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Monographie Kein Zugriff

Gutes Regieren in internationalen Organisationen

Deliberation, Regeln und Verfahren in der Weltbank
Autor:innen:
Verlag:
 2010

Zusammenfassung

Die Wohlfahrt sehr vieler Menschen hängt davon ab, dass in internationalen Organisationen sachgerechte Entscheidungen fallen. Oft aber sind Bürokratien verselbstständigt und die Mitgliedstaaten folgen ihren Spezialinteressen statt dem Gemeinwohl.

In diesem Buch geht der Autor der Frage nach, wie gutes Regieren gesichert werden kann. Er analysiert, wie zwischenstaatliche Organisationen ihre Entscheidungsfähigkeit wahren und die Qualität ihrer Entscheidungen garantieren können. Zur Klärung wird ein normatives Konzept guter Entscheidungen auf Basis der Habermasschen Theorie kommunikativen Handelns entwickelt. Ergebnis ist der Idealtyp einer Organisation, die gutes Regieren fördert, indem sie Sonderinteressen ausfiltert und die diskursive Suche nach sachgerechten Lösungen stimuliert.

Die Weltbank verfügt heute in weiten Bereichen über ein annähernd idealtypisches Entscheidungsverfahren: Sie hat sich im Umweltschutz und im sozialen Bereich an Standards gebunden. Konflikte bei der Projektvergabe können im Licht dieser Standards gelöst werden. Ein Inspektionssauschuss überwacht die Einhaltung der Regeln. Das Buch richtet sich an Forscher aus den Internationalen Beziehungen und der Organisationsforschung.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2010
ISBN-Print
978-3-8329-4730-9
ISBN-Online
978-3-8452-2254-7
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Internationale Beziehungen
Band
13
Sprache
Deutsch
Seiten
347
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 14
    1. Die Organisationsforschung in den IB Kein Zugriff Seiten 15 - 20
    2. Annahmen Kein Zugriff Seiten 20 - 22
    3. Das theoretische Argument: Gutes Regieren durch institutionelle Strukturen Kein Zugriff Seiten 22 - 25
    4. Die Weltbank als Fallstudie Kein Zugriff Seiten 25 - 30
    5. Ergebnisse der empirischen Untersuchung Kein Zugriff Seiten 30 - 33
    6. Organisation des Buches Kein Zugriff Seiten 33 - 34
    1. Entscheidung über Normen als Grund für die Einrichtung internationaler Verhandlungen und Organisationen Kein Zugriff Seiten 35 - 42
    2. Selbstorganisation von Verhandlungen und internationalen Organisationen führt zur Emergenz eines neues sozialen Systems Kein Zugriff Seiten 42 - 47
      1. Steigerung der Entscheidungskapazität durch funktionale Differenzierung Kein Zugriff Seiten 47 - 51
      2. Internationale Organisationen als funktional differenzierte und institutionalisierte Entscheidungssysteme Kein Zugriff Seiten 51 - 53
      1. Selbstorganisation und Selbstreferenz der Teilsysteme Kein Zugriff Seiten 53 - 55
      2. Integrationsdefizite als Folge funktionaler Differenzierung Kein Zugriff Seiten 55 - 57
    3. Fazit Kein Zugriff Seiten 57 - 58
      1. Hierarchische Steuerung durch Macht Kein Zugriff Seiten 59 - 64
      2. Grenzen der hierarchischen Steuerung durch Macht Kein Zugriff Seiten 64 - 67
      1. Rechtliche Normen schränken Entscheidungsspielräume ein und sichern Autonomie innerhalb des rechtlichen Rahmens Kein Zugriff Seiten 67 - 71
      2. Inhaltliche Kriterien und verfahrensbezogene Vorgaben Kein Zugriff Seiten 71 - 73
      3. Der Grad der Verrechtlichung: Präzision und Bindungswirkung Kein Zugriff Seiten 73 - 74
