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Das Recht auf Zugang zur Elternschaft
Eine rechtsdogmatische und -philosophische Begründung auf supranationaler und nationaler Ebene- Autor:innen:
- Reihe:
- Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht, Band 326
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Das Werk leitet unter Berücksichtigung von rechtsdogmatischen, rechtssoziologischen und rechtsvergleichenden Aspekten sowie mit Blick auf den Diskussionsstand in der Moral- und Rechtsphilosophie ein Recht auf Zugang zur Persönlichkeitsentwicklung durch Elternschaft her und definiert damit neue Maßstäbe für den europäischen Menschenrechtsschutzstandard und den Grundrechteschutz. Gemeint ist das Recht, das eigene Wesen durch die Beziehung zu einem Kind – als integraler Bestandteil der eigenen Identität – zu formen und zu entwickeln. Darauf aufbauend untersucht die Arbeit die Auswirkungen auf eine Neugestaltung des deutschen Rechts der Reproduktionsmedizin und skizziert die notwendigen Folgeänderungen im Familienrecht.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-7560-1219-0
- ISBN-Online
- 978-3-7489-1749-6
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht
- Band
- 326
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 720
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 28 Download Kapitel (PDF)
- A) Einführung
- B) Gegenstand der Untersuchung
- C) Gang der Untersuchung
- 1) Das Völkervertragsrecht
- 2) Das Völkergewohnheitsrecht
- 3) Die allgemeinen Rechtsgrundsätze des Völkerrechts
- 4) Das zwingende Völkergewohnheitsrecht, ius cogens
- 5) Die Verpflichtungen erga omnes und erga omnes partes
- 6) Die Rangordnung der Völkerrechtsquellen
- 7) Die Rechtsnatur des Völkerrechts als Koordinationsrechtsordnung
- 1) Die Geltung des Völkerrechts im Staatsrecht: Monismus und Dualismus
- a) Geltung des Völkervertragsrechts
- b) Geltung des Gewohnheitsrechts und der Allgemeinen Rechtsgrundsätze
- 3) Der Rang des Völkerrechts in Deutschland
- 1) Die EMRK als Vertragswerk des Europarates
- 2) Der EGMR als Auslegungsorgan der EMRK
- 3) Der Rang und die Geltung der EMRK im deutschen Recht
- 4) Der Einfluss der Entscheidungen des EGMR auf die deutschen Gerichte
- IV) Ergebnis zu der Einführung in das Völkerrecht
- I) Die Methodik der Konventionsauslegung
- 1) Der Begriff „Achtung des Privatlebens“
- 2) Ergebnis zur grammatischen Auslegung und zum Grundsatz der authentischen Konventionsauslegung
- aa) Evans vs. Vereinigtes Königreich
- bb) Dickson vs. Vereinigtes Königreich
- cc) A, B und C vs. Irland
- dd) S.H. u.a. vs. Österreich
- ee) Paradiso u. Campanelli vs. Italien
- aa) Der Inhalt des Würdebegriffs im menschenrechtlichen Kontext
- bb) Das Verhältnis der Menschenwürde zu den Menschenrechten
- cc) Die Bedeutung der Menschenwürde für die teleologische Auslegung des Art. 8 EMRK
- c) Das Recht auf Zugang zur Elternschaft als Fall des Rechts auf Achtung des Familienlebens
- d) Ergebnis zur schutzzweckkonformen Erfassung des Zugangsrechts durch Art. 8 I EMRK
- 2) Das Zugangsrecht in seiner Funktion als Abwehrrecht und Gewährleistungspflicht
- aa) Gesetzlich vorgesehen
- bb) Zur Verfolgung eines legitimen Ziels
- cc) Zur Zielerreichung in einer demokratischen Gesellschaft notwendig
- aa) Evans vs. Vereinigtes Königreich
- bb) Dickson vs. Vereinigtes Königreich
