, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Die Kantische Vergeltungstheorie im österreichischen Strafrecht

Autor:innen:
Verlag:
 2023

Zusammenfassung

Auch wenn einige Aspekte von Kants Strafrechtskonzeptionen heute nicht mehr zeitgemäß und umsetzbar sind, so gaben sie doch den strafrechtsphilosophischen Diskussionen großen Auftrieb und führten zu einer weitreichenden Erörterung über die schützenswerte Stellung des Täters im Strafrecht. Die Monografie geht der Frage nach, welche Übereinstimmungen bzw. Unterschiede es zwischen den von Immanuel Kant entwickelten Strafrechtskonzeptionen in seinem Werk »Die Metaphysik der Sitten« und dem österreichischen materiellen Strafrecht gibt. Im ersten Teil der Monografie werden die historischen und gegenwärtigen Entwicklungen der Straftheorien bzw. der Strafzwecke in Österreich behandelt. Dafür werden drei historische Strafgesetze aus dem Habsburgerreich herangezogen und die Strafrechtsreform von 1975 näher beleuchtet. Im zweiten Teil wird die Kantische Vergeltungstheorie auf detaillierter rechtsphilosophischer Basis erläutert. Im dritten Teil, dem Hauptteil der Arbeit, werden sieben Analysen durchgeführt, in welchen Merkmale des Kantischen Vergeltungsprinzips jenen des österreichischen Strafrechts gegenübergestellt und verglichen werden. Dabei werden Themen wie der Verbrechensbegriff, das Wiedervergeltungsrecht, das Terrorismusstrafrecht und das Schuldprinzip erörtert. Im vierten Teil wird in Form eines Fazits die Frage behandelt, welche Aspekte von Kants Strafrechtstheorie als so bedeutend angesehen werden können, dass sie in der Strafrechtsdogmatik bestehen bleiben werden. Diese Monografie stellt eine Brücke zwischen einer alten Strafrechtstheorie und dem modernen österreichischen Strafrecht dar.

