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Monographie Kein Zugriff

Mythische Sinnlichkeit

Zur Funktion der Wahrnehmung in Richard Wagners Dramen
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Die Studie erschließt Wagners Dramen aus dezidiert literaturwissenschaftlicher Perspektive und zeigt, dass das Motiv der sinnlichen Wahrnehmung eine ästhetische und ideologische Schlüsselfunktion erfüllt. Auf der Grundlage von Wagners Mythos- und Dramentheorie wird aufgezeigt, wie sich dieses Prinzip in „Der Ring des Nibelungen“ und den „romantischen“ Opern entfaltet. Dabei tritt deutlich hervor, wie eng poetische Gestaltung und politische Aussage in den Texten miteinander verbunden sind. Durch die Analyse der Textbücher als eigenständige Lesedramen bietet das Buch fundierte Anknüpfungspunkte für musikwissenschaftliche und regiepraktische Fragestellungen.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-68900-545-0
ISBN-Online
978-3-68900-546-7
Verlag
Tectum, Baden-Baden
Reihe
Frankfurter Wagner-Kontexte
Band
5
Sprache
Deutsch
Seiten
444
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Auftakt Kein Zugriff
    1. 1.1 Gegenstand und Fragestellung der Arbeit Kein Zugriff
    2. 1.2 Forschungsüberblick Kein Zugriff
      1. 1.3.1 Hermeneutischer Intentionalismus und Wirkungsästhetik Kein Zugriff
      2. 1.3.2 Das Libretto als Lesedrama Kein Zugriff
      1. 1.4.1 Formen und Funktionen politischer Mythen Kein Zugriff
      2. 1.4.2 Die politischen Großmythen Nation und Revolution Kein Zugriff
    3. 1.5 Vorgehensweise und Thesen Kein Zugriff
    1. 2.1 Inhaltsebene: Das sinnliche ›Reinmenschliche‹ Kein Zugriff
    2. 2.2 Rezeptionsebene: Die Sinne als Organe des Gefühls Kein Zugriff
    3. 2.3 Produktions- und Formebene: Versinnlichung des ›Reinmenschlichen‹ zur sinnlichen Form in Mythos und Drama Kein Zugriff
      1. 3.1.1 Die Eignung des Nibelungenstoffs für den Nationsmythos Kein Zugriff
      2. 3.1.2 Die Bearbeitung des Nibelungenstoffs im Sinne des Nationsmythos Kein Zugriff
      3. 3.1.3 Das politische Interesse an der Dramatisierung des Nibelungenstoffs Kein Zugriff
      1. 3.2.1 Friedrich de la Motte Fouqué: Der Held des Nordens (1808–1810) Kein Zugriff
      2. 3.2.2 Friedrich Theodor Vischer: Vorschlag zu einer Oper (1844) und Louise Otto: Die Nibelungen. Text zu einer großen heroischen Oper (1853) Kein Zugriff
      3. 3.2.3 Ernst Raupach: Der Nibelungen Hort (1834), Eduard Gerber und Heinrich Dorn: Die Nibelungen (1853) Kein Zugriff
      4. 3.2.4 Friedrich Hebbel: Die Nibelungen (1861) Kein Zugriff
      1. 3.3.1 Enthistorisierung und Entlokalisierung statt mittelalterlicher Historisierung Kein Zugriff
      2. 3.3.2 Darstellung des ›Reinmenschlichen‹ statt des ›deutschen Nationalcharakters‹ Kein Zugriff
        1. 4.1.1.1 Liebe: Wahrnehmung von Homogenität zwischen Siegmund, Sieglinde und Wotan Kein Zugriff
        2. 4.1.1.2 Egoismus: Wahrnehmung von Heterogenität zwischen den Rheintöchtern und Alberich sowie Siegfried und Mime Kein Zugriff
        1. 4.1.2.1 Liebe: Personifizierende Wahrnehmung des Goldes und Freias durch die Rheintöchter, Brünnhilde und Fasolt Kein Zugriff
        2. 4.1.2.2 Egoismus: Instrumentalisierende Wahrnehmung des Goldes, Freias und Walhalls durch Alberich, Wotan und Fafner Kein Zugriff
        1. 4.1.3.1 Liebe: Gegenseitige Sinneswahrnehmung zwischen Wotan und Brünnhilde Kein Zugriff
        2. 4.1.3.2 Konvention: Einseitige Sinneswahrnehmung zwischen Wotan und Fricka Kein Zugriff
        1. 4.2.1.1 Brünnhildes mitfühlende Wahrnehmung für Siegmund Kein Zugriff
        2. 4.2.1.2 Wotans unsinnlicher Fokus auf das Gesetz Kein Zugriff
        1. 4.2.2.1 Siegfrieds untrügliche Sinne Kein Zugriff
        2. 4.2.2.2 Mimes mangelhafte Sinne und Wotans Einäugigkeit Kein Zugriff
      1. 4.2.3 Bekehrung der Rationalität zur Sinnlichkeit durch Sinnlichkeit Kein Zugriff
      1. 5.1.1 Kritikpunkt Egoismus: Dalands Fokus auf materielle Werte Kein Zugriff
      2. 5.1.2 Utopie der Liebe: Erlösung durch sinnlich verursachtes Mitgefühl Kein Zugriff
      3. 5.1.3 Ignoranz statt Revolution Kein Zugriff
      1. 5.2.1 Kritikpunkt Egoismus: Der unnatürlich-stetige Sinnengenuss im Venusberg Kein Zugriff
      2. 5.2.2 Kritikpunkt Konvention: Die unnatürlich-stetige Entbehrungsideologie auf der Wartburg Kein Zugriff
      3. 5.2.3 Utopie der Liebe: Leben zwischen sinnlichem Genuss und Entbehrung Kein Zugriff
      4. 5.2.4 Erlösung statt Revolution Kein Zugriff
      1. 5.3.1 Utopie der Liebe: Vertrauen in die Wahrhaftigkeit sinnlicher Evidenz Kein Zugriff
      2. 5.3.2 Kritikpunkt Konvention: Der rationale Zweifel an der Wahrhaftigkeit sinnlicher Evidenz Kein Zugriff
      3. 5.3.3 Reform statt Revolution Kein Zugriff
  1. 6. Fazit und Ausblick Kein Zugriff Seiten 401 - 414
    1. 7.1 Primärliteratur Kein Zugriff
    2. 7.2 Sekundärliteratur Kein Zugriff

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