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Monographie Kein Zugriff

Zur Problematik der kontemplativen Selbstverwirklichung in Döblins "Manas"

Autor:innen:
Reihe:
Chironeia, Band 10
Verlag:
 2019

Zusammenfassung

Wie entwickelt sich Alfred Döblins miteinander verzahnte

Natur- und Ich-Philosophie zwischen 1912 und 1932,

und wie prägen diese sein bislang nur selten in der Forschung

berücksichtigtes Epos "Manas"? Diese Kernfragen

der vorliegenden Studie mögen zunächst einfach klingen,

sind de facto aber sehr komplex. Denn in diesem Zeitalter

der Entmetaphysierung im Sinne von Friedrich Nietzsche

entwickelt sich eine Vielfalt an alternativen Sinngebungen,

zu denen Religionen aus Fernost und Indien – sei es Taoismus,

Hinduismus oder Buddhismus – maßgeblich beitragen.

Wie andere zeitgenössische Schriftsteller und Intellektuelle

setzte sich der als Nervenarzt ausgebildete Autor

eingehend mit diesen idealisierten und geradezu ideologisierten

Religionen auseinander. Dieses intensive Studium

hinterlässt markante Spuren in seiner Denkweise, seinen

Philosophemen sowie seinen literarischen Werken, die thematisch

miteinander verwoben sind. Die Studie umreißt

diese komplexen Verbindungen und versucht zugleich, den

‚Döblinisimus‘ neu zu erschließen und mit dem Poststrukturalismus

und der literarischen Postmoderne in Beziehung

zu setzen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2019
ISBN-Print
978-3-8498-1316-1
ISBN-Online
978-3-8498-1446-5
Verlag
Aisthesis, Bielefeld
Reihe
Chironeia
Band
10
Sprache
Deutsch
Seiten
428
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
  2. 0. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 30
    1. 1.1 Das quantitative Wachstum der kapitalistischen Industriegesellschaft im ausgehenden 19. Jahrhundert als Ursache für die Dissoziation des Ich Kein Zugriff
    2. 1.2 Das Ich im Paradox: Widersprüchliche Interpretationen des Ich jenseits der klassischen Metaphysik und der Transzendenz Kein Zugriff
    3. 1.3 Zusammenfassung: Der ambivalente Charakter des frühen 20. Jahrhunderts Kein Zugriff
      1. 2.1.1 Die Existenz der absoluten Wahrheit des Seins oder das ›brahman‹ als das Allerhöchste Kein Zugriff
      2. 2.1.2 Atman-Lehre: Der Glaube an das diesseitige Individuum und die Überwindung der Täuschung durch Erkenntnis des wahren Selbst Kein Zugriff
      3. 2.1.3 Meditation: Eine kontemplative Verwirklichung des Zugangs zum inneren Ich mit Hilfe der Hypostasierung der metaphysischen Kraft Kein Zugriff
      1. 2.2.1 Die ›Anatta-Lehre‹: Eine Methode zur Erkenntnis der Existenz des Ich oder Hinwendung zum Anthropozentrismus? Kein Zugriff
      2. 2.2.2 Die buddhistische Meditation: Die individuelle kontemplative Kraft zur Selbstverwirklichung und zur Erlöschung des Ich – eine kontrastive Betrachtung zwischen der hinduistischen und buddhistisch... Kein Zugriff
      3. 2.2.3. ›nirvana‹ als Zuneigung zum Nichtssein oder die ultimative Ruhe in der Zeitlosigkeit? Kein Zugriff
      4. 2.2.4 Exkurs: Ein Überblick über die allgemeine und literarische Buddhismus-Rezeption in Deutschland vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts: Der Buddhismus als überkulturell... Kein Zugriff
    1. 3.1 Ist Nietzsches Rezeption der indischen Philosophie ambivalent? Kein Zugriff
    2. 3.2 Nietzsches Ich-Theorie: Ein philosophischer Versuch, die perspektivische Lehre der Vielheit des Daseins zu verkünden, oder ein Exempel der ewigen Selbstdestruktion? Kein Zugriff
      1. 3.3.1 Der Übermensch als europäischer ›Arahant‹ oder Brahmane? Kein Zugriff
