TENORISSIMO
Geschichte und Gegenwart Enrico Carusos- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 15.01.2023
Zusammenfassung
Der Tenor Enrico Caruso (1873–1921) war viel mehr als ein bedeutender Sänger des frühen 20. Jahrhunderts, der allenfalls ein lohnender Gegenstand gesangshistorischer Forschung wäre. Wie kein anderer Vertreter seiner Kunst hat Caruso, dessen 150. Geburtstag am 25. Februar 2023 gefeiert wird, den Operngesang mehrerer Generationen geprägt.Schon Carusos Zeitgenossen sprachen und schrieben über ihn in Superlativen. Nicht zuletzt durch die Medien seiner Zeit, die Schallplatte, die öffentliche Berichterstattung in Zeitungen und Illustrierten sowie durch den Film wurde Caruso zum Urbild des "Tenorissimo" und damit zu einer Referenz für viele große Tenöre, die ihm nachfolgten, von Beniamino Gigli bis zu Plácido Domingo oder in jüngster Zeit Jonas Kaufmann.Das Buch stellt den ersten Versuch einer umfassenden wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Phänomen Enrico Caruso im deutschsprachigen Raum dar. Ansätze aus unterschiedlichen Forschungsrichtungen eröffnen neue Zugänge zu einem Künstler, der bis heute fest im kulturellen Gedächtnis verankert ist. Mit Beiträgen vonDaniel Brandenburg, Richard Erkens, Tilo Hähnel, Karin Martensen, Luisa Mersch, Dirk Mürbe, Bernhard Richter, Friedemann Röhlig, Barbara Emilia Schedel, Claudia Spahn, Kilian Sprau, Sebastian Stauss und Matthias Wiegandt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- Erscheinungsdatum
- 15.01.2023
- ISBN-Print
- 978-3-96707-719-3
- ISBN-Online
- 978-3-96707-720-9
- Verlag
- edition t+k, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 205
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Einführung Kein Zugriff Seiten 7 - 10 Thomas Seedorf
- Caruso. Medizinische und künstlerische Aspekte in der Lebenszeitperspektive Kein Zugriff Seiten 11 - 25 Bernhard Richter, Claudia Spahn
- Carusos Stimme. Organische und funktionelle Charakteristika aus Sicht der Stimmwissenschaft Kein Zugriff Seiten 26 - 40 Dirk Mürbe
- Chance, Renommee, Belastung. Enrico Carusos frühe Karriere im Spiegel der Mailänder Uraufführungen (1897/98 und 1901/02) Kein Zugriff Seiten 41 - 63 Richard Erkens
- Enrico Caruso als Werbefigur Kein Zugriff Seiten 64 - 85 Luisa Mersch
- Vom Menschen zum Mythos. Enrico Caruso, das Grammophon und die New York Times Kein Zugriff Seiten 86 - 101 Tilo Hähnel
- Singen wie Caruso? Enrico Caruso im Spiegel der deutschen Gesangspädagogik seiner Zeit Kein Zugriff Seiten 102 - 119 Barbara Emilia Schedel, Friedemann Röhlig
- »The phonograph is not an opera house«. Enrico Caruso im Spiegel von Ästhetik und Technik der Tonaufnahme Kein Zugriff Seiten 120 - 132 Karin Martensen
- Caruso zuhören. Eine performanceanalytische Annäherung aus stilkundlicher Sicht Kein Zugriff Seiten 133 - 152 Kilian Sprau
- My Cousin. Enrico Caruso auf der Leinwand Kein Zugriff Seiten 153 - 165 Matthias Wiegandt
- Das versäumte Bühnenereignis. Der »amerikanische Caruso« Mario Lanza Kein Zugriff Seiten 166 - 183 Sebastian Stauss
- »Principe dei tenori« und »Cantante di razza«. Franco Corelli und Giuseppe Di Stefano, Nachfahren einer untergegangenen Gesangsepoche Kein Zugriff Seiten 184 - 194 Daniel Brandenburg
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 195 - 201
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 202 - 205





