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Das Staatsverständnis von Charles de Gaulle

Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 190
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Als Architekt der V. Republik prägt Charles de Gaulle bis heute das institutionelle Gefüge Frankreichs. In seiner Vorstellung bedurfte es eines überparteilichen und interessenneutralen Staatschefs im Zentrum der neuen Institutionenarchitektur. Autoritäre Züge wurden den Reformen der V. Republik von vielen Zeitgenossen bescheinigt. Das gaullistische Staatsverständnis verinnerlicht ein Verständnis von Volk, Nation und Staat, die durch seinen eigenen Werdegang als Soldat, General und Staatslenker geprägt sind. Aufgrund der „Legitimation eines Erwählten der Millionen“ war die Vorstellung eines monistischen Parlamentarismus passé, eine Divergenz zwischen dem deutschen und französischen System damit besiegelt.
Mit Beiträgen von Bernard Bourdin | Olivier Cayla | Alain Chatriot | Antoine Corre-Basset | Lucien Jaume | Nicolas Mazellier | Armin Steinbach

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-7560-1175-9
ISBN-Online
978-3-7489-1767-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
190
Sprache
Deutsch
Seiten
171
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Editorial Kein Zugriff
    2. Editorial – Understanding the State Kein Zugriff
  1. Autor:innen:
    1. 1. Der Einheitsgedanke – gaullistische Mystik und republikanisches Leitbild Kein Zugriff
    2. 2. Berufung und Führerkult Kein Zugriff
      1. a. Marginalisierte Regierung und Parlament Kein Zugriff
      2. b. Wirtschaftliche Planungsaffinität Kein Zugriff
    3. 4. Perspektiven in diesem Band Kein Zugriff
    4. 5. Resümee Kein Zugriff
  2. Autor:innen:
    1. 1. Das „Oberhaupt” der Republik oder ihr „Schlussstein” Kein Zugriff
    2. 2. Personifizierung gegen persönliche Macht Kein Zugriff
    3. 3. Die nationale Vertretung neu bewertet Kein Zugriff
    4. 4. Der Staat und das allgemeine Interesse Kein Zugriff
    5. 5. Einheit und Pluralität Kein Zugriff
    6. 6. Die Funktion des Präsidenten Kein Zugriff
    7. 7. Die unteilbare Republik Kein Zugriff
    8. 8. Die Wende von 1962 Kein Zugriff
    9. 9. Die Ablehnung des amerikanischen Systems Kein Zugriff
    10. 10. Der König als Vertreter der Nation Kein Zugriff
    11. 11. Die Exekutive in Frankreich Kein Zugriff
  3. Autor:innen:
    1. 1. Einführung Kein Zugriff
    2. 2. Was bedeutet "politische Philosophie" bei General de Gaulle? Kein Zugriff
    3. 3. Das grundlegende und aufschlussreiche Ereignis des Aufrufs vom 18. Juni 1940 oder die existentielle Herausforderung der Entscheidung: Versöhnung von Legitimität und Legalität Kein Zugriff
    4. 4. Die Entscheidung im Prisma der Ausnahme und des normativen Prinzips der Legitimität Kein Zugriff
    5. 5. Die beiden gaullistischen Modi der Entscheidung: Die Legitimität im Dienste der Legalität (1940-1946) und die verfassungsmäßige Legalität im Dienste der Legitimität (1958-1969) Kein Zugriff
    6. 6. Die gaullistische Auffassung der Diktatur durch die Ausübung von Ausnahmegewalt Kein Zugriff
    7. 7. De Gaulles Konzept der Demokratie durch Referenden Kein Zugriff
    8. 8. Der Dezisionismus und die gaullistische Praxis der Ausnahmebefugnis: Eine Konvergenz mit der Theorie der Prärogative des liberalen Philosophen John Locke Kein Zugriff
    9. 9. Haben Entscheidung, Ausnahmerecht, Demokratie und Legitimität bei de Gaulle und Schmitt die gleiche Bedeutung? Kein Zugriff
    10. 10. Entscheidung, Ausnahmerecht, Demokratie, Legitimität: Die gegenseitige Herausforderung von vier Schlüsselbegriffen der politischen Staatsphilosophie de Gaulles und des Projekts einer Europäischen Union Kein Zugriff
    11. 11. Schlussfolgerung Kein Zugriff
  4. Autor:innen:
      1. 1.1 Das souveräne Volk Kein Zugriff
        1. 1.2.1 Ein Treffen zwischen dem Präsidenten und dem Volk Kein Zugriff
        2. 1.2.2 Der Gegensatz zwischen Präsidentschaftsmehrheit und Parlamentsmehrheit Kein Zugriff
        1. 2.1.1 Größe Frankreichs und Kleinheit des französischen Volkes Kein Zugriff
        2. 2.1.2 Ein geträumtes Volk mehr als ein reales Volk Kein Zugriff
        1. 2.2.1 Die Spannung zwischen politischem Wettbewerb und dem Anspruch auf das Gemeinwohl Kein Zugriff
        2. 2.2.2 Institutioneller Ausschluss des Volkes Kein Zugriff
        1. 3.1.1 Ein ahistorisches Verständnis von Nationen Kein Zugriff
        2. 3.1.2 Der Mythos der tiefen Einheit Kein Zugriff
      1. 3.2 Die Nation als Wille Kein Zugriff
        1. 3.3.1 Der Chef als Vertreter Kein Zugriff
        2. 3.3.2 Die gaullistische Praxis der Prosopopöie: Geschaffene Einheit Kein Zugriff
  5. Autor:innen:
    1. 1. Tod aufgrund einer Verordnung (von Vichy) Kein Zugriff
    2. 2. Die Rechtslektion Kein Zugriff
    3. 3. Das Recht ernst nehmen. Also auch das Datum des 16. Juni Kein Zugriff
    4. 4. Krieg und Frieden Kein Zugriff
    5. 5. Das Geständnis des Marschalls, die Ablehnung des Generals Kein Zugriff
    6. 6. Wie durch Zufall Kein Zugriff
  6. Autor:innen:
    1. 1. Ein Führer im Dienst des Staates Kein Zugriff
    2. 2. Ein Staatsoberhaupt Kein Zugriff
    3. 3. Gegenüber dem Staatsrat Kein Zugriff
    4. 4. Ein Staat, der die öffentliche Politik fördert und mit den „lebendigen Kräften“ im Dialog steht Kein Zugriff
  7. Autor:innen:
      1. 1.1. De Gaulles Konzept des Gemeinwohls Kein Zugriff
      2. 1.2. De Gaulle, die Verkörperung des Staatsmannes Kein Zugriff
      1. 2.1. Die Institutionen nach de Gaulle Kein Zugriff
      2. 2.2. Legitimität und "Überfluss" Kein Zugriff
  8. Autorenangaben Kein Zugriff Seiten 171 - 171

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