    1. Beschränkte Handlungsmöglichkeiten der Mitgliedstaaten als Folge rechtlicher Integration Kein Zugriff Seiten 74 - 77
    2. Die Dynamik des Normenwerks Kein Zugriff Seiten 77 - 82
    3. Fazit Kein Zugriff Seiten 82 - 84
      1. Produktion, Verteilung und Verhandlungsdilemma Kein Zugriff Seiten 85 - 92
      2. Entscheidung durch Verhandlungsmacht Kein Zugriff Seiten 92 - 94
    1. Arguing: Entscheiden durch Argument und Begründung Kein Zugriff Seiten 94 - 100
    2. Sachgerechtigkeit: Entscheidungen, die einem Diskurs standhalten Kein Zugriff Seiten 100 - 103
    3. Maximierung der Sachgerechtigkeit durch die Öffnung des Diskurses Kein Zugriff Seiten 103 - 105
    4. Fazit Kein Zugriff Seiten 105 - 106
      1. Die Grenzen von Arguing in Verhandlungen Kein Zugriff Seiten 107 - 111
      2. Stabilisierung von Verhandlungen durch Delegation und verbleibende Probleme Kein Zugriff Seiten 111 - 113
      1. Die Trennung der Entscheidungslast in Normsetzung und Normanwendung Kein Zugriff Seiten 113 - 114
      2. Die Ebene der Normsetzung Kein Zugriff Seiten 114 - 116
      3. Die Ebene der Normanwendung Kein Zugriff Seiten 116 - 120
      4. Die Merkmale des Idealtyps: Verrechtlichung, vertikale Differenzierung und horizontale Differenzierung Kein Zugriff Seiten 120 - 121
      1. Integrationsmodus und Funktionsfähigkeit einer Organisation Kein Zugriff Seiten 121 - 124
      2. Organisationsstruktur und Qualität der Entscheidungen Kein Zugriff Seiten 124 - 128
    1. Fazit Kein Zugriff Seiten 128 - 130
      1. Bereitstellung von Entwicklungsgeldern: Die Motive für die Gründung der Weltbank Kein Zugriff Seiten 131 - 136
      2. Das Spannungsfeld zwischen dem langfristigen Interesse an Entwicklungsförderung und partikularen, kurzfristigen Interessen Kein Zugriff Seiten 136 - 137
      1. Mangelnde Integration durch rechtliche Normen: Die dünnen inhaltlichen Vorgaben des Gründungsvertrags Kein Zugriff Seiten 137 - 140
      2. Integration durch Macht: Gouverneursrat und Exekutivdirektorium steuern das Sekretariat Kein Zugriff Seiten 140 - 143
      3. Einfache Grundstruktur und mangelnde rechtliche Bindung lassen Raum für den Einfluss partikularer Interessen Kein Zugriff Seiten 143 - 147
    1. Der Assuan-Staudamm in Ägypten Kein Zugriff Seiten 147 - 151
    2. Fazit Kein Zugriff Seiten 151 - 154
      1. Nachlassende Kontrolle bei steigender Komplexität Kein Zugriff Seiten 155 - 161
      2. Kreditvergabe: Entstehung von substantiellen Entscheidungskriterien und festen Entscheidungsverfahren Kein Zugriff Seiten 161 - 165
      1. Die Defizite des Washingtoner Konsenses Kein Zugriff Seiten 165 - 168
      2. Die Defizite in der Umweltpolitik Kein Zugriff Seiten 168 - 172
    1. Das Polonoroeste-Projekt Kein Zugriff Seiten 172 - 175
    2. Fazit Kein Zugriff Seiten 175 - 178
      1. Neue Beteiligte bei der Richtliniensetzung Kein Zugriff Seiten 179 - 182
      2. Die Interessen der Staaten, des Sekretariats und der NGOs bei der Regelsetzung Kein Zugriff Seiten 182 - 184
    1. Das ideale Regulierungsniveau Kein Zugriff Seiten 184 - 186
      1. Analyse des Normsetzungsverfahrens Kein Zugriff Seiten 186 - 193
      2. Regelwerk Kein Zugriff Seiten 193 - 196
      1. Die Interessen im Bereich der Umsiedlungsrichtlinie Kein Zugriff Seiten 196 - 199
      2. Konversionsprozess Kein Zugriff Seiten 199 - 206
        1. Konflikt um die Standards der Weltstaudammkommission Kein Zugriff