      2. 3.3.2 Der Wille zur Macht im Vergleich zum buddhistischen Nicht-Selbst und dem ewigen Selbst des Hinduismus Kein Zugriff
      3. 3.3.3 Die Ewige Wiederkunft des Gleichen als Desillusionierung des hinduistischen und buddhistischen ›nirvana‹ sowie der Wiedergeburtslehre Kein Zugriff
    1. 4.1 Nietzsche und seine Philosophie aus Döblins Perspektive Kein Zugriff
    2. 4.2 Döblins Rezeption des Hinduismus und Buddhismus Kein Zugriff
      1. 4.3.1 Döblins allgemeine Definition des Ich Kein Zugriff
      2. 4.3.2 Das plastische Ich als Gefühl des Individuums Kein Zugriff
      3. 4.3.3 Das Ich als gesellschaftlicher Diskurs oder das Passions- oder Gesellschafts-Ich zur Gestaltung des Intersubjektivitätswesens Kein Zugriff
      4. 4.3.4 Der meditationsähnliche Zustand des Ich oder das private Ich und dessen kontemplative Selbstverwirklichung Kein Zugriff
      1. 4.4.1 Die Natur und ihre Seelen Kein Zugriff
      2. 4.4.2 Das Ur-Ich als Kern des Daseins oder metaphysischer Ersatz? Kein Zugriff
      3. 4.4.3 Döblins komplexe Struktur des Daseins: Die intrinsische Verbindung zwischen der Natur, dem Ich und dem Ur-Ich Kein Zugriff
    3. 4.5 Die relative Wahrheit: Eine polyperspektivistische Anschauung gegen die buddhistische kontemplative Wahrheitssuche? Kein Zugriff
    4. 4.6 Döblins Sprachkritik: Zweifel an der Sprache als Medium zur Erkenntnis der Wahrheit Kein Zugriff
    5. 4.7 „Erleben“ als möglicher Zugang zur Wahrheit oder als Döblins Hinweis auf die Problematik der kontemplativen Selbstverwirklichung Kein Zugriff
    6. 4.8 Zusammenfassung Kein Zugriff
      1. 5.1.1 Döblins Epos und dessen Funktionen: Eine Untersuchung der Gattungsproblematik Kein Zugriff
      2. 5.1.2 Sprachliche Analyse: Das Problem der Sprache als Erkenntnisapparat Kein Zugriff
      3. 5.1.3 Die Raumsemantik als Erzählstrategie oder die Erschließung der Tiefenstruktur des literarischen Textes durch den strukturalistischen Ansatz Kein Zugriff
      1. 5.2.1 Zur Funktion der Anfangsszene: Eine Dreiecksbeziehung zwischen Natur, Gott und Mensch oder ein Hinweis auf Pluralität? Kein Zugriff
      2. 5.2.2 Manas’ Wille zum Tod auf dem Totenfeld: Ein Akt der nihilistischen Selbstverwirklichung? Kein Zugriff
      3. 5.2.3 Manas’ Reinkarnation als Halbgott oder eine dekonstruktivistische Perspektive auf das Dasein? Kein Zugriff
      4. 5.2.4 Manas’ Kampf und seine blasphemischen Äußerungen gegen die Götter: Ein symbolhafter Kampf des Ich gegen die Metaphysik? Kein Zugriff
      1. 5.3.1 Die Naturerscheinung und ihre wandelnde Funktion in »Manas« Kein Zugriff
      2. 5.3.2 Das Verhältnis der Figuren zur Natur – das Fantasieren der reziproken Beziehung des Ganzen Kein Zugriff
    1. 5.4 Sawitri als Verbildlichung der Abhängigkeitsstruktur des Daseins Kein Zugriff
    2. 5.5 Manas’ kontemplative Selbstverwirklichung im Kampf gegen Schiwa und ihre problematische Wirkung auf das Ende des Epos Kein Zugriff
    3. 5.6 Döblins Literarisierung seiner naturphilosophischen Ich-Theorie, seiner kritischen Vorstellungen über die indischen Religionen und Nietzsches Lehre vom Übermenschen Kein Zugriff
  3. 6. Der Wandel der Selbstverwirklichungstheorie Döblins nach 1927: Ein vergleichender Blick in »Berlin Alexanderplatz« und in die Schrift »Unser Dasein« Kein Zugriff Seiten 378 - 411
  4. 7. Schluss und kein Schluss Kein Zugriff Seiten 412 - 415
  5. Siglenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 416 - 416
  6. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 417 - 426
  7. Dank Kein Zugriff Seiten 427 - 428

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