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Sammelband Kein Zugriff

Der Minimalstaat

Zum Staatsverständnis von Robert Nozick
Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 116
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

Robert Nozicks „Anarchy, State, and Utopia“ zählt zu den wichtigsten modernen Ansätzen eines Gesellschaftsvertrags im 20. Jahrhundert. Nozick verteidigt einen Minimalstaat, der sich auf den Schutz privater Eigentumsrechte beschränkt, gegen anarchistische und wohlfahrtsstaatliche Argumente. Die radikale Beschränkung auf die Kernfunktionen des Staates haben eine ungeheure Ressonanz in der politischen Philosophie und angrenzenden Fachgebieten nach sich gezogen.

Neben einer kritischen Rekonstruktion von Nozicks Argumenten stellen die Autoren Bezüge zwischen Nozicks Ansatz und anderen vertragstheoretischen, libertären, ordoliberalen und paternalistischen Auffassungen des Staates her. Ein modernes Staatsverständnis muss die gestiegene Individualität und Heterogenität von Gesellschaften berücksichtigen. Der Minimalstaat versucht zu zeigen, dass in begrenztem Umfang staatliche Koordination und Kooperation legitim sein kann, selbst wenn einzig individuelle natürliche Rechte anerkannt werden.

Mit Beiträgen von

Hartmut Kliemt, Hardy Bouillon, Bodo Knoll, Andreas Koenig, Fabian Wendt, Rolf W. Puster, Jörg A. Winter, Walter Reese-Schäfer, Dagmar Schulze Heuling, Jan Schnellenbach


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-8487-5092-4
ISBN-Online
978-3-8452-9294-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
116
Sprache
Deutsch
Seiten
227
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 26 Bodo Knoll
    1. Wie Robert Nozick den Minimalstaat rechtfertigt – Und warum ihm das höchstens gegenüber dem Anarchisten gelingt Kein Zugriff Seiten 27 - 54 Hartmut Kliemt
    2. Nozick und die Staatsphilosophie von Anthony de Jasay Kein Zugriff Seiten 55 - 72 Hardy Bouillon
    3. Nozicks Rechtfertigung des Staates: Menschenbild, natürliche Rechte und hypothetische Genese Kein Zugriff Seiten 73 - 100 Bodo Knoll, Andreas Koenig
    1. Strukturelle Gerechtigkeit und das Lockesche Proviso Kein Zugriff Seiten 101 - 122 Fabian Wendt
    2. Nozicks unausgespielter Trumpf. Eine handlungstheoretische Revision des Wilt-Chamberlain-Arguments Kein Zugriff Seiten 123 - 150 Rolf W. Puster, Jörg A. Winter
    1. Robert Nozick und die philosophische Begründung des kapitalistischen Antietatismus Kein Zugriff Seiten 151 - 174 Walter Reese-Schäfer
    2. Ordnung durch Freiheit oder Freiheit durch Ordnung? Die Staatsverständnisse von Robert Nozick und Walter Eucken im Vergleich Kein Zugriff Seiten 175 - 200 Dagmar Schulze Heuling
    3. Nozicks Experience Machine und ihre Bedeutung für die Beurteilung verhaltensökonomisch motivierter Politik Kein Zugriff Seiten 201 - 224 Jan Schnellenbach
  3. Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 225 - 227

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