- cc) A, B und C vs. Irland
- dd) S.H. u.a. vs. Österreich
- ee) Paradiso u. Campanelli vs. Italien
- c) Ergebnis zur schutzzweckkonformen Bewertung von Eingriffen in das Zugangsrecht nach Art. 8 II EMRK
- 4) Ergebnis zur teleologischen Auslegung und dem Grundsatz der effektiven Konventionsauslegung
- aa) Die Ausgangsvermutung zugunsten der Freiheit eines jeden Menschen
- bb) Das Recht auf gleiche Achtung individueller Freiheit
- cc) Das staatliche Neutralitätsgebot in Bezug auf die Pluralität an Lebensentwürfen – das „Natürlichkeitsparadigma“
- aa) Das Zugangsrecht gemessen an der Freiheitsvermutung
- (a) Das Ungleichbehandlungsverbot im Zugang zur Elternschaft wegen der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität
- (aa) Das Ungleichbehandlungsverbot im Zugang zur Elternschaft wegen der sexuellen Orientierung
- (bb) Ergebnis zum Ungleichbehandlungsverbot im Zugang zur Elternschaft wegen der sexuellen Orientierung
- (cc) Das Ungleichbehandlungsverbot im Zugang zur Elternschaft wegen der geschlechtlichen Identität
- (b) Das Ungleichbehandlungsverbot wegen des Ehestandes
- (2) Gesamtergebnis zum Recht auf gleichen Zugang zur Elternschaft nach Art. 8 i.V.m. Art. 14 EMRK
- (a) Der genetische Ansatz
- (b) Der biologische Ansatz
- (c) Der voluntaristische Ansatz
- (d) Der kausale Ansatz
- (2) Pluralismus als konventionskonformes Modell für den Zugang zur und den Zuspruch der Elternstellung
- dd) Ergebnis zur Qualität des Zugangsrechts gemessen an den Grundprinzipien der westlichen Verfassungstradition
- c) Gesamtergebnis zu der systematischen Vereinbarkeit des Zugangsrechts mit dem Geist der Konvention
- a) Die Vereinbarkeit mit der Charta der Vereinten Nationen
- aa) Die Grundprinzipien der westlichen Verfassungstradition als universelle Menschenrechtsgrundsätze
- (1) Das Recht auf ein Höchstmaß an körperlicher und geistiger Gesundheit und das Recht auf Teilhabe an den Errungenschaften des technischen Fortschritts
- (2) Das Recht auf Vermählung und Familiengründung
- (3) Das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens
- cc) Ergebnis zum Zugangsrecht in den UN-Menschenrechtskonventionen
- c) Die Vereinbarkeit mit Resolutionen und Erklärungen der UNO und deren Unterorganisationen
- d) Die Vereinbarkeit mit sonstigen Europarats-Konventionen, regionalen Menschenrechtsabkommen und der Europäischen Grundrechtecharta
- e) Gesamtergebnis zur systematischen Vereinbarkeit des Zugangsrechts mit anderen völkerrechtlichen Grundsätzen und Verträgen
- 3) Die systematische Vereinbarkeit des Zugangsrechts mit der Rechtslage und -entwicklung in den Mitgliedsstaaten
- 4) Ergebnis zur systematischen Auslegung und zum Grundsatz der autonomen Konventionsauslegung
- 1) Die rechtshistorischen Schwächen der EMRK
- a) Auslegung des Art. 8 EMRK im Lichte vergangener Umstände
- b) Keine Konsequenzen für Staaten, die ihr Fortpflanzungsmedizinrecht nicht regelmäßig anpassen
- c) Übermäßig hohe Anforderungen an einen europäischen Konsens
- d) Übermäßig weiter Ermessensspielraum und wenig sachgerechte Interessenabwägung im Einzelfall
- e) Verweis auf die Möglichkeit, in einem Mitgliedsstaat verbotene Maßnahmen in einem anderen wahrzunehmen
- f) Zwischenergebnis zu den historisch gewachsenen methodischen Schwächen
- 3) Ergebnis zur historischen Auslegung und dem Grundsatz der objektiven Konventionsauslegung
