
Die hohe Kunst der Gelassenheit
Kleine Philosophie des heiteren Lebens- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Die Moralistik ist eine enorm spannende und noch immer unterschätzte Tradition der europäischen Geistesgeschichte. Sie hat das Nachdenken über die Kunst des guten Lebens neu erfunden, ihm eine unverwechselbare Sprache gegeben — und war über Jahrhunderte hinweg der vielleicht beste philosophische Lebensbegleiter, den man sich vorstellen kann. Otfried Höffe führt uns mit Bravour durch das Denken der großen europäischen Moralisten: von Seneca und Epikur über Montaigne, Pascal und Gracián bis zu Lichtenberg, Goethe, Schopenhauer und Nietzsche. Höffe zeigt, warum Moralisten gerade nicht moralisieren: Statt mit erhobenem Zeigefinger aufzutreten, entlarven sie mit Scharfsinn, Witz und treffsicherem Spott unsere moralischen Selbsttäuschungen. Im Zentrum ihrer Denkweise steht ein realistisches Bild des Menschen und eine Lebensklugheit, die weniger auf die «richtige» Überzeugung als auf die richtige Haltung setzt: Gelassenheit gegenüber dem, was sich nicht ändern lässt, und innere Freiheit mitten im Leben. Die Moralisten verbinden das scharfe Denken der Philosophie mit literarischer Eleganz und bringen so Gedanken hervor, die zugleich pointiert, alltagsnah und überraschend zeitlos sind.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-406-85268-8
- ISBN-Online
- 978-3-406-85270-1
- ePub ISBN
- 978-3-406-85269-5
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 223
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- Moralisten ohne Moralismus Zur Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 24
- Ein Gärtchen, kleiner Käse: Epikur und die Seelenruhe Kein Zugriff
- Umfassende Souveränität und Gleichmut: Seneca und die Stoa Kein Zugriff
- Der ununterbrochene Frohsinn der Weisheit: Michel de Montaigne und die skeptische Vernunft Kein Zugriff
- Die Wahrheit zu handhaben verstehen: Baltasar Gracián und die Demokratisierung der Moralistik Kein Zugriff
- Kompromittieren um eines besseren Lebens willen: Friedrich Nietzsche und der Wille zur Selbstbejahung Kein Zugriff
- Von Sorgen befreien Kein Zugriff
- Gelassenheit Kein Zugriff
- Leidenschaftslos sein Kein Zugriff
- Tugend Kein Zugriff
- Heiterkeit Kein Zugriff
- Was weiß ich? Kein Zugriff
- Übertrifft die Eigenliebe alles? Kein Zugriff
- Alle Beschränkung beglückt Kein Zugriff
- Notwendig verrückt Kein Zugriff
- Humanität Kein Zugriff
- Ein Sklave wird Philosoph: Epiktet Kein Zugriff
- Ein Heißsporn und geistreicher Salonlöwe: La Rochefoucauld Kein Zugriff
- Denker des Herzens, Verteidiger der Gnade: Blaise Pascal Kein Zugriff
- Amtsadeliger, Satiriker, Staatstheoretiker: Montesquieu Kein Zugriff
- Der erste große Meister des Aphorismus in Deutschland: Georg Christoph Lichtenberg Kein Zugriff
- Auch ein Genie des Aphorismus: Johann Wolfgang von Goethe Kein Zugriff
- Ein unabhängiger und pessimistischer Geist: Arthur Schopenhauer Kein Zugriff
- Eine traurig gewordene Moralistik: Theodor W. Adorno Kein Zugriff
- Eine unversöhnliche und häretische Moralistik: Botho Strauß Kein Zugriff
- Zitierte Literatur Kein Zugriff Seiten 217 - 218
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 219 - 221
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 222 - 222
- Vita Kein Zugriff Seiten 223 - 223





