Politisch-soziale Ordnungsvorstellungen in der Deutschen Klassik
- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 119
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Es gehört zu den Allgemeinplätzen der Literaturwissenschaft, dass es sich bei der Deutschen Klassik um ein Konstrukt und Rezeptionsphänomen handelt. Hinzu tritt in diesem Falle eine mit dem durchaus normativ orientierten Prädikat „klassisch“ einhergehende ideologische Fundierung und politische Funktionalisierung. Vor allem gegen Ende des 19. Jahrhunderts findet sich die Klassik gegen die französische Tradition in stilistischer, kultureller und politischer Hinsicht in Stellung gebracht. Ähnlich wie dann auch die Romantik wird die Klassik als typisch deutsche Erscheinung ausgegeben, die das 19. Jh. als das „deutsche Jahrhundert“ einleitete und begründete. Aus dieser ideologischen Falle ist die Klassik nie so recht wieder herausgekommen.
In diesem Band geht es um eine doppelte kritische Prüfung: Zum einen der vorgeblich politikabstinenten Selbstinszenierung der sog. „Klassiker“ und zum anderen der geschichtspolitischen Rezeption der Klassik als einer gegenrevolutionären „deutschen Bewegung“.
Mit Beiträgen von
Klaus Dicke, Norbert Eke, Markus Hien, Federica La Manna, Stefan Matuschek, Walter Pauly, Klaus Ries, Maurin Schunke, Alice Stašková und Ludwig Stockinger.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-8487-3513-6
- ISBN-Online
- 978-3-8452-7814-8
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 119
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 297
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Konstruierte Klassik und klassische Konstruktion Kein Zugriff Seiten 11 - 14 Walter Pauly, Klaus Ries
- Gedanken politischer Ordnungsbildung in der deutschen Klassik Kein Zugriff Seiten 15 - 78 Walter Pauly
- Einheit und Freiheit - Politische Denkfiguren der deutschen Klassik Kein Zugriff Seiten 79 - 128 Klaus Ries
- Klassik und Reichszerfall Kein Zugriff Seiten 129 - 154 Markus Hien
- Antirevolutionäre Sozialverhaltenstherapie. Goethe, Schiller und Knigge über den politischen Wert der Höflichkeit Kein Zugriff Seiten 155 - 174 Stefan Matuschek
- Gehorsam und Widerstand in Friedrich Schillers Malteser-Fragment Kein Zugriff Seiten 175 - 188 Klaus Dicke
- Kunst und Staat in Schillers Briefen Über die ästhetische Erziehung des Menschen Kein Zugriff Seiten 189 - 204 Alice Stašková
- Das Thema Amerika in „Wilhelm Meisters Wanderjahre” von Goethe. Eldorado oder Botanische Utopie? Kein Zugriff Seiten 205 - 222 Federica La Manna
- Klassik im Vormärz Kein Zugriff Seiten 223 - 244 Norbert Otto Eke
- Friedrich in Weimar. Wandel und Wirksamkeit der politischen Klassikrezeption 1914–1933 Kein Zugriff Seiten 245 - 270 Maurin Johannes Schunke
- ‚Weimarer Klassik’ und ‚Humanismus’. Zum Zusammenhang zweier ideenpolitischer Leitbegriffe in Kulturpolitik und Literaturwissenschaft der DDR. Kein Zugriff Seiten 271 - 296 Ludwig Stockinger
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 297 - 297





