Fair Value Accounting
Konzeptionelle Inkonsistenzen und Schlussfolgerungen für die Rechnunglegung- Autor:innen:
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Schildbach, Thomas
Fair Value Accounting
Prof. Dr. Thomas Schildbach war bis zu seiner Emeritierung Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Accounting und Auditing an der Universität Passau.
Fair Value Accounting bietet keinerlei Aussichten auf eine Rechnungslegung, die die Aufgabe der Information des Markts zu erfüllen vermag. Denn da fair values allein die auf dem Markt herrschenden Preise, Erwartungen und Modelle spiegeln sollen, repetieren sie bestenfalls das dort bereits vorhandene Wissen. Ausgehend von diesem Informationsparadoxon vermittelt dieses Buch einen systematischen Überblick über weitere Inkonsistenzen, speziell
die Unvereinbarkeit der Darstellung kombinativer Vermögen mit Einzelbewertung, Objektivität, Einzel-Marktpreisen und best use-Schätzungen,
* die systemimmanente Interdependenz zwischen asset-Mengen und Werten,
* die wichtige, aber unrealistische Annahme effzienter Märkte,
* die Diskrepanz zwischen unlösbarer Aufgabe und zentraler Rolle des judgement,
* die engen Grenzen der Prüfbarkeit und Vertrauenswürdigkeit von fair values,
* die informationsfeindliche Integration der vielen Irrungen und Wirrungen der fair value-Bewertung ins comprehensive income sowie
* die Beiträge des fair value zur Subprime Krise als Stifter von Gewinnillusionen und als entweder zweifelhafter oder stummer Bote.
Schlussfolgerungen für die Gestaltung der Rechnungslegung und ihrer Regulierung runden das Buch ab.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8006-5029-3
- ISBN-Online
- 978-3-8006-5030-9
- Verlag
- Vahlen, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 329
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 15
- 1.1 Fair value accounting – eine umwälzende Vision für die externe Rechnungslegung Kein Zugriff Seiten 16 - 26
- 1.2 Grundlagen des Vorgehens Kein Zugriff Seiten 26 - 35
- 1.3 „fair“ – traditionsreiches Ideal angelsächsischer Rechnungslegung Kein Zugriff Seiten 35 - 40
- 1.4 General purpose financial reporting beschränkt auf Information und stewardship Kein Zugriff Seiten 40 - 49
- 2.1 Fair value accounting – Quintessenz aus der Rivalität der Bilanzkonzeptionen? Kein Zugriff Seiten 49 - 51
- 2.2 Die Mischung aus Tradition und Revolution im fair value accounting Kein Zugriff Seiten 51 - 53
- 2.3 Inkonsistente Vorstellungen vom Marktwert – Marktpreis versus „highest and best use“ Kein Zugriff Seiten 53 - 73
- 2.4 Die fata morgana einer synthetischen Vermögens ermittlung auf Basis objektiver Einzelwerte Kein Zugriff Seiten 73 - 92
- 3.1 Markt und Marktteilnehmer als Lieferanten und Adressaten der Information Kein Zugriff Seiten 92 - 94
- 3.2 Das Informationsdilemma im Fall kombinativer Vermögen Kein Zugriff Seiten 94 - 101
- 3.3 Das Informationsdilemma im Fall von Finanz instrumenten Kein Zugriff Seiten 101 - 104
- 3.4 Informationsdilemma und Probleme bei der Informationsversorgung Kein Zugriff Seiten 104 - 108
- 4.1 Zur Bedeutung der Markteffizienz für das fair value accounting und zu den Formen von Effizienz Kein Zugriff Seiten 108 - 111
- 4.2 Fair value accounting und strenge Informations effizienz Kein Zugriff Seiten 111 - 113
- 4.3 Fair value accounting und halbstrenge Informations effizienz Kein Zugriff Seiten 113 - 121
- 4.4 Behavioral Finance und wachsende Zweifel an der Effizienzthese Kein Zugriff Seiten 121 - 123
- 4.5 Ergebnis Kein Zugriff Seiten 123 - 125
