Der Staat als Genossenschaft
Zum rechtshistorischen und politischen Werk Otto von Gierkes- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 155
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Otto von Gierke (1841-1921) hat nachhaltig zentrale Begriffe und Konzepte des modernen Staatsverständnisses geprägt. Der Band gliedert sich in drei systematische Teile, in denen aus den unterschiedlichen Fachperspektiven der Soziologie, Geschichte, Politikwissenschaft und Jurisprudenz Gierkes politisches und juristisches Denken analysiert wird. Im Fokus dieser verschiedenen Perspektiven steht sein organisches Rechts- und Staatsverständnis, das er bewusst in unterschiedlichen Genres entwickelt hat. So wird zugleich auch deutlich, was sich den Ideen des Staatsdenkers Otto von Gierke für unser eigenes, zeitgemäßes Verständnis des Staates gegebenenfalls entnehmen lässt. Am Prinzip der Subsidiarität und Gierkes nachdrücklicher Betonung der Rolle von Gemeinschaften und Körperschaften unterhalb der staatlichen Ebene wird dies zum Beispiel besonders greifbar.In Gierkes Werk wird die Beziehung von Genossenschaftsrecht und Staatsrecht entwickelt, so gelingt es ihm auf der Grundlage einer umfassenden historischen Analyse ein innovatives organisches Rechts- und Staatsverständnis zu entwickeln.Prof. Dr. Peter Schröder ist Professor für die Geschichte des politischen Denkens im History Department am University College London. Mit Beiträgen vonNiall Bond, Martin Espenhorst, Ben Holland, Céline Jouin, Jasper Kunstreich, Peter Nitschke, Tilman Repgen, Joachim Rückert, Jan Schröder, Peter Schröder und Helga Spindler.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8487-6128-9
- ISBN-Online
- 978-3-7489-0219-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 155
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 306
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Recht und Geschichte im Staatsverständnis Otto von Gierkes – eine Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 32 Peter Schröder
- Stadt, Land, Recht – ein prosopographischer Versuch. Otto von Gierke und die „Untersuchungen zur deutschen Staats- und Rechtsgeschichte“ Kein Zugriff Seiten 33 - 58 Jasper Kunstreich
- Gierke zwischen Freiheit und Sozialität Kein Zugriff Seiten 59 - 112 Joachim Rückert
- Gierkes Hinwendung zu einem sozialen Gemeinschaftsrecht vor dem Hintergrund seiner zeitgenössischen Bezüge Kein Zugriff Seiten 113 - 138 Helga Spindler
- Gierkes Kritik am Entwurf eines Bürgerlichen Gesetzbuchs für das Deutsche Reich Kein Zugriff Seiten 139 - 160 Tilman Repgen
- Das Sippen-Kapitel in Gierkes „Rechtsgeschichte der deutschen Genossenschaft“ und seine Quellen Kein Zugriff Seiten 161 - 180 Jan Schröder
- Volkssouveränität missverstanden: Die Althusius-Rezeption bei Otto von Gierke in der Relektüre Kein Zugriff Seiten 181 - 206 Peter Nitschke
- Pufendorf und das Naturrecht bei Gierke Kein Zugriff Seiten 207 - 230 Ben Holland
- „Der absolute Staat und die absolute Individualität werden die Devisen der Zeit.“ Die Begriffe „Absolutismus“ und „Aufklärung“ im Werk Otto v. Gierkes (1841–1921) Kein Zugriff Seiten 231 - 254 Martin Espenhorst
- Rechtstheoretische Einflüsse auf die entstehenden empirischen Sozialwissenschaften: die Rezeption Otto von Gierkes durch Ferdinand Tönnies Kein Zugriff Seiten 255 - 278 Niall Bond
- Stiftung, Association, Institution. Gierke und Saleilles Kein Zugriff Seiten 279 - 302 Céline Jouin
- Autoren/Autorinnen Kein Zugriff Seiten 303 - 306





