Black Screen
Erkundungen eines filmischen Phänomens vom Stummfilm bis heute- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Die filmischen Phänomene Schwarzbild, Schwarzkader oder Schwarzfilmstreifen und die durch sie erzeugte schwarze Leinwand, die Black Screen, begleiten das Medium von Anfang an und eröffnen überraschende Einsichten. Ob als konventionalisiertes Zeichen, als Interpunktion oder als abstrakte Auslassung im Bildgefüge: Das Spektrum von Black Screens ist so umfassend wie die Filmgeschichte selbst. Anhand eines breit angelegten Korpus aus Experimental-, Spiel- und Dokumentarfilmen untersucht und diskutiert der Band verschiedene Strategien im Umgang mit der Black Screen. Neben einer Typologisierung diverser Formen der Black Screen umkreist die Arbeit Diskurse zu Abstraktion (in Film und Kunst) und zu textuellen Leerstellen, um so einen theoretischen Zugriff auf das Phänomen und die diversen gestalterischen Aneignungen zu erhalten. Denn, so stellt sich in der die Filmgeschichte durchstreifenden Betrachtung heraus: Eine schwarze Leinwand ist eben mehr als nur eine schwarze Leinwand.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-68930-045-6
- ISBN-Online
- 978-3-68930-046-3
- Verlag
- edition t+k, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 337
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- 1.1 Lokalisation und Relevanz der Black Screen Kein Zugriff
- 1.2 Die Black Screen als Gegenstand im filmwissenschaftlichen und filmtheoretischen Diskurs: ein Rekonstruktionsversuch Kein Zugriff
- 1.3 Zusammenfassung der Diskussion und Ausblick auf die Untersuchung Kein Zugriff
- 1.4 Terminologische Diskussion: Die Black Screen Kein Zugriff
- 1.5 Zum filmischen Untersuchungskorpus Kein Zugriff
- 2.1.1 Eine Skizze des Verhältnisses von Technik, Ökonomie und Ästhetik im Film Kein Zugriff
- 2.1.2 Technische Grundlagen der Schwarzbild-Genese Kein Zugriff
- 2.1.3 Schwarzbild-Genese in der Produktionsphase Kein Zugriff
- 2.1.4 Schwarzbild-Genese in der Post-Produktionsphase Kein Zugriff
- 2.1.5 Die Genese der Black Screen Kein Zugriff
- 2.1.6 Industrielle Schwarzbilder und unsichtbare Black Screens Kein Zugriff
- 2.1.7 Resümee: Schwarzbild und Black Screen als genuin filmisches Phänomen Kein Zugriff
- 2.2.1 Die Black Screen und die Dunkeladaption Kein Zugriff
- 2.2.2 Die Black Screen und der Nachbildeffekt Kein Zugriff
- 2.2.3 Die Black Screen als Ereignisgrenze Kein Zugriff
- 2.2.4 Resümee: Die Black Screen als sensuelles Phänomen Kein Zugriff
- 3.1.1 Die Etablierung der Abstraktion in der bildenden Kunst Kein Zugriff
- 3.1.2 Abstraktion in der Malerei nach dem Zweiten Weltkrieg: Die New York School Kein Zugriff
- 3.1.3 Rezeption und Rezeptionsangebot abstrakter Kunst Kein Zugriff
- 3.1.4 Abstraktion im Experimentalfilm Kein Zugriff
- 3.1.5 Formen filmbildlicher Abstraktion Kein Zugriff
- 3.1.6 Filmische Abstraktion als Konzentration auf die Form Kein Zugriff
- 3.2.1 Synästhesie-Konzeptionen im Film Kein Zugriff
- 3.2.2 Die Black Screen als musikalische Zäsur und synästhetische Stille: Walter Ruttmann – Lichtspiel Opus 1 (D 1921) Kein Zugriff
- 3.2.3 Die Black Screen als musikalische Zäsur und kompositorisches Element: John & James Withney – Film Exercise No. 1 (USA 1943) Kein Zugriff
- 3.2.4 Resümee: Die Black Screen als synästhetische Zäsur Kein Zugriff
- 3.3.1 Die Black Screen im Kontext früher medienontologischer Erkundungen: Hans Richter – Rhythmus 21 (D 1921) Kein Zugriff
- 3.3.2 Die Black Screen im Kontext radikaler Abstraktion: Peter Kubelka – Arnulf Rainer (A 1958/1960) Kein Zugriff
- 3.3.3 Die Black Screen im Kontext des Direct Films: Aldo Tambellini – Black Trip (USA 1966) Kein Zugriff
- 3.3.4 Die Black Screen im Kontext von Fluxus: George Brecht – Entrance to Exit (USA 1966) Kein Zugriff
- 3.3.5 Resümee: Die Black Screen als essenzieller Bestandteil des Filmischen Kein Zugriff
- 3.4.1 Die Black Screen als ›Kadr‹: Dziga Vertov – Tschelowek s kinoapparatom (Der Mann mit der Kamera) (UdSSR 1929) Kein Zugriff