- a) Pflicht zur Auslegung des Art. 8 EMRK am Puls der Zeit
- b) Pflicht zur regelmäßigen Evaluation des nationalen Fortpflanzungsmedizinrechts
- aa) Perspektivwechsel: Vom Konsens über die fortpflanzungsmedizinischen Verfahren im Einzelnen zum Konsens über die Bedeutung von Elternschaft als Kernaspekt persönlicher Identität im Allgemeinen
- (a) Zugangsbeschränkung wegen des Alters
- (b) Zugangsbeschränkung wegen der sexuellen Orientierung
- (2) Der Zugang zu ART unter Verwendung einer Samenspende
- (3) Der Zugang zu ART unter Verwendung einer Eizellspende
- (4) Der Zugang zu ART unter Verwendung einer Eizell- und Samenspende
- (5) Der Zugang zu ART unter Verwendung einer Embryonenspende
- (6) Der Zugang zu ART unter Anwendung einer Präimplantationsdiagnostik
- (7) Der Zugang zu ART unter Inanspruchnahme einer Leihmutter
- (8) Die Kostenübernahme der ART-Behandlung durch die Solidargemeinschaft
- (a) Anforderungen an Samenspender
- (b) Anforderungen an Eizellspenderinnen
- (10) Die Anonymitätsfrage für Keimzell- und Embryospender/-innen
- cc) Die Rechtslage und Rechtsentwicklung in den Konventionsstaaten als Bestätigung des Perspektivwechsels
- aa) Pflicht zum Abbau von Ungleichbehandlungen wegen sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität
- bb) Trend zum Abbau von Ungleichbehandlungen wegen des Ehestandes
- cc) Trend zum Abbau von Ungleichbehandlungen wegen des Beziehungsstatus
- dd) Trend zum Abbau von Ungleichbehandlungen wegen der Art der intendierten Eltern-Kind-Beziehung
- ee) Ergebnis zum Trend zur Ermessensreduzierung bei Ungleichbehandlungen im Zugang zur Elternschaft
- e) Trend zur sachgerechten Interessenabwägung im Einzelfall
- f) Trend zur Rückbesinnung des EGMR auf seine Harmonisierungsfunktion
- 2) Ergebnis zu den “Evolving Principles” zur Korrektur der historisch gewachsenen methodischen Schwächen
- 3) Ergebnis zur evolutiv-dynamischen Auslegung und zum Grundsatz der lebendigen Konventionsauslegung
- VII) Ergebnis zum Recht auf Zugang zur Elternschaft als Menschenrecht und aus rechtsphilosophischer Perspektive
- I) Dynamische Verfassungsinterpretation als Reaktion auf eine gewandelte Gesellschaftsrealität
- a) Sachlicher Schutzbereich
- b) Personaler Schutzbereich
- a) Sachlicher Schutzbereich
- aa) Die leiblichen Eltern als verfassungsrechtliche Eltern eo ipso
- bb) Die rechtlichen Eltern als verfassungsrechtliche Eltern kraft einfach-rechtlicher Zuweisung
- cc) Das normative Dürfen zur einfach-rechtlichen Konstituierung einer Grundrechtsträgerschaft sozialer Eltern
- dd) Die normative Pflicht zur Einbeziehung von Initiativeltern in den Kreis der verfassungsrechtlichen Eltern bei konventionskonformer Auslegung des Art. 6 II S. 1 GG
- c) Ergebnis zum Zugangsrecht als Teil des Elterngrundrechts, Art. 6 II S. 1 GG
- a) Sachlicher Schutzbereich
- aa) Grundsatz: Keine Pflicht zur rechtlichen Stabilisierung sozialer Elternbeziehungen
- bb) Grundsatzdurchbrechung zum Funktionserhalt der Familie als Verantwortungsgemeinschaft
- 4) Das Zugangsrecht als Teil des Rechts auf Leben und körperliche Unversehrtheit, Art. 2 II S. 1 GG
- 5) Das Zugangsrecht als Ausdruck des Rechtsstaatsprinzips, Art. 8 EMRK i.V.m. Art. 20 III GG
- 6) Ergebnis zur grundrechtlichen Verankerung des Rechts auf Zugang zur Elternschaft
- 1) Ungleichbehandlungen im Zugang zur Elternschaft
