Politik im Klimawandel
Keine Macht für gerechte Lösungen?- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Die Diskussion um den Klimawandel und seine Folgen beherrscht immer wieder die Schlagzeilen. Die Aktualität dieser Thematik und das kurzfristige Medieninteresse schwanken – vor allem in Abhängigkeit von Naturereignissen und wissenschaftlichen Krisenszenarien. „Klimawandel“ ist aber auch in ganz anderem Sinne zu beobachten. Die Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg waren gekennzeichnet von vergleichsweise stabilen politischen Rahmenbedingungen und kalkulierbaren Handlungsspielräumen. Inzwischen muss sich Politik immer mehr auf Individualisierung einerseits, Entgrenzung andererseits einstellen. Das politische „Klima“ verändert sich. Nach dem Ende des Kalten Kriegs hat sich auch die internationale Politik gewandelt. In den internationalen Beziehungen muss der globalen Interdependenz des natürlichen Klimawandels durch ebenso globale zwischenstaatliche Kooperation begegnet werden, und wegen ungleicher und ungleich betroffener Akteure entsteht das Problem der gerechten Lösung – nicht nur zwischen den Nationen, sondern auch zwischen den Generationen.
Diesen Fragen war der 24. Kongress der DVPW gewidmet, mit dem die deutsche Politikwissenschaft einen Beitrag dazu leisten wollte, die Gestaltungsmöglichkeiten der Politik in diesem mehrfachen Klimawandel auszuleuchten und zu diskutieren. Der vorliegende Band zeigt einen Ausschnitt aus dem Kongressgeschehen.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2011
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-4732-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3261-4
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 418
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 10Autor:innen:
- Politik im Klimawandel. Keine Macht für gerechte Lösungen? Eröffnungsvortrag zum 24. Kongress der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft Kein Zugriff Seiten 11 - 22Autor:innen:
- 2050: Die demokratische Frage heute Kein Zugriff Seiten 23 - 41Autor:innen:
- Der Klimawandel und die Problemlösungsfähigkeit der Demokratie Kein Zugriff Seiten 41 - 65Autor:innen:
- Climate Change as Post-Political and Post-Democratic Populism Kein Zugriff Seiten 65 - 81Autor:innen:
- Das Unbehagen des Prothesengotts. Sozialpsychologische Anmerkungen zur umweltschädlichen Destruktivität in der spätmodernen Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 81 - 96Autor:innen:
- Klimapolitik in Zeiten globaler Krisen. Alte und neue Konflikte Kein Zugriff Seiten 97 - 113Autor:innen:
- Ein gutes Klima für und mit gleichberechtigter Bürgerschaft? Kein Zugriff Seiten 113 - 127Autor:innen:
- Klimawandel und Gerechtigkeit Kein Zugriff Seiten 127 - 159Autor:innen:
- Das Transformationspotenzial des Emissionshandels – analysiert am Beispiel der Waxman-Markey-Vorlage im US-Kongress Kein Zugriff Seiten 159 - 195Autor:innen:
- International Regime Formation Revisited: Explaining Ratification Behavior with Respect to Long-Range Transboundary Air Pollution Agreements in Europe Kein Zugriff Seiten 195 - 215Autor:innen: |
- Klimawandel in der Perspektive verschiedener Sicherheitsdiskurse: Drei Interpretationen und ihre Folgen für die Politik Kein Zugriff Seiten 215 - 239Autor:innen: |
- Zwischen Entpolitisierung von Politik und Politisierung von Wissenschaft: Die wissenschaftliche Stellvertreterdebatte um Klimapolitik Kein Zugriff Seiten 239 - 258Autor:innen:
- Die Regierungsbildung nach der Bundestagswahl 2009: Wie wahrscheinlich ist eine Neuauflage der Großen Koalition? Kein Zugriff Seiten 259 - 287Autor:innen: |
- Liberale Parteien zwischen linkem und rechtem Lager Kein Zugriff Seiten 287 - 321Autor:innen:
- Unternehmen als sozialpolitische Akteure und die Auffangverantwortung des Staates Kein Zugriff Seiten 321 - 341Autor:innen: | |
- Prioritätensetzung und explizite Rationierung in der Gesundheitspolitik: Entscheidungsverfahren und Leistungskataloge im internationalen Vergleich Kein Zugriff Seiten 341 - 355Autor:innen: |
- Die Finanzmarktkrise und die Rolle des Staates Kein Zugriff Seiten 355 - 379Autor:innen:
- Die Europäische Union als Grund- und Menschenrechtsakteur – zwischen externem Anspruch und interner Wirklichkeit Kein Zugriff Seiten 379 - 399Autor:innen:
- Kreise, Sterne und soziale Präferenzen: Netzwerkstruktureffekte in Gruppenentscheidungen Kein Zugriff Seiten 399 - 412Autor:innen: |
- Autoren Kein Zugriff Seiten 413 - 418





