Herbert Linder
Filmkritiker- Herausgeber:innen:
- |
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Herbert Linder (1941-2000) war einer der herausragenden Filmkritiker der Bundesrepublik, heute ist er weitgehend in Vergessenheit geraten. Doch wie der neue Band aus der Reihe "Film & Schrift" zeigt, lohnt die Auseinandersetzung mit dem einstigen Repräsentanten der "Ästhetischen Linken". Herbert Linder prägte als Kritiker, Übersetzer, Redakteur und Herausgeber die Filmpublizistik der Bundesrepublik Deutschland wesentlich mit und polarisierte sie als ein Repräsentant der "Ästhetischen Linken". Er gehörte zu einem Kreis von Autoren – unter ihnen Frieda Grafe, Helmut Färber und Enno Patalas –, die für die Münchner Zeitschrift "Filmkritik" schrieben. Außerdem erschienen seine Texte in der "Süddeutschen Zeitung", im Züricher "Tagesanzeiger", der "Frankfurter Rundschau" und in der "Zeit". Ihr subjektivistisches, phänomenologisches Schreibverständnis wandte sich zunehmend ab von einer ideologiekritisch und soziologisch orientierten filmkritischen Position, die bis dahin den Geist der "Filmkritik" bestimmt hatte. In den frühen 1970er Jahren in die USA übergesiedelt, erweiterte er seine lmkritischen Überlegungen hin zu einer auch filmhistorischen Arbeit, später betrieb Herbert Linder ein Fachantiquariat für Filmliteratur.
Stefan Flach rekonstruiert in einem fiktiven essayistischen Dialog die Eckpfeiler der "Ästhetischen Linken" innerhalb der "Filmkritik", Rolf Aurich entfaltet u. a. aus dem Nachlass Linders dessen Arbeitsschwerpunkte. Eine Audio-CD enthält akustisches Rohmaterial, das zwischen dem Journalisten Raimund Koplin und Linder 1969 für eine Hörfunksendung über die "Ästhetische Linke" entstanden ist.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-86916-268-3
- ISBN-Online
- 978-3-86916-922-4
- Verlag
- edition t+k, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 204
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 3 - 6
- Über Herbert Linder Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- Stefan Flach — Herbert Linder und die »Ästhetische Linke« Kein Zugriff Seiten 9 - 24
- Rolf Aurich — 1972. Film. Geschichte. Leben Kein Zugriff Seiten 25 - 46
- Diskussion: Zum Selbstverständnis der Filmkritik Kein Zugriff
- Der herkömmliche »Kulturfilm« ist tot. Die 14. Westdeutschen Kurzfilmtage in Oberhausen Kein Zugriff
- Ein Brief aus Sibirien Kein Zugriff
- Das 1. Evangelium-Matthäus Kein Zugriff
- Eine verheiratete Frau Kein Zugriff
- Uns gehört Paris Kein Zugriff
- Marat/Sade Kein Zugriff
- Die Karabinieri Kein Zugriff
- Manji – Die Liebenden Kein Zugriff
- Judex Kein Zugriff
- Fast ein Krimi Kein Zugriff
- Kinder, aufgepaßt! Kein Zugriff
- »Masculin – Féminin« Kein Zugriff
- Es tut dieser Cantor nicht allein nichts Kein Zugriff
- Urch urch! Kein Zugriff
- Bankiers-Film Kein Zugriff
- Warhols Schule Kein Zugriff
- Geschichte in der Gegenwart Kein Zugriff
- Max Ophüls – Die Lust am Sehen Kein Zugriff
- Tote schlafen fest Kein Zugriff
- Wie Eisenstein die Revolution sah. Deutsche Erstaufführung des Films »Oktober« im Zweiten Fernsehen Kein Zugriff
- Lyrik und Gewalt. Wiederaufführung von Ophüls’ Film »Liebelei« im Münchener Theatiner Kein Zugriff
- Eine gewonnene große Schlacht. Der 1. Teil von Eisensteins »Iwan dem Schrecklichen« in München Kein Zugriff
- Die Komik der Marx Brothers. »Duck Soup« im Bellevue Kein Zugriff
- Karl Valentin in Stücken. Ein fragwürdiger Dokumentarfilm aus der DDR Kein Zugriff
- Praktische Utopie. Zu John Fords Film »Der schwarze Falke« Kein Zugriff
- Eisensteins Erinnerungen Kein Zugriff
- Eine Carl-Mayer-Monographie Kein Zugriff
- Ausgewählte neue Filmbücher Kein Zugriff
- Die Arbeit kam nicht wieder raus Kein Zugriff
- Filmtheater im Ein-Mann-Betrieb. Rationalisierungen in amerikanischen Kinos Kein Zugriff
- USA Kein Zugriff
- Zeittafel Kein Zugriff Seiten 181 - 196
- Autoren, Dank, Abbildungen, Rechte, Audio-CD Kein Zugriff Seiten 197 - 198
- FILM & SCHRIFT Kein Zugriff Seiten 199 - 201
- Anzeigen Kein Zugriff Seiten 202 - 204