- a) Benachteiligungsverbot wegen der Familienform, Art. 3 I i.V.m. Art. 6 I GG
- b) Benachteiligungsverbot wegen der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität, Art. 3 I, III GG
- c) Benachteiligungsverbot wegen des Geschlechts, Art. 3 I, II, III S. 1 GG
- 3) Ergebnis zum Recht auf gleichen Zugang zur Elternschaft
- 1) Das Recht auf Zugang zur Elternschaft als Abwehrrecht
- aa) Leistungsbeschränkung auf verheiratete Paare, § 27 a I Nr. 3 SGB V
- bb) Leistungsbeschränkung auf heterosexuelle Paare, § 27 a I Nr. 1, 4 SGB V
- cc) Leistungsbeschränkung auf 50 Prozent der Behandlungskosten, § 27 a III SGB V
- dd) Leistungsbeschränkung auf maximal drei Zyklen und feste Altersgrenzen, § 27 a I Nr. 2, III SGB V
- b) Ergebnis zur Finanzierung der Kinderwunschbehandlung durch die gesetzliche Krankenversicherung
- c) Institutionelle Absicherung der freien Entscheidung von Kinderwunschpatienten und Hilfe leistender Dritter
- aa) Keine Pflicht zum Vorrang der leiblichen vor anderen Elternverbindungen
- bb) Keine Pflicht zum Ausgleich zugunsten von maximal zwei Eltern
- b) Empfehlungen für einen eingriffsneutralen Ausgleich der konkurrierenden Ausübungs- und Verzichtsinteressen an einer Persönlichkeitsentwicklung durch Elternschaft
- 4) Ergebnis zum Zugangsrecht als Abwehrrecht, Leistungsrecht und normgeprägtes Grundrecht
- V) Eingriffe in das Recht auf Zugang zur Elternschaft durch gesetzesmedizinische Beschränkungen im Bereich der Fortpflanzungsmedizin
- 1) Das Recht der Eltern auf Zugang zur Elternschaft
- a) Das Kindeswohl als Argument zur Vermeidung gespaltener Mutterschaft
- b) Das Problem der Nichtidentität
- a) Die Menschenwürde des Embryos, Art. 1 I GG
- b) Das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit des Embryos, Art. 2 II S. 1 GG
- c) Das Allgemeine Persönlichkeitsrecht des Embryos, Art. 2 I i.V.m. Art. 1 I GG
- d) Zwischenergebnis zu den Rechten des Embryos als Rechtfertigung für reproduktionsmedizinische Eingriffe in das Zugangsrecht der Eltern
- a) Schutz vor einer Selbstentwürdigung durch die Anwendung reproduktionsmedizinscher Verfahren
- b) Schutz vor Kollektivbelastungen durch sozial-dysfunktionale Kinder suboptimaler Eltern in spe
- c) Schutz vor Wertungswidersprüchen
- d) Schutz vor Dammbruchgefahren
- (1) Kein Ausschluss der freien Entscheidung durch Vergütungsangebot oder sozioökonomisches Setting
- (2) Eingriff des kommerziellen Leihmutterschaftsverbots in das Selbstbestimmungsrecht der Leihmütter
- (a) Würderechtsverletzung durch Instrumentalisierung der Leihmutter
- (b) Degradierung der Zeugungs- und Gebärfähigkeit zur Handelsware
- (c) Mit einer Kommerzialisierung assoziierte Natürlichkeitsargumente
- (d) Mit einer Kommerzialisierung assoziierte Dammbruchgefahren
- (e) Teilweise Rechtfertigung durch das Allgemeininteresse an einer Eindämmung der Ausnutzungs- und Zementierungsgefahr sozialer und ökonomischer Machtgefälle bei der Familienplanung
- (4) Zwischenergebnis zum Schutz der Leihmütter
- bb) Schutz der Keimzell- und Embryospender/-in
- f) Ergebnis zum Schutz Hilfeleistender Dritter vor einer kommerziell erzwungenen Mitwirkung am reproduktionsmedizinischen Verfahren
- 5) Ergebnis zu den kollidierenden Rechten der Eltern, der Kinder, des Embryos und der Gesellschaft zur Evaluation einer verfassungsrechtlichen Rechtfertigung von Eingriffen in das Recht auf Zugang zur...
