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Monographie Kein Zugriff

"Was er uns gibt, ist der reine Klang ..."

Nam June Paiks musikalische Kompositionen (1945–1963)
Autor:innen:
Verlag:
 01.10.2023

Zusammenfassung

Das wenig bekannte und kaum erforschte musikalische Frühwerk von Nam June Paik (1932–2006) sowie seine im Rheinland entstandenen Kompositionen – ein nicht nur werkbiografisch bedeutsames Konvolut, das hier kunst- und musikwissenschaftlich erstmals systematisch erschlossen wird. Im Fokus steht der Zeitraum von 1945 bis 1963: Die Arbeiten aus diesen knapp 20 Jahren zeichnen sich durch eine fortschreitende Entgrenzung der Disziplinen aus. Sie beginnen mit ersten Kompositionsversuchen des jugendlichen Paik in konventioneller Notenschrift, reichen über die Einführung Elektroakustischer Musik und aktionistischer Elemente bis hin zu dem musikalischen Environment "EXPosition of Music. ELectronic Television" (1963), das in seiner bewussten Überwindung der Disziplingrenzen von besonderer Relevanz für die Kunstgeschichtsschreibung werden sollte. Die vorgestellten Kompositionen unterscheiden sich nicht nur in ihrer zuerkannten Qualität, sie sind auch in vollkommen unterschiedlichen geografischen, kulturpolitischen, künstlerischen und intellektuellen Kontexten entstanden. Damit fordern sie eine transdisziplinäre Perspektive geradezu heraus. Von besonderer Bedeutung ist, dass Paik 1958 und 1959 im Rahmen der Darmstädter Ferienkurse sein Debüt als Komponist feiern wollte. Mit seinem ersten öffentlichen Konzert in der Düsseldorfer "Galerie 22" (1959) verließ er jedoch den konventionellen Rahmen einer Musikaufführung. Auf den Bruch mit institutionellen Repräsentationsmodi und damit einer gewahrten Distanz zur Neuen Musik folgte seine primär intermediale (Selbst-)Verortung.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2023
Erscheinungsdatum
01.10.2023
ISBN-Print
978-3-96707-714-8
ISBN-Online
978-3-96707-715-5
Verlag
edition t+k, München
Sprache
Deutsch
Seiten
395
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
    1. 1.1 Einführung in das Thema und Motivation Kein Zugriff
    2. 1.2 Fragestellungen und Ziele der Arbeit Kein Zugriff
    3. 1.3 Forschungsansatz und Methode Kein Zugriff
    4. 1.4 Forschungsstand Kein Zugriff
    5. 1.5 Aufbau der Arbeit und Thesen Kein Zugriff
    1. 2.1 Jugendkompositionen Kein Zugriff
      1. 2.2.1 Piano Composition (1945) Kein Zugriff
      2. 2.2.2 3 Fragmente (1946–48) Kein Zugriff
      3. 2.2.3 After many many days (1947) und Funeral March (1948) Kein Zugriff
      4. 2.2.4 Paiks Handschrift in den Re-Kompositionen Kein Zugriff
      1. 2.3.1 Streichquartett (1955/57) Kein Zugriff
      2. 2.3.2 Paiks Mystifikation des Streichquartetts Kein Zugriff
    2. 2.4 Zwischen Notentext und Bild & Fluxus-Gesamtausgabe Kein Zugriff
    3. 2.5 Inszenierung als Komponist und Spiel mit historischer Authentizität Kein Zugriff
    1. 3.1 Kontext: Fortner – Darmstadt Kein Zugriff
      1. 3.2.1 Partitur in konventioneller Notenschrift Kein Zugriff
      2. 3.2.2 Verbalisierung von Notation in Paiks Briefen Kein Zugriff
      3. 3.2.3 Unbestimmtheiten Kein Zugriff
      4. 3.2.4 Notationsprobleme im Kompositionsprozess Kein Zugriff
      1. 3.3.1 Begriffliche Bezugnahmen Kein Zugriff
      2. 3.3.2 Kultureller Bezugsrahmen Kein Zugriff
      3. 3.3.3 Notenschrift ≠ Vorschrift Kein Zugriff
    2. 3.4 Exkurs: Random Access (1957/78) Kein Zugriff
    3. 3.5 Spiel mit Hybridität Kein Zugriff
    4. Poly-Heterophonie nach Silla-Hyangga Kein Zugriff
    1. 4.1 Kontext: Fortner – Darmstadt – WDR Kein Zugriff
      1. 4.2.1 Das produzierte Tonband Kein Zugriff
      2. 4.2.2 Verbale Ausführungen in Paiks Briefen Kein Zugriff
      3. 4.2.3 Verschiedene Aufführungen Kein Zugriff
      4. 4.2.4 Unbestimmtheiten Kein Zugriff
      5. 4.2.5 Rezeptionsästhetische Analyse der Konzeption und Aufführungspraxis Kein Zugriff
    2. 4.3 Notationsweisen Kein Zugriff
      1. 4.4.1 Der Widmungsadressat Kein Zugriff
      2. 4.4.2 Weitere namentliche Bezugnahmen Kein Zugriff
      3. 4.4.3 Strategien der Selbsthistorisierung und Rezeptionslenkung Kein Zugriff
    3. 4.5 Programmatik der Amusik Kein Zugriff
    1. 5.1 Kontext: Fluxus – Galerie Parnass Kein Zugriff
      1. 5.2.1 Konzeptuelle Vorstufe Sinfonie for 20 Rooms (1961) Kein Zugriff
      2. 5.2.2 Das realisierte Environment EXPosition of Music. ELectronic Television Kein Zugriff
      3. 5.2.3 Werkbiografische Verbindungen Kein Zugriff
      4. 5.2.4 Wandelkonzert für alle Sinne Kein Zugriff
    2. 5.3 Die manipulierten Fernsehapparate Kein Zugriff
      1. 5.4.1 Musikalische Raumperspektiven Kein Zugriff
      2. 5.4.2 Die Einbeziehung des Publikums Kein Zugriff
      3. 5.4.3 Die gewählte Raumsituation Kein Zugriff
      4. 5.4.4 Verwerkung und Distribution Kein Zugriff
    3. 5.5 Von einer gesamten Sinfonie zu ihrer Exposition Kein Zugriff
  2. 6. Ausblick: Japan-Aufenthalt und Profilierung als Videokünstler Kein Zugriff Seiten 321 - 326
    1. 7.1 Zusammenfassung und Ergebnisse Kein Zugriff
    2. 7.2 Ansätze für die zukünftige Forschung und Praxis Kein Zugriff
    1. I. Literaturverzeichnis Kein Zugriff
    2. II. Quellenverzeichnis Kein Zugriff
    3. III. Bildnachweis Kein Zugriff
  3. Dank Kein Zugriff Seiten 392 - 395

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