Das Individuum im Werk Heinrich Bölls
oder Wie ein Mensch zu seiner Menschlichkeit findet- Autor:innen:
- Reihe:
- Chironeia, Band 11
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Heinrich Böll prägte über Jahre hinweg die deutsche Nachkriegsliteratur. Das kommt nicht nur in der Verleihung des Nobelpreises zum Ausdruck, sondern auch in seiner Rolle als öffentliche Figur. Mit seinem wachsamen Blick auf gesellschaftliche Entwicklungen wurde er nicht müde, sich gegen Restriktionen friedlich zu wehren – nicht zuletzt mit Insubordination. Gesellschaften, in denen der Einzelne zwischen Vereinnahmung und Regelungen zu ersticken droht, waren ihm ein Dorn im Auge; deshalb begehrt er in seinen Texten immer wieder gegen Entwicklungen auf, in denen Prinzipien über Individuen herrschen. Diese Arbeit untersucht den Begriff des Individuums in Bölls Kurzprosa; Interviews und poetologische Texte werden einbezogen. Es zeigt sich, wie zentral Bölls Vorstellung von »Individuum« für sein Schreiben ist, und wie nah uns sein Werk durch sie rückt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-8498-1921-7
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1922-4
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Reihe
- Chironeia
- Band
- 11
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 238
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- 1.1 Hinführung und These Kein Zugriff
- 1.2 Methodischer Zugriff Kein Zugriff
- 1.3 Inhaltliche Struktur Kein Zugriff
- 1.4 Forschungsstand Kein Zugriff
- 2.1 Das bedrohte Individuum Kein Zugriff
- 2.2 Die Wiederentdeckung des Individuums bei Heinrich Böll Kein Zugriff
- 3.1 Das Problem Individuum – Subjekt Kein Zugriff
- 3.2.1 Annäherung und Schwierigkeiten Kein Zugriff
- 3.2.2 Ein historischer Abriss Kein Zugriff
- 3.2.3.1 Tendenzen und Entwicklungen Kein Zugriff
- 3.2.3.2 Das Ich im Tun – Wohlstand und Erwerbstätigkeit als individualisierende Paradigmen Kein Zugriff
- 3.2.3.3 Das Ich im Du – Individualität als kommunikativer Prozess Kein Zugriff
- 3.2.3.4 Das Ich im Wir – Individualität als Ergebnis gesellschaftlicher Ungleichheit Kein Zugriff
- 3.2.4 Versuch eines Modells: Das dynamische IndividuumAls dynamisch Kein Zugriff
- 3.3.1 Grundlegende Probleme der Figurenanalyse Kein Zugriff
- 3.3.2 Die Entstehung und Wahrnehmung individueller Figuren Kein Zugriff
- 3.3.3 Die Figur bei Böll Kein Zugriff
- 3.4 Individuum und Figur bei Böll – Eine kurze Zusammenführung Kein Zugriff
- 4.1 Böll und die Kurzgeschichte Kein Zugriff
- 4.2.1 Vorbetrachtung Kein Zugriff
- 4.2.2 Die 1930er Jahre Kein Zugriff
- 4.2.3 Die 1940er und 1950er Jahre Kein Zugriff
- 4.2.4 Die 1960er, 1970er und 1980er Jahre Kein Zugriff
- 5.1.1 Vorbetrachtung Kein Zugriff
- 5.1.2.1 »Das Mädchen mit den gediegenen Ansichten« (1939) Kein Zugriff
- 5.1.2.2 »Die Schwester« (1938) Kein Zugriff
- 5.1.2.3 »Der Flüchtling« (1939) Kein Zugriff
- 5.1.3 Das Individuum im Frühwerk Bölls Kein Zugriff
- 5.2.1 Vorbetrachtung Kein Zugriff
- 5.2.2.1 »Der blasse Hund« (1947) Kein Zugriff
- 5.2.2.2 »An der Brücke« (1949) Kein Zugriff
- 5.2.2.3 »So ward Abend und Morgen« (1954) Kein Zugriff
- 5.2.3 Das Individuum in den Nachkriegstexten Bölls Kein Zugriff
- 5.3.1 Vorbetrachtungen Kein Zugriff
- 5.3.2.1 »Monolog eines Kellners« (1959) Kein Zugriff
- 5.3.2.2 »Du fährst zu oft nach Heidelberg« (1977) Kein Zugriff
- 5.3.2.3 »Das Mörderdorf« (1985) Kein Zugriff
- 5.3.3 Das Individuum im Spätwerk Bölls Kein Zugriff
- 6.1 These 1: Die Genese des Individuums bei Böll Kein Zugriff
- 6.2 These 2: Bölls Begriff von Individualität im Kontext zeitgenössischer Vorstellungen Kein Zugriff
- 6.3 These 3: Das dynamisch-referenzielle Individuum Kein Zugriff
- 6.4 These 4: Der positive Narzisst als Figur bei Böll Kein Zugriff
- 6.5 These 5: Das humane Individuum – ein moral-anthropologischer Ansatz Kein Zugriff
- 6.6 These 6: Individualität als literarisches Prinzip Kein Zugriff
- 7 Schluss: Die Notwendigkeit von Individualität im Sinne Bölls Kein Zugriff Seiten 222 - 224
- 8 Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 225 - 238