- 5.1 Markt und judgement als Grundlagen des fair value measurement Kein Zugriff Seiten 125 - 126
- 5.2 Die fair value-Hierarchie Kein Zugriff Seiten 126 - 129
- 5.3 Markt versus judgement – widersprüchliche Vorstellungen über die Priorität Kein Zugriff Seiten 129 - 134
- 5.4 Judgement vor dem Hintergrund von Interessen konflikten und umfangreichen Spielräumen Kein Zugriff Seiten 134 - 138
- 5.5 Judgement – Belege für Spielräume, Gefahren und Misstrauen in der Literatur Kein Zugriff Seiten 138 - 141
- 5.6 Ergebnis Kein Zugriff Seiten 141 - 144
- 6.1 Abschlussprüfung – Aufgabe und Grenzen im Rahmen des fair value accounting Kein Zugriff Seiten 144 - 145
- 6.2 Zur Untrennbarkeit regelkonformer von regelwidrigen fair values und den Folgen für die Abschlussprüfung Kein Zugriff Seiten 145 - 149
- 6.3 Komplexität des fair value accounting und Eigen verantwortlichkeit des Abschlussprüfers Kein Zugriff Seiten 149 - 153
- 6.4 Komplexität des fair value accounting und die Trennung von Prüfung und Beratung Kein Zugriff Seiten 153 - 155
- 6.5 Komplexität des fair value accounting und Konzen tration innerhalb des Berufsstands der Abschlussprüfer Kein Zugriff Seiten 155 - 156
- 6.6 Ergebnis Kein Zugriff Seiten 156 - 158
- 7.1 Zur Rolle des comprehensive income im Rahmen der Kontroversen über Dualismus und Substanzerhaltung Kein Zugriff Seiten 158 - 161
- 7.2 Das konsequente comprehensive income im Rahmen der drei möglichen Formen des ökonomischen Gewinns bei Unsicherheit Kein Zugriff Seiten 161 - 167
- 7.3 Der nachträgliche Idealgewinn als Leitbild des erfolgsorientierten revenue and expense view Kein Zugriff Seiten 167 - 171
- 7.4 Ertragswertzinsen plus Kapitalgewinn als möglicher eigenständiger Ansatz zur Information über das Vermögen von oder über den künftigen Zielstrom aus dem jeweiligen Unternehmen Kein Zugriff Seiten 171 - 180
- 7.5 Debt Valuation Adjustments infolge der Zeitbewertung von Schulden Kein Zugriff Seiten 180 - 185
- 8.1 Die Kontroverse über die Rolle des fair value in der Subprime Krise Kein Zugriff Seiten 185 - 191
- 8.2 Subprime Hypotheken und die auf sie gegründeten Geschäfte Kein Zugriff Seiten 191 - 212
- 8.3 Zur Rolle von Aufsichtsgremien, Rating-Agenturen und Abschlussprüfern Kein Zugriff Seiten 212 - 217
- 9.1 Beschränkung auf den Markt als Informationsquelle, Informationsdilemma und Beliebigkeit der Einzelwerte Kein Zugriff Seiten 217 - 221
- 9.2 Der Dschungel der future cashflow-basierten Einzel bewertung Kein Zugriff Seiten 221 - 225
- 9.3 Marktpreise versus best use-Schätzungen – widersprüchliche Grundlagen der Vermögensdarstellung Kein Zugriff Seiten 225 - 228
- 9.4 Die generelle Fragwürdigkeit der future cash flow-basierten (Über-)Gewinne Kein Zugriff Seiten 228 - 233
- 10.1 Rechnungslegung zur Information – Aufgabe, Bedarf und Grenzen Kein Zugriff Seiten 233 - 243
- 10.2 Information mittels gezielter Unterstützung von Cashflow-Projektionen durch die Adressaten im Vergleich zu grundlegenden Alternativen Kein Zugriff Seiten 243 - 253
- 10.3 Rechnungslegung zur Information durch Unter stützung der Adressaten bei ihren Cashflow- Projektionen – Grenzen der Qualitätsbeurteilung Kein Zugriff Seiten 253 - 269
- 10.4 Regulierung der Rechnungslegung durch Markt, Fachgremien oder Obrigkeit Kein Zugriff Seiten 269 - 285
- 10.5 Schlussfolgerungen für die konzeptionelle Ausrichtung der Rechnungslegung Kein Zugriff Seiten 285 - 309
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 309 - 322
- Stichwortverzeichnis Kein Zugriff Seiten 322 - 329
- Impressum Kein Zugriff Seiten 329 - 329





