
Nicht-objektierendes Denken
Von Platon zu MittererRadikaler Lingualismus 3- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Abschied von der kategorialen Unterscheidung von Sprache und Wirklichkeit, Abschied von der Objektorientierung und Abschied von der Wahrheitsfindung in der Wissenschaft: Josef Mitterers »Nicht-objektierendes Denken« stellt Denkvoraussetzungen, die seit Platon als allgemein gültig erachtet werden, radikal in Frage. Können wir nach dem Verzicht auf Gott, die Seele, die Metaphysik und das »Ding an sich« auch noch auf die von der Sprache kategorial verschiedene Wirklichkeit verzichten? Wäre eine solche Position denn jemals konsistent? Doch was ist überhaupt das Problem mit der Sprache? – Der unter Philosophen mit großer Mehrheit vertretene Realismus besagt, dass es die Welt auch dann geben würde, wenn sich die menschliche Sprache nicht entwickelt hätte. Aber für ebendiese Hypothese braucht es den sprachlichen Beobachter der Welt. Die Sprache nimmt wie das Bewusstsein oder die Zeit eine Sonderstellung ein: als Erkenntnisinstrument und »Erkenntnisobjekt«. Ist am Ende alles Sprache? Oder wäre das stets ein sprachidealistischer Fehlschluss? Von diesem Problem handelt das vorliegende Buch.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-95832-440-4
- ISBN-Online
- 978-3-7489-7415-4
- Verlag
- Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 141
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 16
- 1. Die Entstehung der Unterscheidung von Wörtern und Dingen in den antiken Hochkulturen Kein Zugriff Seiten 17 - 28
- 2. Die Gegebenheit Name versus Ding in Platons »Kratylos« Kein Zugriff Seiten 29 - 40
- 3. Jenseits von Sprache und Wirklichkeit? Tabellarische Kommentierung der zentralen Thesen Josef Mitterers Kein Zugriff Seiten 41 - 58
- 4. Affirmative Darstellung der Nicht-objektierenden Redeweise Kein Zugriff Seiten 59 - 72
- 5. Entgegnungen aus der Sicht der Objektierenden Redeweise Kein Zugriff Seiten 73 - 94
- 6. Von hypothetischen Universen ohne Sprache und Schrödingers Katze als Mitterers Straßengabelung Kein Zugriff Seiten 95 - 112
- Fazit Kein Zugriff Seiten 113 - 116
- Anhang Kein Zugriff Seiten 117 - 140



