Johann Baptist Cramer und die Welt der Pianistes Compositeurs
Rekonstruktionen einer versunkenen Kultur- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Schriften der Hochschule für Musik Freiburg, Band 12
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Johann Baptist Cramer (1771–1858), Spross einer kurpfälzischen Musikerfamilie, ist heute höchstens noch durch seine Klavieretüden bekannt; zu Lebzeiten war er eine öffentliche Gestalt der europäischen Musikwelt, und zwar nicht nur als Pianist, Komponist und Lehrer, sondern auch als Unternehmer im Klavierbau und Verlagswesen. Durch diese Mehrfachfunktion, wie sie viele ›Pianistes Compositeurs‹ seiner Zeit ausfüllten, kam es zu Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Bereichen des Musiklebens, zwischen instrumentaler Technologie, menschlicher Fingertechnik und musikalischer Ästhetik, zwischen Unternehmertum, Kanonbildung und Populärkultur. Im vorliegenden Band werden Cramers Leben, Werk und Umfeld aus verschiedenen Perspektiven untersucht mit Anregungen für Aufführungs- und Improvisationpraktiken heute. Mit Beiträgen vonSanne Behrends Lorenzen | Gigliola di Grazia | Michael Fischer | Christa Jost | Janina Klassen | Leonardo Miucci | Laurens Patzlaff | Claudia Schweitzer | Philipp Teriete | Rüdiger Thomsen-Fürst | Edoardo Torbianelli
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-487-16408-3
- ISBN-Online
- 978-3-487-42368-5
- Verlag
- Georg Olms Verlag, Baden-Baden
- Reihe
- Schriften der Hochschule für Musik Freiburg
- Band
- 12
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 262
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Die Cramers. Eine kurpfälzische Musikerfamilie Kein Zugriff Seiten 11 - 32 Rüdiger Thomsen-Fürst
- Cramers Etüden und Schindlers Beethoven. Ein Abriss Kein Zugriff Seiten 33 - 52 Christa Jost
- Hélène de Montgeroult. »Eine Klavierspielerin ersten Ranges« Kein Zugriff Seiten 53 - 68 Claudia Schweitzer
- Cramers Klavieretüden. Entstehung, Satztechnik, Rezeption Kein Zugriff Seiten 69 - 104 Philipp Teriete
- Johann Baptist Cramer und das Klavierquintett mit Kontrabass Kein Zugriff Seiten 105 - 124 Sanne Behrends Lorenzen
- Cramers Spiel im Zeugnis von Caroline Boissier-Butini. Überlegungen zu Cramers Klavierästhetik im Kontext der zeitgenössischen Klavierkultur Kein Zugriff Seiten 125 - 142 Edoardo Torbianelli
- Die Kunst des Präludierens in den Klavierschulen von Czerny, Hering und Cramer Kein Zugriff Seiten 143 - 162 Laurens Patzlaff
- Zwischen Virtuosität und Popularität. Pianisten und Klavierkomponisten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 163 - 176 Michael Fischer
- Mehr als ein Treffen in Marienbad. Aspekte von Maria Szymanowskas musikalischem Wirken Kein Zugriff Seiten 177 - 202 Janina Klassen
- Pianistes Compositeurs in ihren Briefen. Die unveröffentlichte Korrespondenz von Friedrich Kalkbrenner Kein Zugriff Seiten 203 - 230 Gigliola Di Grazia
- Beethovens Pedalgebrauch. Ein doppelter Notationsstil Kein Zugriff Seiten 231 - 262 Leonardo Miucci