Schlagworte


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2023
ISBN-Print
978-3-7097-0341-0
ISBN-Online
978-3-7097-9744-0
Verlag
Jan Sramek Verlag, Wien
Sprache
Deutsch
Seiten
276
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - 2
  2. I. Einleitung Kein Zugriff Seiten 3 - 10
        1. a. Die Vergeltungstheorie Kein Zugriff
        2. b. Die Sühnetheorie Kein Zugriff
        1. a. Die Spezialprävention Kein Zugriff
        2. b. Die Generalprävention Kein Zugriff
      1. 3. Die Vereinigungstheorie Kein Zugriff
    1. B. Grundzüge der Geschichte der Straftheorien Kein Zugriff
      1. 1. Historischer Hintergrund Kein Zugriff
      2. 2. Inhaltliche Einführung Kein Zugriff
      3. 3. Die Strafzwecke Kein Zugriff
        1. a. Allgemeines zur Herrschaft Joseph II. Kein Zugriff
        2. b. Die Entwicklung der Josephina Kein Zugriff
      1. 2. Die Bedeutung der Josephina und inhaltliche Einführung Kein Zugriff
      2. 3. Veränderungen zur Constitutio Criminalis Theresiana Kein Zugriff
      3. 4. Die Strafzwecke Kein Zugriff
        1. a. Joseph von Sonnenfels Kein Zugriff
        2. b. Cesare Beccaria Kein Zugriff
      1. 1. Historischer Hintergrund Kein Zugriff
      2. 2. Inhaltliche Einführung Kein Zugriff
      3. 3. Die Strafzwecke Kein Zugriff
      1. 1. Der vorherrschende Katholizismus Kein Zugriff
      2. 2. Die Lehren von Cesare Beccaria Kein Zugriff
          1. ( i. ) Liszts Leben und Werke im Überblick Kein Zugriff
          2. ( ii. ) Ausgewählte Aspekte der Theorien Franz von Liszts Kein Zugriff
          1. ( i. ) Bindings Leben und Werke im Überblick Kein Zugriff
          2. ( ii. ) Ausgewählte Aspekte der Straftheorien Bindings Kein Zugriff
        1. c. Gegenüberstellung und Kompromiss Kein Zugriff
        1. a. Person und Werk im Überblick Kein Zugriff
        2. b. Der Strafzweck bei Radbruch Kein Zugriff
        1. a. Historischer Hintergrund Kein Zugriff
        2. b. Wesentliche Inhalte der »großen Strafrechtsreform« Kein Zugriff
        3. c. Der Strafzweck des neuen Gesetzbuches Kein Zugriff
      1. 1. StGB, JGG und StPO Kein Zugriff
      2. 2. Rechtsprechung Kein Zugriff
      3. 3. Lehre Kein Zugriff
    1. G. Fazit Kein Zugriff
    1. A. »Die Metaphysik der Sitten« – ein Werk zwischen Kritik und Anerkennung Kein Zugriff
        1. a. Erstes Kriterium: Der kategorische Imperativ Kein Zugriff
        2. b. Zweites Kriterium: Der Anwendungsbereich Kein Zugriff
        3. c. Drittes Kriterium: Die Freiheit Kein Zugriff
        4. d. Conclusio: Der normativ-kritische Begriff des Rechts Kein Zugriff
      1. 2. Das allgemeine Prinzip des Rechts und das Rechtsgesetz Kein Zugriff
      2. 3. Die Zwangsbefugnis des Rechts Kein Zugriff
    2. C. Die austeilende Gerechtigkeit im rechtlichen Zustand Kein Zugriff
      1. 1. Der Begriff der staatlichen Strafe bzw. des Strafrechts Kein Zugriff
      2. 2. Die Vergeltungstheorie als allgemeines Strafprinzip Kein Zugriff
      3. 3. Das ius talionis als Recht der Strafzumessung Kein Zugriff
      4. 4. Die Todesstrafe bei Kant Kein Zugriff
        1. a. Kants Begriff der Menschenwürde Kein Zugriff
        2. b. Die Menschenwürde in Kants Rechtsphilosophie Kein Zugriff
        3. c. Die Selbstzweckformel in Kants Strafrechtstheorie Kein Zugriff
        4. d. Conclusio Kein Zugriff
      5. 6. Das Begnadigungsrecht Kein Zugriff
      1. 1. Einführung in den Begriff des kategorischen Imperativs Kein Zugriff
      2. 2. Das Strafgesetz als kategorischer Imperativ? Kein Zugriff
      1. 1. Sittlichkeit Kein Zugriff
      2. 2. Allgemeines Rechtsprinzip Kein Zugriff
      3. 3. Rechtsstaat Kein Zugriff
      1. 1. Das ius talionis als Schranke gegen jegliche Willkür Kein Zugriff
      2. 2. Die materielle oder formelle Anwendung des ius talionis Kein Zugriff
      1. 1. Der Verbrechensbegriff bei Kant Kein Zugriff
      2. 2. Gegenüberstellung: Der österreichische Verbrechensbegriff Kein Zugriff
      3. 3. Angeführte Delikte und Sanktionierung in Kants Metaphysik Kein Zugriff
      4. 4. Gegenüberstellung: Delikte und Sanktionierung Kein Zugriff
      1. 1. Die Terrorismusdelikte als öffentliche Verbrechen Kein Zugriff
      2. 2. Kein Gesinnungsstrafrecht nach Kant Kein Zugriff
      3. 3. Als Sanktion: der Verlust der bürgerlichen Persönlichkeit Kein Zugriff
        1. a. Die Schuld als Grundlage für die Verhängung der Strafe Kein Zugriff
        2. b. Die Schuld als Grundlage für die Strafbemessung Kein Zugriff
        1. a. Die Schuld als Grundlage für die Verhängung der Strafe Kein Zugriff
        2. b. Die Schuld als Grundlage für die Strafbemessung Kein Zugriff
      1. 3. Übereinstimmungen und Unterschiede Kein Zugriff
      1. 1. Das Notrecht bei Kant Kein Zugriff
      2. 2. Der entschuldigende Notstand im österreichischen Strafrecht Kein Zugriff
      3. 3. Übereinstimmungen und Unterschiede Kein Zugriff
      1. 1. Eine präventive Straftheorie Kants? Kein Zugriff
      2. 2. Übereinstimmungen und Unterschiede Kein Zugriff
      1. 1. Die Möglichkeit der Begnadigungen in Kants Strafrechtskonzeptionen Kein Zugriff
      2. 2. Das österreichische Begnadigungsrecht Kein Zugriff
      3. 3. Übereinstimmungen und Unterschiede Kein Zugriff
  3. VI. F azit: Was bleibt von Kant? Kein Zugriff Seiten 245 - 248
  4. VII. Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse Kein Zugriff Seiten 249 - 262
  5. Quellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 263 - 272
  6. Stichwortverzeichnis Kein Zugriff Seiten 273 - 276

Ähnliche Veröffentlichungen

aus dem Schwerpunkt "Strafrecht & Kriminologie", "Recht allgemein, Übergreifende Werke und Sammlungen"
Cover des Buchs: Das erlangte Etwas bei Steuerstraftaten
Monographie Kein Zugriff
Stefan Holzmaier
Das erlangte Etwas bei Steuerstraftaten
Cover des Buchs: Überobligatorische Compliance als Risiko strafrechtlicher Haftung
Monographie Kein Zugriff
Patricia Magdalena Labussek
Überobligatorische Compliance als Risiko strafrechtlicher Haftung
Cover des Buchs: Kostenübersichtstabellen
Monographie Kein Zugriff
Manfred Schmeckenbecher, Karin Scheungrab
Kostenübersichtstabellen
Cover des Buchs: Taschen-Definitionen
Lehrbuch Kein Zugriff
Nomos Verlag
Taschen-Definitionen