Kafkas Kunstreflexion
Ästhetische Schauanordnungen zwischen Theater, Bild und Schrift- Autor:innen:
- Reihe:
- Moderne-Studien, Band 29
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Wenn Franz Kafka über Kunst schreibt, dann tut er das nicht von einem theoretischen Standpunkt aus. Er geht den Künsten durch eigene Wahrnehmung auf den Grund und denkt Ästhetik radikal vom Darstellungsmaterial her: Die schauspielerische Körperlichkeit im Theater, die Linien und Farbflächen von Bildern und das grafische Aussehen der Schrift werden zu künstlerischen Phänomenen eigenen Rechts. Dabei treten sie in Relation, überlagern einander, eröffnen Spannungsfelder und zeigen sich in ästhetischen Schauanordnungen.Das vorliegende Buch arbeitet heraus, wie Kafka diese Schauanordnungen in seinen Tagebüchern, Briefen und Erzähltexten inszeniert. Seine Texte zur Kunst spielen mit materiellen und imaginativen Rezeptionsdimensionen. Kafkas Kunstreflexion ist somit nicht als ein Nachdenken über ästhetische Phänomene zu verstehen, sondern als textuelle Bewegung, die selbst zum performativen Vollzug und zur Kunst im Sinne Kafkas wird.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-8498-2136-4
- ISBN-Online
- 978-3-8498-2137-1
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Reihe
- Moderne-Studien
- Band
- 29
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 297
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- 1.1 Einführung in das Thema Kein Zugriff
- 1.2 Forschungslage, Vorgehen und Aufbau Kein Zugriff
- 2.1 Wahrnehmung als ästhetisches Paradigma Kein Zugriff
- 2.2.1 Skizzierung des Analysefeldes Kein Zugriff
- 2.2.2.1 Schauanordnungen Kein Zugriff
- 2.2.2.2 Visualität, Materialität und Intermedialität der Kunst Kein Zugriff
- 2.2.3 Sprache − das Leitmedium der Kunstbetrachtungen Kafkas Kein Zugriff
- 1.1 Zuschauen Kein Zugriff
- 1.2 Optische Zerstreuung Kein Zugriff
- 1.3 Visuelle Vertiefung Kein Zugriff
- 2.1 Schauspieltechnik als Körpertechnik Kein Zugriff
- 2.2 »Nachahmungstrieb« Kein Zugriff
- 2.3 Schauspielbeschreibungen Kein Zugriff
- 3.1 Rotpeters Mimesis Kein Zugriff
- 3.2 Darstellungsaporien des theatralen Körpers: »Ein Hungerkünstler« Kein Zugriff
- 3.3 Zirzensische Theatralität und visuelle Wahrnehmung im Zeitalter der Bildtechnik: »Auf der Galerie« Kein Zugriff
- 1.1 Phänomenologische Bildtheorie Kein Zugriff
- 1.2 Der ästhetische Körper im Museum. Statik, Mittelbarkeit und Materialität Kein Zugriff
- 1.3 Bildrezeptive Wahrnehmungsbeschreibung Kein Zugriff
- 1.4 »[W]as das Auge an Einzelheiten verlor gewann es an Fülle.« Unbestimmtheit und Prozessualität der Bildwahrnehmung Kein Zugriff
- 2.1 Bildliche Sprache Kein Zugriff
- 2.2 Sprachliche Bilder Kein Zugriff
- 2.3 Kafka vor »den imaginären Gucklöchern des imaginären Kaleidoskops« Kein Zugriff
- 3.1 Die Linie als epistemisches und diskursives Phänomen Kein Zugriff
- 3.2.1 Im Spannungsfeld von zeichnerischer und sprachlicher Bildlichkeit Kein Zugriff
- 3.2.2 Materialität und ›Überzeichnung‹. Zur intermedialen Anbindbarkeit der Zeichnung Kein Zugriff
- 1.1 Skripturale Beschreibungsaporien Kein Zugriff
- 1.2 Die visuelle Ästhetik der Schrift Kein Zugriff
- 1.3 Material und Präsenz Kein Zugriff
- 2.1 »Transkriptivität« und Anschaulichkeit Kein Zugriff
- 2.2 (Selbst-)Inszenierungen der Schrift in Kafkas Briefen Kein Zugriff
- 2.3 Lesen als ›verstetigte Kippbewegung‹: »Die Bäume« Kein Zugriff
- 3.1.1 Kafkas skripturale Zeichengeste Kein Zugriff
- 3.1.2 ›Equilibristische‹ Konstellationen zwischen Schrift und Zeichnung Kein Zugriff
- 3.2 Betrachtungsoperationen, Bezeichnungsvorgänge, Beschreibungsprozeduren: »In der Strafkolonie« Kein Zugriff
- V Schlusswort Kein Zugriff Seiten 274 - 281
- VI Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 282 - 295
- VII Bildnachweise Kein Zugriff Seiten 296 - 296
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 297 - 297





