Die „Zeitschrift für Politik“ sieht ihre Aufgabe darin, die Politikwissenschaft in ihrer ganzen Breite und Vielfalt zu repräsentieren, ihre Entwicklung in Forschung und Lehre zu dokumentieren und als Forum für innovative wissenschaftliche Diskussionen zu dienen.. Ihr wissenschaftliches Erkenntnisinteresse bezieht sich auf: die Politische Theorie, Philosophie und Ideengeschichte als die traditionelle Basis der Politikwissenschaft, die vergleichende Politikwissenschaft und komparative, Politikfeldforschung, die neueren Entwicklungen der deutschen, europäischen und internationalen Politik sowie die Forschungsfelder der Zeitgeschichte, der Politischen Soziologie, der Politischen Ökonomie sowie der Politischen Rechtslehre. Homepage: www.zfp.nomos.de
Nachhaltigkeit wurde als »Gedanke des Maßhaltens im Interesse der langfristigen Ressourcenschonung« beschrieben. Trotz der weltweiten Verbreitung des Konzepts über die Disziplinen hinweg ist sein rechtlicher Gehalt bis heute umstritten. Auf der...
Jürgen Habermas hat auf die Eruptionen von Öffentlichkeit und Privatheit hingewiesen, die als »Halböffentlichkeiten« den Charakter demokratischer Willensbildungsprozesse gefährden. Im Anschluss an die Überlegungen von Habermas wird der...
Liberale Demokratien sind auf eine funktionierende politische Öffentlichkeit angewiesen. Seit einigen Jahren zeichnen sich aber in vielen Gesellschaften bedenkliche Entwicklungen ab. Diese Tendenzen werden, mit Bezug auf die deutsche...
Während der Corona-Krise gingen Wissenschaft und Moral eine seltene Allianz zur Unsicherheitsbewältigung ein. Es wurden klare, objektive Fakten von der Wissenschaft erwartet, während die moralische Kommunikation den sozialen Zusammenhalt fördern...
Arnold Gehlen kritisierte 1969 in einem Schlüsseltext eine sich in der Bundesrepublik bemerkbar machende »Hypermoral«. Der vorliegende Essay betrachtet Gehlens Erwägungen vor dem Hintergrund der Entwicklungen in der Geschichtswissenschaft der...