- 3.4.2 Die Black Screen als separierendes Element in der Bildverkettung: Hollis Frampton – Manual of Arms (USA 1966) Kein Zugriff
- 3.4.3 Die Black Screen als metrische Rhythmisierung: Kurt Kren – 15/67 TV (A 1967) Kein Zugriff
- 3.4.4 Die Black Screen als Interpunktion: Hollis Frampton – Zorns Lemma (USA 1970) Kein Zugriff
- 3.4.5 Die Black Screen als Strukturelement zur Visualisierung gesellschaftlicher Verhältnisse: Su Friedrich – Scar Tissue (USA 1979) Kein Zugriff
- 3.4.6 Resümee: Die Funktionalisierung der Black Screen als Strukturelement Kein Zugriff
- 3.5.1 Dekonstruktion und Konstruktion im Found-Footage-Film Kein Zugriff
- 3.5.2 Die Black Screen als sichtbare Schnitt- und Klebestelle: Bruce Conner – A Movie (USA 1958) Kein Zugriff
- 3.5.3 Die Black Screen als Bildverweigerung: Bruce Conner – Report (USA 1967) Kein Zugriff
- 3.5.4 Resümee: Black Screens und die Grenzen des Abstraktionsbegriffs im Kontext filmischer Rekontextualisierungs-Praktiken Kein Zugriff
- 4.1.1 Die Konzeption der Leerstelle bei Wolfgang Iser Kein Zugriff
- 4.1.2 Die Leerstelle in der bildenden Kunst. Zur Übertragung des rezeptionsästhetischen Modells auf die Malerei durch Wolfgang Kemp Kein Zugriff
- 4.1.3 Der Leerstellendiskurs in Filmtheorie, Filmwissenschaft und angrenzenden Disziplinen Kein Zugriff
- 4.1.4 Zusammenfassung und Übertragung auf die Black Screen Kein Zugriff
- 4.2.1 Die Geschichte eines konventionalisierten Filmcodes Kein Zugriff
- 4.2.2 Die Black Screen als dramaturgische Zäsur und Ellipse: Orson Welles – Citizen Kane (USA 1941) Kein Zugriff
- 4.2.3 Fragmentierung durch die Black Screen: Jim Jarmusch – Stranger Than Paradise (USA 1984) Kein Zugriff
- 4.2.4 Resümee: Die Ambiguität der kodifizierten Schwarzblende Kein Zugriff
- 4.3.1 Zum Begriff der Diegese und zum Modell des diegetischen Lichts bei Brinckmann Kein Zugriff
- 4.3.2 Diegetische Black Screen und Ästhetik der Überraschung: Edwin S. Porter – What Happened in the Tunnel (USA 1903) Kein Zugriff
- 4.3.3 Diegetische Black Screen und verdeckter Schnitt: Alfred Hitchcock – Rope (USA 1948) Kein Zugriff
- 4.3.4 Diegetische Black Screen und dialektische Dunkelheit: Jean-Luc Godard – Alphaville (F 1965) Kein Zugriff
- 4.3.5 Afilmische Black Screen und Symbolisierung: Peter Hutton – At Sea (USA 2007) Kein Zugriff
- 4.3.6 Diegetische Black Screen und Adressierung der Physis: Rodrigo Cortés – Buried (ESP 2010) Kein Zugriff
- 4.3.7 Afilmische Black Screen und Unmittelbarkeit: Lucien Castaing-Taylor, Véréna Paravel – Leviathan (USA 2012) Kein Zugriff
- 4.3.8 Resümee: Die Black Screen als repräsentationales Bild der Dunkelheit Kein Zugriff
- 4.4 Black Screen Openings – Exposition und Ouvertüre, Leerstelle und Abstraktion Kein Zugriff
- 5.1 Grenzgänger. Die Entthronisierung des Auges: einführende Diskussion Kein Zugriff
- 5.2.1 Rezeption eines Hörspiels – Zu den Hörspiel-Studien von Friedrich Knilli Kein Zugriff
- 5.2.2 Das Potenzial des Sounddesigns. Zu den Sounddesign-Studien von Michel Chion Kein Zugriff
- 5.3 Die Black Screen als Darstellung von Absenz: Marguerite Duras – L’homme atlantique (F 1981) Kein Zugriff
- 5.4 Die Black Screen zwischen Abstraktion und Imagination: John Smith – The Black Tower (GB 1987) Kein Zugriff
- 5.5 Die Black Screen als Verweigerung der Repräsentation und Soundscape of Terror: Alejandro González Iñárritu – 11'9''01 – September 11 (F 2002) Kein Zugriff
- 5.6 Die Black Screen als Repräsentation des Nicht-Sehen-Könnens: Matthias Müller, Christoph Girardet – Maybe Siam (D 2009) Kein Zugriff
- 5.7 Resümee: Die Black Screen und der Verzicht auf das Lichtbild Kein Zugriff
- 6.1 Trennlinien: eine erweiterte Differenzierung der Black Screen Kein Zugriff
- 6.2 Exkurs: Die Blue Screen in Derek Jarmans Blue (GB 1993) Kein Zugriff
- 6.3 Exkurs: Digitale und smarte Black Screens Kein Zugriff
- 6.4 Konklusion und Ausblick Kein Zugriff
- 7.1 Literaturverzeichnis Kein Zugriff
- 7.2 Filmverzeichnis Kein Zugriff





