schmuggel im Grenzgebiet Kein Zugriff
      1. 1. Die Gründung von Panopticon Kein Zugriff
      2. 2. Die Wiederbelebung der gesamten Strafrechtswissenschaft Kein Zugriff
      3. 3. Die Gründung des European Journal Kein Zugriff
  9. Martin Sunnqvist
    1. I. Die Entwicklung des schwedischen Strafrechts im 19. und 20. Jahrhundert Kein Zugriff
    2. II. Die ersten schwedischen Mitglieder der Internationalen Kriminalistischen Vereinigung Kein Zugriff
    3. III. Die Schwedische Landesgruppe 1911 Kein Zugriff
    4. IV. Die Bedeutung der IKV für die schwedische Strafrechtsentwicklung: Die bedingte Verurteilung als Beispiel Kein Zugriff
  10. Jørn Jacobsen
    1. I. Introduction Kein Zugriff
    2. II. Towards a new criminal code in Norway Kein Zugriff
    3. III. The Norwegian Criminalist Union – a hub for reforming Norwegian criminal law Kein Zugriff
    4. IV. Liszt, Getz and Hagerup: Norwegian positivist criminal law? Kein Zugriff
    5. V. The institutional importance of IKV for the Norwegian reform process Kein Zugriff
    6. VI. Epilogue Kein Zugriff
  11. Urs Germann
    1. I. Einleitung Kein Zugriff
    2. II. Die Schweizer Kriminalisten im Bann der der IKV Kein Zugriff
    3. III. Die Mitglieder der Landesgruppe: Freunde der Strafrechtseinheit und der Strafrechtsreform Kein Zugriff
    4. IV. Zwischen nationaler Agenda und transnationalem Austausch Kein Zugriff
    5. V. Konzentration der Kräfte Kein Zugriff
    6. VI. Fazit Kein Zugriff
  12. Richard F. Wetzell
    1. I. Übersicht Kein Zugriff
    2. II. Die strafrechtliche Behandlung der verminderten Zurechnungsfähigkeit (1903–1905) Kein Zugriff
      1. 1. Gewohnheitsverbrecher und gewerbsmäßige Verbrecher Kein Zugriff
      2. 2. Strafe und Sicherungsverwahrung Kein Zugriff
      3. 3. Sichernde Verwahrung Kein Zugriff
    3. IV. Schluss Kein Zugriff
  13. Arnd Koch
    1. I. Übersicht Kein Zugriff
      1. 1. Auf dem Zenit Kein Zugriff
      2. 2. Tagespolitik Kein Zugriff
      3. 3. Parteipolitik Kein Zugriff
      1. 1. Vom Doppelmord in Sarajevo bis zur Auslieferung des Kaisers Kein Zugriff
      1. 1. Das Ende Kein Zugriff
      2. 2. Strafrechtsreform Kein Zugriff
      3. 3. Bekenntnis zum „deutschen demokratischen Freistaat“ Kein Zugriff
    2. V. Fazit Kein Zugriff
  14. José Franco-Chasán
      1. 1. Zwei ontologisch entgegengesetzte Schulen Kein Zugriff
      2. 2. Die neoklassische Schule Kein Zugriff
      3. 3. Die positivistische Schule Kein Zugriff
      4. 4. Die eklektische Schule Kein Zugriff
      1. 1. Correccionalismo Kein Zugriff
      2. 2. Eklektizismus Kein Zugriff
      3. 3. Die Theorie der Zurechenbarkeit Kein Zugriff
      4. 4. Gefährlicher Zustand und bedingte Sentenzen Kein Zugriff
      5. 5. „Revista de las prisiones“ und das Strafvollzugssystem Kein Zugriff
      6. 6. Nazismus und Faschismus Kein Zugriff
      7. 7. Akzeptanz der IKV-Theorien Kein Zugriff
      8. 8. Doktrinarismus und die Rolle der Vergeltung Kein Zugriff
    1. III. Schlussfolgerungen Kein Zugriff
  15. Verzeichnis der Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 333 - 336

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