Cover des Buchs: Diskursethik als gattungsethische Wahrhaftigkeit
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Diskursethik als gattungsethische Wahrhaftigkeit

Eine Revision der Theorien von Apel und Habermas
Autor:innen:
Reihe:
Praktische Philosophie, Band 102
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Was bedeutet Wahrhaftigkeit – und welche Rolle spielt sie in unserem moralischen Handeln? Dieses Buch unternimmt eine grundlegende Revision und Weiterentwicklung der Diskursethik von Jürgen Habermas und Karl-Otto Apel. Im Zentrum steht eine fundierte Neubestimmung des Begriffs der Wahrhaftigkeit, der in den klassischen Theorien der Diskursethik bislang fälschlich als Geltungsanspruch behandelt wurde und als solcher randständig geblieben ist. Die Autorin entwickelt demgegenüber die These, dass Wahrhaftigkeit – verstanden als Orientierung an den gattungsethischen Gütern des unhintergehbaren Diskurses – den moralischen Kern menschlichen Handelns bildet. Sie argumentiert, dass dieser diskursethische Maßstab auch dann seine Gültigkeit behält, wenn Diskurse faktisch scheitern oder nicht mehr verantwortbar sind. Dieser Titel erscheint auch Open Access.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-495-98929-6
ISBN-Online
978-3-495-98930-2
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Praktische Philosophie
Band
102
Sprache
Deutsch
Seiten
468
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Download Kapitel (PDF)
    1. Inhaltsverzeichnis
  2. EinleitungSeiten 11 - 18 Download Kapitel (PDF)
  3. Terminologische AnmerkungenSeiten 19 - 32 Download Kapitel (PDF)
  4. Download Kapitel (PDF)
    1. I.1 Die "Geltungsansprüche der Rede". Eine kursorische Rekapitulierung
    2. I.2 Die Konzeption der "drei Weltbezüge" und das Problem der "Innenwelt"
    3. I.3 Der Anschluss der Geltungsansprüche an die drei Weltbezüge und Kritik am Wahrhaftigkeitsanspruch als Geltungsanspruch des "Innenweltbezuges"
  5. Download Kapitel (PDF)
    1. II.1 Entfaltung des interindividuell-interaktiv erhobenen Angemessenheitsanspruches als Geltungsanspruch des "dritten Weltbezuges"
    2. II.2 Sinnkonstitution qua subjektiver Betroffenheit – der Angemessenheitsanspruch als universaler Geltungsanspruch aus transzendentalpragmatischer Sicht
    3. II.3 Gattungsethische Güter
    4. II.4 Gegenseitige Perspektivenübernahme versus praktischer Diskurs
  6. Download Kapitel (PDF)
    1. III.1 Präsuppositionen, Geltungsansprüche und Wahrhaftigkeit
    2. III.2 Äußerungswahrhaftigkeit als dritte Selbstrückbezüglichkeit des zweifach selbstrückbezüglichen wahrhaftigen Meinens
      1. III.3.a. Sprechakttheoretische Überlegungen im Anschluss an Austin und Searle
      2. III.3.b Habermas' Konzept des "kommunikativen Handelns" in Abhebung zum "strategischen Handeln"
      1. III.4.a Eine Kartierung
      2. III.4.b Diskursethische Reflexion auf die Forschungsthese
    3. III.5 "Mitverantwortung" und "Teil B der Ethik"
  7. Überblick über den ArgumentationsgangSeiten 453 - 458 Download Kapitel (PDF)
  8. LiteraturverzeichnisSeiten 459 - 468 Download Kapitel (PDF)

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