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Strategien der Humanität
Zur Ethik öffentlicher Entscheidungsprozesse- Autor:innen:
- Reihe:
- Praktische Philosophie, Band 2
- Verlag:
- 1975
Zusammenfassung
Höffes Studie wendet sich gegen eine ethische Neutralisierung der Politik und ihrer wissenschaftlich-philosophischen Theorie. Als »Strategien der Humanität« gelten jene Prozesse öffentlicher Entscheidungsfindung, die sich der ethisch-pragmatischen Grundaufgabe zeitgenössischer Demokratien stellen, Prinzipien der Humanität, vor allem der politischen Gerechtigkeit, mit den Funktionsanforderungen hochkomplexer Industriegesellschaften und ihren jeweiligen Randbedingungen auf methodischem Weg zu vermitteln. Im ersten Teil werden verschiedene Spielarten des Paradigmas »Nutzenkalkulation« kritisiert, im zweiten Teil Bausteine zu einer kommunikativen Entscheidungstheorie entwickelt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 1975
- ISBN-Print
- 978-3-495-47313-9
- ISBN-Online
- 978-3-495-99368-2
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Reihe
- Praktische Philosophie
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 356
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 10 Download Kapitel (PDF)
- Ethik angesichts pluralistischer Industriegesellschaften Seiten 11 - 24 Download Kapitel (PDF)
- Ein ethischer Vorbegriff für Entscheidungsprozesse Seiten 25 - 30 Download Kapitel (PDF)
- Das Grundmodell
- Entscheidungen unter Risiko und unter Ungewißheit
- Kritik der formalen Wahlrationalität
- Der Ansatz der Spieltheorie
- Kompetitive und kooperative Spiele
- Defizit: soziale Zielreflexion
- Einige Grundthesen des Utilitarismus
- Rationale Gesellschaftsform
- Zum Verhältnis von Ethik undPragmatik
- Pragmatisches Defizit
- Kruder Empirismus
- Wohlfahrtsökonomie und Sozialwahltheorie Seiten 156 - 167 Download Kapitel (PDF)
- Gerechtigkeit als Fairneß
- Die rationale Wahl von Gerechtigkeitsprinzipien
- Methodisches Korrektiv: „reflective equilibrium“
- Das Glück als regulatives Ziel
- Glück in intentione indirecta
- Humanität als kritisches Prinzip
- Entscheidungsfindung als Konfliktbewältigung
- Konfliktbewältigung als Kommunikationsprozeß
- Das Erlanger Beratungsmodell
- Grenzen des Beratungsmodells
- Vermittlung von Rationalität und Kommunikation
- Kritik des Inkrementalismus (Popper)
- Zur Infrastruktur: wissenschaftliche Rationalität
- Wissenschaft als negative Instanz
- Zur Binnenstruktur: experimenteller Konsens
- Zur Außenstruktur: Kooperation zwischen Wissenschaft und Politik
- Herausforderung einer aufgeklärten Politik
- Chance der Humanität
- Literaturverzeichnis Seiten 323 - 344 Download Kapitel (PDF)
- Namenregister Seiten 345 - 349 Download Kapitel (PDF)
- Sachregister Seiten 350 - 356 Download Kapitel (PDF)




