Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft. Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis. Homepage: www.leviathan.nomos.de
Die aufwühlende Zeit der Studentenbewegung und ihrer radikalen Systemkritik gipfelte in vertiefter Theoriebildung – Marx und Freud waren die meiststudierten Autoren. Die Bewegung hatte sich in verschiedene Strömungen und Parteien aufgelöst, der...
2023 feierte die Zeitschrift Leviathan ihr 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass erinnert der Beitrag im ersten Teil an die Gründung und die Gründungsherausgeber der Zeitschrift. Sodann wird das Gründungseditorial, das das erste Heft der...
Das Leitbild einer sozialökologischen Transformation hat angesichts tiefgreifender Krisen planetaren Ausmaßes (Biodiversitätsverlust, Klimakrise) stark an Bedeutung gewonnen. In letzter Zeit wurden daher auch die Desiderate...
Der Artikel diskutiert politische Solidaritäts-Vorstellungen in der bisher kaum beachteten Geflüchteten-Solidaritätsbewegung in der BRD der 1980er Jahre. Anhand von Archivmaterial werden drei Strömungen herausgearbeitet, in denen die...
Das Zeitalter der uneingeschränkten Globalisierung scheint vorbei. Statt von Interdependenz und Integration ist gegenwärtig von „Deglobalisierung“ (deglobalization) und „Entkopplung“ (decoupling) die Rede. Wir interpretieren diesen...
Nach Vorbemerkungen zur allgemeinen Krisenlage erörtert der Besprechungsessay jüngste Literatur zum Ukraine-Krieg, das geopolitische Revival von Carl Schmitt und den Kurzschluss von Schmitt zu Dugin und Putin.