        2. Konflikt über die Höhe der Entschädigungszahlungen Kein Zugriff
        3. Konflikt über die Behandlung von Landlosen und illegalen Zuwanderern Kein Zugriff
        4. Der Konflikt um den Schutz indigener Völker Kein Zugriff
        5. Rückschlüsse auf die Funktion des Entscheidungsverfahrens Kein Zugriff
    2. Fazit Kein Zugriff Seiten 218 - 220
    1. Multi-Stakeholder-Prozesse Kein Zugriff Seiten 221 - 225
      1. Struktur des Entscheidungsverfahrens Kein Zugriff Seiten 225 - 228
      2. Die Regulierungsvorschläge des EIR-Gremiums Kein Zugriff Seiten 228 - 230
      3. Die Reaktion des Sekretariats und des Exekutivdirektoriums Kein Zugriff Seiten 230 - 232
      1. Konflikt über den Ausstieg aus Öl- und Kohleprojekten Kein Zugriff Seiten 232 - 235
      2. Konflikt über die Zustimmungspflicht der Betroffenen Kein Zugriff Seiten 235 - 237
      3. Konflikt über die Förderung erneuerbarer Energien Kein Zugriff Seiten 237 - 241
      4. Konflikt über die Einhaltung der Menschenrechte: Blockade des Verfahrens Kein Zugriff Seiten 241 - 242
      5. Rückschlüsse auf die Funktion des Entscheidungsverfahrens Kein Zugriff Seiten 242 - 244
    2. Fazit Kein Zugriff Seiten 244 - 246
    1. Substantielle und verfahrensbezogene Vorgaben Kein Zugriff Seiten 247 - 252
      1. Sekretariatsphase: Projektplanung und Bewertung Kein Zugriff Seiten 252 - 257
      2. Beschlussphase: Diskussion und Abstimmung im Exekutivdirektorium Kein Zugriff Seiten 257 - 259
      3. Kontrolle der Regeleinhaltung durch den Inspektionsausschuss Kein Zugriff Seiten 259 - 262
      4. Zwischenfazit: Begrenzte Bargaining-Spielräume durch Bindung an Richtlinien und Kontrolle der Regeleinhaltung Kein Zugriff Seiten 262 - 263
      5. Die Entscheidungslogik in den nicht-regulierten Bereichen Kein Zugriff Seiten 263 - 265
    2. Das Verfahren in der Praxis Kein Zugriff Seiten 265 - 269
    3. Fazit Kein Zugriff Seiten 269 - 272
    1. Konflikt um Tibet im Qinghai-Umsiedlungsprojekt Kein Zugriff Seiten 273 - 280
        1. Konflikt über die Abfassung von Umweltplänen Kein Zugriff
        2. Konflikt über die Beteiligung von NGOs Kein Zugriff
        1. Konflikt über die Einführung eines zweiten Kontrollgremiums Kein Zugriff
        2. Konflikt über die Einhaltung der Menschenrechte Kein Zugriff
      1. Projekt Kein Zugriff Seiten 288 - 288
        1. Konflikt über Auswirkungen auf die flussabwärts wohnenden Anrainer am Xe Bang Fai Kein Zugriff
        2. Konflikt über die mangelnden Implementierungskapazitäten von Laos Kein Zugriff
        3. Konflikt über die kostengünstigste Projektalternative Kein Zugriff
        1. Konflikt über die Verwendung der Einnahmen aus dem Stromexport Kein Zugriff
        2. Konflikt über Konsultationen Kein Zugriff
        3. Konflikt über den Theun-Hinboun-Damm Kein Zugriff
    2. Fazit Kein Zugriff Seiten 307 - 310
    1. Theoretische Erkenntnisse Kein Zugriff Seiten 311 - 315
    2. Einführung neuer Regeln und differenzierterer Entscheidungsverfahren in der Weltbank Anfang der 90er Jahre zur Steuerung des Sekretariats Kein Zugriff Seiten 315 - 317
    3. Ergebnisse der Fallstudien Kein Zugriff Seiten 317 - 324
    4. Übertragbarkeit auf andere Politikbereiche Kein Zugriff Seiten 324 - 326
    5. Beitrag für die Forschung Kein Zugriff Seiten 326 - 330
  2. Literatur Kein Zugriff Seiten 331 - 347

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