Zwischen Popularisierung und Ästhetisierung
Hanns Heinz Ewers und die Moderne- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Moderne-Studien, Band 16
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Das literarische, publizistische und filmische Schaffen Hanns Heinz Ewers’ (1871-1943) erlaubt erhellende Rückschlüsse auf die Theoriebildung zur Moderne im Spannungsfeld zwischen ästhetischen und marktbedingten Faktoren. Am paradigmatischen Fall des skandalträchtigen Schriftstellers werden in diesem Band Kernkonzepte der ästhetischen Moderne wie Popularität, Ästhetisierung und Avantgarde beleuchtet, um die Konstituierung und spätere literaturwissenschaftliche Theoretisierung der Moderne zu überprüfen. Dabei soll Ewers, der früh nationalkonservativen Bewegungen nahe stand, keinesfalls rehabilitiert werden. Vielmehr werden zentrale heuristische Begriffe, die im historischen Kartographieren des literarischen Marktes um 1900 wie selbstverständlich zum Einsatz gekommen sind, auf ihre Gültigkeit und ihren Bedarf an Korrekturen hin kritisch beobachtet. In zehn Aufsätzen in deutscher und englischer Sprache wird die spezifische Stellung Ewers’ zwischen den Polen Popularisierung und Ästhetisierung in den Blick genommen, um das Gesamtspektrum der literarischen und essayistischen Reaktions- und Gestaltungsformen der Moderne vergleichend auszuloten.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8498-1014-6
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1496-0
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Reihe
- Moderne-Studien
- Band
- 16
- Sprache
- Englisch
- Seiten
- 261
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Hanns Heinz Ewers zwischen Ästhetisierung und Popularisierung Kein Zugriff Seiten 7 - 28 Barry Murnane, Rainer Godel
- Hanns Heinz Ewers and the Historical Avant-Garde Kein Zugriff Seiten 29 - 46 Jared Poley
- Nervenerschütterungen und Schaulust Kein Zugriff Seiten 47 - 64 Sebastian Thede
- Ästhetik des Grauens — Ästhetik des Schreckens Kein Zugriff Seiten 65 - 84 Christoph Schmitt-Maaß
- Joking aside Kein Zugriff Seiten 85 - 114 Barry Murnane
- Unschlüssigkeit? Kein Zugriff Seiten 115 - 134 Walter Delabar
- Das Ich im Spiegel Kein Zugriff Seiten 135 - 156 Niels Penke
- A Cut Above Kein Zugriff Seiten 157 - 186 Richard Sperber
- Zuverlässiges Erzählen Kein Zugriff Seiten 187 - 210 Rainer Godel
- »Haben Sie nur keine Angst vor der exakten Wissenschaft. Es ist eine rechte Spielerei, so wie Kinder spielen« Kein Zugriff Seiten 211 - 228 Tanja Nusser
- Between Weimar’s Horrors and Hitler’s Monsters Kein Zugriff Seiten 229 - 256 Eric Kurlander
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 257 - 261





