Staatsverständnisse in Italien
Von Dante bis ins 21. Jahrhundert- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 109
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Im Laufe der vergangenen zwei Jahrtausende war die italienische Halbinsel das Experimentierfeld für fast alle Staatsformen (Imperium, Republik, Stadtstaat, signoria, Nationalstaat, …..). Allein schon das 20. Jahrhundert liefert dem Beobachter reichlich Material zum Nachdenken, sowohl in der politischen Wirklichkeit als auch in der politischen Theorie.
Welchen Weg der italienische Staat in den nächsten Jahrzehnten gehen wird, ist ungewiss. Ende 2016 hat eine Mehrheit des Volkes sich einem Versuch der Regierung widersetzt, über ein Referendum das Mandat für eine Verfassungsrevision zu bekommen, durch welche die Exekutive noch gestärkt werden sollte. Doch was 2016 scheiterte, kann, sollte sich eine akute Krisensituation einstellen, zu einem späteren Zeitpunkt erfolgreich sein.
Die in diesem Band enthaltenen Aufsätze beleuchten einige Schlüsselmomente der Diskussion um den Staat in Italien seit dem späten Mittelalter und liefern somit Elemente für die Bereicherung der jetzigen Debatten.
Mit Beiträgen von
Martin Beckstein, Stefano Biancu, Alberto Bondolfi, Norbert Campagna, Markus Krienke, Manuel Knoll, Pierpaolo Portinaro, Volker Reinhardt, Francesca Russo, Stefano Saracino und Benjamin Schmid
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2018
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-8487-3499-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-7887-2
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 109
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 342
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 24Autor:innen: |
- Aegidius Romanus und Dante Alighieri. Anmerkungen zu monarchischen Denkfiguren in ihren Werken und deren Bezug zur politischen Realität Italiens Kein Zugriff Seiten 25 - 46Autor:innen:
- Die Staatsräson bei Niccolò Machiavelli und Giovanni Botero Kein Zugriff Seiten 47 - 72Autor:innen: |
- Staatsräson bei Francesco Guicciardini. Ein Versuch Kein Zugriff Seiten 73 - 90Autor:innen:
- Donato Giannottis Theorie von der gemischten Regierung und ihr Erfolg im deutschen Sprachraum Kein Zugriff Seiten 91 - 112Autor:innen:
- Die Kompatibilität von Signoria und politischer Freiheit in Battista Guarinis Trattato della politica libertà Kein Zugriff Seiten 113 - 146Autor:innen:
- Tommaso Campanellas Projekt einer katholischen Weltrepublik Kein Zugriff Seiten 147 - 178Autor:innen:
- Als man anfing, über den Staat zu lachen: Das Staatsdenken Traiano Boccalinis Kein Zugriff Seiten 179 - 194Autor:innen:
- Der Staat, edel und bescheiden: Vicos Staatsverständnis im Kontext der Scienza Nuova Kein Zugriff Seiten 195 - 216Autor:innen:
- Cesare Beccarias Dei delitti e delle pene im Kreuzfeuer der inoffiziellen und offiziellen theologischen Kritik Kein Zugriff Seiten 217 - 230Autor:innen:
- Staat und Zivilgesellschaft bei Antonio Rosmini Kein Zugriff Seiten 231 - 254Autor:innen:
- Errico Malatesta: Radikale Staatskritik im Namen der menschlichen Freiheit Kein Zugriff Seiten 255 - 300Autor:innen:
- Giovanni Gentiles nichtidealtheoretischer Rechtfertigungsversuch des Faschismus Kein Zugriff Seiten 301 - 314Autor:innen:
- Die Erbschaft des politischen Realismus. Elitentheorie und Demokratieskepsis als Schlüssel der politischen Kultur Kein Zugriff Seiten 315 - 338Autor:innen:
- Autoren Kein Zugriff Seiten 339 - 342





