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Monographie Kein Zugriff

Kampf gegen Gespenster

Die Radio-Essays Wolfgang Koeppens und Arno Schmidts im Nachtprogramm des Süddeutschen Rundfunks als kritisches Gedächtnismedium
Autor:innen:
Reihe:
Moderne-Studien, Band 3
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Prominente Zeitgenossen wie Theodor W. Adorno und Max Bense plädierten in der Nachkriegszeit lautstark für den Essay als Mittel der Auseinandersetzung mit den aktuellen Problemen. Als 'kritische Form par excellence' versprach der Essay konsequente Ideologiekritik, und durch seine rhetorische Dynamik zugleich eine neue Qualität der Kommunikation. Doch was war im 'drahtlosen Zeitalter' die angemessene mediale Form des Essayismus? Im Süddeutschen Rundfunk entwickelte Alfred Andersch Mitte der 1950er Jahre als Antwort auf diese Frage das neue Sendeformat 'Radio-Essay'. Es sollte ermöglichen, 'politische, soziale und geistige Probleme, Länder und Landschaften, ja selbst psychologische, soziologische und historische Phänomene im Funk darzustellen'.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-89528-635-3
ISBN-Online
978-3-8498-1605-6
Verlag
Aisthesis, Bielefeld
Reihe
Moderne-Studien
Band
3
Sprache
Deutsch
Seiten
190
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 20
    1. 1.1 Die Debatte über den Essay in der frühen Nachkriegszeit Kein Zugriff
    2. 1.2 Aktuelle Theorieansätze zum Essay Kein Zugriff
    1. 2.1 Die Entstehung von Hörspiel, Feature und Radio-Essay Kein Zugriff
    2. 2.2 Radio-Essay und Feature als non-fiktionale Sendeformate im deutschen Nachkriegsrundfunk Kein Zugriff
    3. 2.3 Das Kulturprogramm des SDR im Spannungsfeld ambitionierter Radiokunst und populärer Unterhaltung Kein Zugriff
    4. 2.4 Alfred Andersch und die Radio-Essay-Redaktion des Süddeutschen Rundfunks Kein Zugriff
    5. 2.5 Der Radio-Essay und die spezifische Rolle der Schriftsteller im medialen System der 1950er Jahre Kein Zugriff
    1. 3.1 Koeppen und Schmidt im Literaturbetrieb der frühen Nachkriegszeit Kein Zugriff
    2. 3.2 Bedeutung der Massenmedien im werkbiographischen Zusammenhang Kein Zugriff
    3. 3.3 Formale Gestaltung und Produktion der Radio-Essays Kein Zugriff
    4. 3.4 Mediencharakter und Kommunikationszusammenhang der Radio-Essays Kein Zugriff
    5. 3.5 Kommunikationszusammenhang und politischer Charakter der Radio-Essays Kein Zugriff
      1. 4.1.1 »Kampf gegen Gespenster«: Spanien zwischen Bürgerkrieg und Kaltem Krieg in Wolfgang Koeppens Radio-Essay ›Ein Fetzen von der Stierhaut‹ (1955) Kein Zugriff
      2. 4.1.2 Zwischen Allegorese und Ideologiekritik: Arno Schmidts Auseinandersetzung mit Wilhelm Friedrich von Meyerns Bibel der Diktatoren (Radio-Essay ›Dya Na Sore. Blondeste der Bestien‹, 1957) Kein Zugriff
      1. 4.2.1 »Kein vaterländisches Panorama«: Räumliche Inszenierung biographischer Erinnerung in Wolfgang Koeppens Radio-Essay ›Neuer römischer Cicerone‹ (1957) Kein Zugriff
      2. 4.2.2 Die »panoramic novel« als Strategie der subjektiven Gegengeschichtsschreibung.Arno Schmidts Radio-Essay ›Hundert Jahre: Einem Manne zum Gedenken‹ (1959) Kein Zugriff
      3. 4.2.3 Auf dem Weg zum metakommunikativen Gedächtnis Kein Zugriff
      1. 4.3.1 »Und die Hölle auf Erden? Ist sie ein geographisch zu erfassender Ort?« Wolfgang Koeppens Radio-Essay ›Herr Polevoi und sein Gast‹ (1957) als Testfall ambivalenter Gegenwartsbeschreibung Kein Zugriff
      2. 4.3.2 »Gott bewahre einen Autor vor solchen Freunden!« Arno Schmidts Auseinandersetzung mit Gustav Frenssen (Radio-Essay ›Ein unerledigter Fall. Zum 100. Geburtstag von Gustav Frenssen‹, 1963) Kein Zugriff
  4. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 182 - 190

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