Logik des Ursprungs
Vernunft und Offenbarung bei Meister Eckhart- Autor:innen:
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Das Verhältnis von Philosophie und biblischer Offenbarungstheologie gehört zu den spannungsreichsten Grundfragen der abendländischen Geistesgeschichte. Das vorliegende Buch beleuchtet zunächst die historischen Hintergründe dieser Problematik im antiken, patristischen und scholastischen Denken und analysiert anschließend den originellen Lösungsansatz, den Meister Eckhart in seinem Opus tripartitum entwirft. Seine Architektonik der menschlichen Vernunft zeichnet sich dadurch aus, dass sie die vermeintlichen Gräben zwischen Philosophie und Theologie, aber auch zwischen theoretischer Wissenschaft und religiöser Lebenspraxis unterläuft und alle Formen der Selbst-, Welt- und Gotteserkenntnis auf das reine Ich als ihr gemeinsames Urprinzip zurückführt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-495-48939-0
- ISBN-Online
- 978-3-495-81357-7
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 232
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
- Einleitung. Die Frage der inneren Einheit von Meister Eckharts Denken Kein Zugriff Seiten 15 - 26
- 1.1.1 Platon Kein Zugriff
- 1.1.2 Aristoteles Kein Zugriff
- 1.1.3 Hellenistische Philosophenschulen Kein Zugriff
- 1.2.1 Augustinus Kein Zugriff
- 1.2.2 Origenes Kein Zugriff
- 1.3 Das boethianische Modell der drei theoretischen Wissenschaften als Versuch der Synthese von christlicher Offenbarungstheologie und philosophischer Theologik Kein Zugriff
- 2.1 Das Problem der Theologie als Wissenschaft (scientia) im Gefolge der Aristoteles-Rezeption Kein Zugriff
- 2.2 Der Lösungsansatz Thomas von Aquins Kein Zugriff
- 2.3 Das Problem des radikalen Aristotelismus, die Kritik Bonaventuras und die Verurteilung von 1277 Kein Zugriff
- 2.4 Die transzendentalphilosophische Umdeutung der Metaphysik bei Duns Scotus Kein Zugriff
- 1. Meister Eckharts Stellung in seiner Zeit Kein Zugriff
- 2.1.1 Das pseudo-dionysische Modell der Transzendentalien als Gottesnamen Kein Zugriff
- 2.1.2 Das boethianisch-frühscholastische Modell der Transzendentalien als logischer Bestimmungen Kein Zugriff
- a. Avicenna Kein Zugriff
- b. Thomas von Aquin Kein Zugriff
- 2.2 Kategorienlehre, Intellekttheorie und Theologie bei Dietrich von Freiberg Kein Zugriff
- 3. Eckharts Synthese der beiden Sphären des Transkategorialen Kein Zugriff
- 1.1 Die Struktur des Opus tripartitum in seiner vorliegenden Gestalt Kein Zugriff
- 1.2 Die Univozität des Intellekts als Grundprinzip von Eckharts Denken Kein Zugriff
- 1.3 Eckharts intellekttheoretischer Offenbarungsbegriff Kein Zugriff
- 2.1 Die besondere Struktur von Eckharts Transzendentalienlehre Kein Zugriff
- 2.2 ›Ego sum qui sum‹: Die Selbsterkenntnis des göttlichen Intellekts als oberstes Prinzip aller Evidenz Kein Zugriff
- 2.3 Die Transzendentalien als spiegelsymmetrisches Gegenmodell zur aristotelischen Logik Kein Zugriff
- 2.4 Intellekterkenntnis als Rückgang in den ungeschaffenen Grund Kein Zugriff
- 3.1 Meister Eckharts existenzielle Umwertung des Verhältnisses zwischen dem »Weisen« (sapiens) und dem »Philosophen« (philosophus) Kein Zugriff
- 3.2 Die »Liebe zur reinen Form« als Grundprinzip aller menschlichen Tätigkeiten Kein Zugriff
- 4.1 Das boethianische Modell der theoretischen Wissenschaften als Stufen der Abstraktion Kein Zugriff
- 4.2 Die Unterteilung der Wissensbereiche in divina, naturalia und moralia Kein Zugriff
- 4.3 Die argumentationstheoretische Unterscheidung der aristotelischen Physik und Metaphysik als methodisches Grundprinzip von Eckharts Schriftauslegung Kein Zugriff
- 4.4 Die »Gegenstandslosigkeit« der menschlichen Gottesbeziehung Kein Zugriff
- Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 200 - 204
- a. Werke Meister Eckharts Kein Zugriff
- b. Primärtexte anderer Autoren Kein Zugriff
- II. Sekundärliteratur Kein Zugriff
- Namensregister Kein Zugriff Seiten 219 - 222
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 223 - 232