- VII) Ergebnis zum Recht auf Zugang zur Elternschaft als deutsches Grundrecht
- 1) Medizinische Grundlagen
- 2) Problemanalyse des Rechtsrahmens de lege lata
- 3) Empfehlungen vor dem Hintergrund des Zugangsrechts
- 4) “Best Practice” Beispiele für eine Umsetzung des Zugangsrechts
- 1) Medizinische Grundlagen
- 2) Problemanalyse des Rechtsrahmens de lege lata
- 3) Empfehlungen vor dem Hintergrund des Zugangsrechts
- 4) “Best Practice” Beispiele für eine Umsetzung des Zugangsrechts
- 1) Medizinische Grundlagen
- 2) Problemanalyse des Rechtsrahmens de lege lata
- 3) Empfehlungen vor dem Hintergrund des Zugangsrechts
- 4) “Best Practice” Beispiele für eine Umsetzung des Zugangsrechts
- 1) Medizinische Grundlagen
- 2) Problemanalyse des Rechtsrahmens de lege lata
- 3) Empfehlungen vor dem Hintergrund des Zugangsrechts
- 4) “Best Practice” Beispiele einer Umsetzung des Zugangsrechts
- a) Anwendungsfelder
- b) Die Entwicklung des Embryos
- c) Die verschiedenen Verfahren: frühe und späte PID
- d) Die Pränataldiagnostik
- aa) Die Rechtslage vor Erlass des § 3a ESchG
- bb) Die Rechtslage nach Erlass des § 3a ESchG
- (1) Verfassungsrechtliches Verbot der frühen PID (Art. 119 II a BValt)
- (2) Verfassungsrechtliches Verbot der frühen und späten PID (Art. 119 II c S. 3 BValt)
- (3) Verfassungsrechtliche Einschränkung (Art. 119 II c S. 3 BValt)
- (4) Verfassungsrechtliche Einschränkung (Art. 119 II c S. 1 BValt)
- bb) Ergebnis: Die Rechtslage vor Erlass des Art. 119 II BVneu, Art. 5a FMedG
- (1) Vorentwurf 2009
- (2) Vorentwurf 2011
- (3) Vorentwurf 2014
- dd) Ergebnis: Die Rechtslage nach Erlass des Art. 119 II BVneu, Art. 5a FMedG
- c) Bewertung: Die gesetzliche Regelung der PID in Deutschland und der Schweiz
- (1) Tatbestandsmerkmal: Hohes Risiko einer Erbkrankheit
- (2) Tatbestandsmerkmal: Schwerwiegend
- bb) Rechtfertigung nach § 3a II S. 2 ESchG
- cc) Die Auslegung der Tatbestandsmerkmale: Die Rolle der Ethikkommission
- (1) Hohe Gefahr einer Erbkrankheit (Art. 5a II a FMedGneu)
- (2) Schwere Krankheit (Art. 5a II a FMedGneu)
- (3) Ausbruch vor dem 50. Lebensjahr (Art. 5a II b FMedGneu)
- (4) Kriterium der Nichttherapierbarkeit (Art. 5a II c FMedGneu)
- bb) Rechtfertigung nach Art. 5a III FMedGneu
- cc) Die Auslegung der Tatbestandsmerkmale
- aa) Die unklare Indikationsstellung
- bb) Die Belastung der Mutter als Zulässigkeitskriterium für eine PID
- cc) Die Altersgrenze
- a) Rahmenbedingungen in Deutschland
- aa) Die Dreierregel (Art. 119 II c S. 3alt i.V.m. Art. 17 I FMedGalt)
- bb) Der Elective-Single-Embryo-Transfer
- cc) Die Kryokonservierung
- dd) Forschung an überzähligen Embryonen
- c) Bewertung: Rahmenbedingungen in Deutschland und der Schweiz
- a) Der Umgang mit Zufallsbefunden in Deutschland
- b) Der Umgang mit Zufallsbefunden in der Schweiz
- c) Bewertung: Der Umgang mit Zufallsbefunden in Deutschland und der Schweiz
- aa) Weniger Informationspreisgabe bei der PID im Vergleich zur PND
- bb) Strengere Kontrolle über das Verfahren der PID im Vergleich zur PND
- aa) Weniger Informationspreisgabe bei der PID im Vergleich zur PND
- bb) Keine strengere Kontrolle über das Verfahren der PID im Vergleich zur PND
- c) Bewertung: Das Verhältnis der Regelungen von PID und PND in Deutschland und der Schweiz
- aa) Der Zellbegriff des § 3a ESchG: Die zu prüfenden Auslegungsmöglichkeiten
- bb) Der § 3a ESchG als lex-specialis: Verstoß der strengen Auslegung gegen Art. 103 II GG
- (1) Grammatische Auslegung
- (2) Historische Auslegung und Wille des Gesetzgebers
- (3) Systematische Auslegung
- (4) Zwischenergebnis: Einfachgesetzliche Auslegung des § 3a ESchG
- (5) Teleologische Auslegung
- (a) Argumente für einen Wertungswiderspruch
- (b) Argumente gegen einen Wertungswiderspruch
- (c) Argumente für eine vermittelnde Auslegung
