Die fehlende Akzeptanz von Hartz IV
Eine Realanalyse individuellen Verhaltens jenseits des Homo oeconomicus Modells- Autor:innen:
- Reihe:
- Wirtschafts- und Sozialpolitik, Band 1
- Verlag:
- 2010
Zusammenfassung
Die Hartz IV-Reform brach mit der Bismarckschen Tradition der sozialen Sicherung bei Erwerbslosigkeit. Dieser Bruch löste eine Welle von Demonstrationen aus, womit die fehlende Akzeptanz dieser Reform unterstrichen wurde. Auf welche Verhaltensmotive kann dieses Akzeptanzproblem zurückgeführt werden? Um dieser Frage nachzugehen, wird in der vorliegenden Arbeit das Modell des Homo oeconomicus um sozialpsychologische Erkenntnisse erweitert. Das neue Modell zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass es nach eigennützigem Verhalten, aber auch nach weiteren Verhaltensmotiven fragen kann. Was war der Auslöser für die fehlende Akzeptanz der Grundsicherungsreform? Welchen Einfluss haben hierbei eigennützige Präferenzen? Inwieweit brach Hartz IV mit unterschiedlichen Gerechtigkeitsvorstellungen? Welchen Einfluss haben unterschiedliches Gewinn- und Verlustempfinden? Inwieweit spielt die Vorstellung, ob der Mensch erst durch Arbeit oder durch materielle Absicherung Teil der Gesellschaft ist, eine Rolle?
Der Erfolg einer Reform kann nicht nur auf der Basis objektiver Veränderungen bewertet werden, sondern muss gerade auch Individuen berücksichtigen, die sich mit ihrer subjektiven Einstellungen an das bisherige System angepasst haben.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2010
- Copyrightjahr
- 2010
- ISBN-Print
- 978-3-8329-5061-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-2275-2
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Wirtschafts- und Sozialpolitik
- Band
- 1
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 216
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4Autor:innen:
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 10Autor:innen:
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12Autor:innen:
- Tabellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 14Autor:innen:
- Ausgangslage und Problemstellung Kein Zugriff Seiten 15 - 16Autor:innen:
- Vorgehensweise: Die ökonomische Insitutionenanalyse Kein Zugriff Seiten 16 - 20Autor:innen:
- Das dreigliedrige System vor dem 1.1.2005 Kein Zugriff Seiten 21 - 27Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die passive Arbeitsmarktpolitik Kein ZugriffAutor:innen:
- Die aktivierende Arbeitsmarkpolitik Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Preissetzung der Unternehmen Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Lohnsetzung der Gewerkschaften Kein ZugriffAutor:innen:
- Erweiterung der Lohnsetzung um die Theorie der Pfadabhängigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Der materielle Statusverlust Kein ZugriffAutor:innen:
- Der immaterielle Statusverlust Kein ZugriffAutor:innen:
- Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 43 - 45Autor:innen:
- Leistungsnehmer Kein Zugriff Seiten 46 - 53Autor:innen:
- Leistungsgeber Kein Zugriff Seiten 53 - 58Autor:innen:
- Financiers Kein Zugriff Seiten 58 - 61Autor:innen:
- Autor:innen:
- Erste Voraussetzung: Pfadabhängigkeit Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Kongruenz Kein ZugriffAutor:innen:
- Kommunikation Kein ZugriffAutor:innen:
- Kompensation Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Leistungsempfänger Kein ZugriffAutor:innen:
- Leistungsgeber Kein ZugriffAutor:innen:
- Financiers Kein ZugriffAutor:innen:
- Zwischenfazit Kein Zugriff Seiten 75 - 78Autor:innen:
- Das Verhaltensmodell in der Ökonomik Kein Zugriff Seiten 79 - 84Autor:innen:
- Die vollständige Informiertheit Kein Zugriff Seiten 84 - 86Autor:innen:
- Autor:innen:
- Referenzabhängigkeit der Bewertung Kein ZugriffAutor:innen:
- Unterschiedliches Gewinn- und Verlustempfinden Kein ZugriffAutor:innen:
- Paradoxe Einschätzung von Eintrittswahrscheinlichkeiten Kein ZugriffAutor:innen:
- Semi-rationale Emotionen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Autor:innen:
- Gerechtigkeit von Verteilungsergebnissen Kein ZugriffAutor:innen:
- Gerechtigkeit von Verteilungsregeln Kein ZugriffAutor:innen:
- Intrinsisch verankerte Präferenzen Kein ZugriffAutor:innen:
- Zeitpräferenz: Die intertemporale Entscheidung Kein ZugriffAutor:innen:
- Eliminierung von Verhaltensabweichungen Kein Zugriff Seiten 115 - 117Autor:innen:
- Autor:innen:
- Erste Erweiterung: Homo oeconomicus als ‚Satisficer’ Kein ZugriffAutor:innen:
- Zweite Erweiterung: Homo irrationalis Kein ZugriffAutor:innen:
- Dritte Erweiterung: Homo reciprocus, Homo oeconomicus maturus, Homo impatiens Kein ZugriffAutor:innen:
- Vierte Erweiterung: Homo oeconomicus institutionalis Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Stufenheuristik der ökonomischen Institutionenanalyse zur empirischen Ist-Analyse Kein Zugriff Seiten 125 - 127Autor:innen:
- Hypothesenbildung anhand der ‚Sieben-Stufen-Heuristik’ Kein Zugriff Seiten 128 - 137Autor:innen:
- Autor:innen:
- Deskriptive Analyse Kein ZugriffAutor:innen:
- Statistische Analyse Kein ZugriffAutor:innen:
- Ist-Verhalten der Leistungsempfänger Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Eine Fallanalyse Kein ZugriffAutor:innen:
- Ist-Verhalten der Leistungsgeber Kein ZugriffAutor:innen:
- Zusammenfassende Delta-Analyse Kein Zugriff Seiten 166 - 172Autor:innen:
- Resümee und Ausblick Kein Zugriff Seiten 173 - 184Autor:innen:
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 185 - 216Autor:innen:





