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Sammelband Kein Zugriff

Den Staat zerschlagen!

Anarchistische Staatsverständnisse
Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 78
Verlag:
 2015

Zusammenfassung

Das, was am Staat so übel ist, lässt sich nicht durch Reformen, Gewaltenteilung, Wahlen, internationale Verträge oder tugendhafte Politiker ausbessern. Weil der Staat immer eine gewaltsame Herrschaftsstruktur ist, muss er durch herrschaftsfreie Ordnungen ersetzt werden, die selbst nicht staatsförmig sind. Davon sind jedenfalls die Anarchisten überzeugt. Deren unterschiedliche Verständnisse davon, was der Staat ist und tut, wie er entstand und wie man ihn überwindet, werden in diesem Band vorgestellt. Neben den Klassikern Stirner, Proudhon, Bakunin, Kropotkin und Landauer wird die Praxis der jüdischen Russland-Exilantinnen und der spanischen Revolutionäre vorgestellt und die anarchistische Kritik an Gewalt, Entfremdung und Zivilisation diskutiert. Es wird einerseits gezeigt, wie der Anarchismus seine über marxistische und liberale Staatskritik hinausgehende Staatsfeindschaft begründet; andererseits werden Schwächen der anarchistischen Staatsverständnisse deutlich.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2015
ISBN-Print
978-3-8329-7986-7
ISBN-Online
978-3-8452-4396-2
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
78
Sprache
Deutsch
Seiten
306
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 42 Peter Seyferth
    1. Der Staat als zentralistische Entfremdungsmaschine. Über einen Kernaspekt anarchistischer Staatskritik Kein Zugriff Seiten 43 - 64 Philippe Kellermann
    2. Die Entstehung des Staates aus der Geschichte der Gewalt Kein Zugriff Seiten 65 - 82 David Strohmaier
    1. Individualanarchismus – Staatskritik und alternative Gesellschaftsorganisation Kein Zugriff Seiten 83 - 104 Maurice Schuhmann
    2. Pierre-Joseph Proudhon: Selbstregierung und der Bürgerstaat Kein Zugriff Seiten 105 - 126 Shawn P. Wilbur
    3. Staat ist Herrschaft durch Zwang. Bakunins Staatskritik Kein Zugriff Seiten 127 - 142 Wolfgang Eckhardt
    4. Pjotr Kropotkin: Die Evolutionstheorie der Revolution und der Anarcho-Kommunismus Kein Zugriff Seiten 143 - 174 Peter Seyferth
    1. Gustav Landauer: Die Überwindung des Staates durch Bünde der Freiwilligkeit. Kein Zugriff Seiten 175 - 190 Carolin Kosuch
    2. „Wo Geist ist, da ist Gesellschaft. Wo Geistlosigkeit ist, ist Staat“ Gustav Landauers Lust zum Ohnestaat als Brücke zwischen klassischem und postmodernem Anarchismus Kein Zugriff Seiten 191 - 202 Siegbert Wolf
    3. Der Staat ist keine Fensterscheibe Warum man den Staat nicht zerschlagen kann und eine staatenlose Gesellschaft das Ziel bleibt Kein Zugriff Seiten 203 - 218 Jürgen Mümken
    1. Jüdische Russland-Exilantinnen, ihr Anarchismus und ihre Wirkung auf den heutigen Staat Kein Zugriff Seiten 219 - 236 Birgit Schmidt
    2. Die Rolle des Staates in der gesellschaftlichen Konzeption des Anarcho-Syndikalismus Kein Zugriff Seiten 237 - 258 Helge Döhring
    1. Anarcho-Primitivismus: Keine Zivilisation, kein Staat! Kein Zugriff Seiten 259 - 280 Markus Huber
    2. Moderne Anarchist_innen und die Zukunft der Staatskunst Kein Zugriff Seiten 281 - 306 Uri Gordon

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