- (7) Bewertung: Teleologische Reduktion des § 3a ESchG
- dd) Ergebnis: Die frühe und späte PID in Deutschland
- (1) Nach der Novelle: Verbot der frühen PID durch Art. 119 II a BV
- (2) Bewertung: Kein Verbot der frühen PID durch Art. 119 II a BV
- (3) Differenzierung zwischen früher und später PID in Art. 119 II c BV
- (4) Bewertung: Differenzierung zwischen früher und später PID in Art. 119 II c BV
- bb) Frühe und späte PID auf einfachgesetzlicher Ebene
- cc) Ergebnis: Die frühe und späte PID auf verfassungsrechtlicher und einfachgesetzlicher Ebene
- c) Bewertung: Frühe und späte PID in Deutschland und der Schweiz
- (1) Das Allgemeine Persönlichkeitsrecht (Art. 2 I i.V.m. Art. 1 I GG)
- (2) Der Schutz von Ehe und Familie (Art. 6 I GG)
- (3) Das Recht der Mutter auf körperliche Unversehrtheit (Art 2 II S. 1 GG)
- (4) Die Menschenwürde der Mutter (Art. 1 I GG)
- (5) Das Recht auf Zugang zur Elternschaft
- bb) Die Rechte des Embryos
- (1) Recht auf persönliche Freiheit sowie körperliche und geistige Unversehrtheit (Art. 10 II BV)
- (2) Schutz der Privatsphäre und Recht auf Ehe und Familie (Art. 13 I, Art. 14 BV)
- bb) Zwischenergebnis: Die Rechte der Eltern
- (1) Die Menschenwürde (Art. 7 BV)
- (2) Das Recht auf Leben und persönliche Freiheit (Art. 10 I BV)
- (3) Das Recht auf persönliche Freiheit sowie körperliche und geistige Unversehrtheit (Art. 10 II BV)
- (4) Das Diskriminierungsverbot (Art. 8 II BV)
- dd) Zwischenergebnis: Die Rechte des Embryos
- aa) Argumente für die Autonomierechte der Eltern
- bb) Argumente zum Schutz des Embryos und gesellschaftliche Belange
- d) Güterabwägung zwischen den Selbstbestimmungsrechten der Eltern und den Schutzinteressen des Embryos in Deutschland
- e) Bewertung zur Güterabwägung in der Schweiz
- f) Bewertung zu Grundrechtseingriffen in Deutschland und der Schweiz
- aa) Zum Umgang mit spätmanifestierenden Krankheiten
- bb) Zu den prognostizierten Belastungen der Eltern
- cc) Zu den unbestimmten Rechtsbegriffen
- b) Zu den Rahmenbedingungen
- c) Zum Umgang mit Zufallsbefunden
- d) Zum Verhältnis der Regelungen von PID und PND
- e) Frühe und späte PID in Deutschland und der Schweiz
- f) Grundrechtseingriffe in Deutschland und der Schweiz
- 10) Empfehlungen vor dem Hintergrund des Zugangsrechts
- 1) Medizinische Grundlagen
- 2) Problemanalyse des Rechtsrahmens de lege lata
- 3) Empfehlungen vor dem Hintergrund des Zugangsrechts
- 4) “Best Practice” Beispiele einer Umsetzung des Zugangsrechts
- a) Problemanalyse des Rechtsrahmens de lege lata
- b) Empfehlungen vor dem Hintergrund des Zugangsrechts
- c) “Best Practice” Beispiele einer Umsetzung des Zugangsrechts
- B) Ergebnis zur konventions- und verfassungsrechtskonformen Ausgestaltung des Fortpflanzungsmedizinrechts nach Maßgabe des Rechts auf Zugang zur Elternschaft
- I) Gleichstellung hetero- und homosexueller Paare in ihren abstammungsrechtlichen Möglichkeiten, Eltern zu werden
- 1) Bei Hinzutreten eines Samen- oder Embryospenders
- 2) Bei Hinzutreten einer Eizellspenderin
- 3) Bei Hinzutreten einer Leihmutter
- 1) Korrektur zur Sicherstellung einer kindeswohlgerechten Elternzuordnung bei medizinisch assistierter Zeugung
- 2) Korrektur zur Gleichstellung hetero- und homosexueller Paare in ihren abstammungsrechtlichen Möglichkeiten, Eltern zu werden
- 3) Korrektur zur Angleichung der Instrumente von Mann und Frau zur Modifikation der Elternzuordnung im reproduktionsmedizinischen Kontext
- IV) Die konsensuelle Begründung originärer Mehrelternschaft: Auflösung des Zwei-Eltern-Dogmas
- B) Ergebnis zu den notwendigen Folgeänderungen im deutschen Familienrecht
- Zusammenfassung der Ergebnisse der UntersuchungSeiten 661 - 668 Download Kapitel (PDF)
- SchlussbetrachtungSeiten 669 - 670 Download Kapitel (PDF)
- LiteraturverzeichnisSeiten 671 - 720 Download Kapitel (PDF)




