
Der Score
Wie wir aufhören, das Spiel der anderen zu spielen- Autor:innen:
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Klickzahlen, Fitnesstracker, Bestsellerlisten, Politikerrankings: Unsere Gesellschaft ist besessen von Scores. Überall bestimmen Punktesysteme, was und wer als wertvoll gilt. Doch wann kippen Orientierungshilfen in Instrumente der Beherrschung? Der Philosoph C. Thi Nguyen deckt auf, wie Scores zu einem der prägendsten Werkzeuge unserer Zeit geworden sind – und warum wir dringend ihre Wirkungsweise verstehen müssen. Was macht "Scores" so mächtig und attraktiv? Statt uns mit der irritierenden Vielfalt von Meinungen und Werten zu konfrontieren, reduzieren sie diese Vielfalt auf simple Zahlen. Dadurch sagen sie uns, was wichtig ist und wonach wir streben sollten – und bringen eine verführerische Klarheit in unser Handeln. Nguyen demonstriert an lebensnahen Beispielen, dass diese scheinbar harmlosen Zahlen uns tatsächlich dazu verleiten, fremde Werte unhinterfragt zu übernehmen. Ob wir unsere Gesundheit durch Fitnesstracker optimieren, unsere Hobbys in Instagram- Likes messen oder unseren beruflichen Erfolg an Quartalszielen festmachen: Überall werden vielschichtige Motivationen durch eindimensionale Kennzahlen ersetzt. Wenn aber in unserer Beziehung zu unserer Gesundheit, unseren Jobs oder Lieblingsbeschäftigungen nur noch Scores zählen, verarmt unser Leben. Dagegen entwickelt Nguyen eine neue Philosophie der Bewertung: Er zeigt, wie wir spielerisch und bewusst mit Scores umgehen können, ohne von ihnen vereinnahmt zu werden. Ein wunderbares Buch über die Kunst, in einer quantifizierten Welt die Kontrolle über die eigenen Werte zu behalten.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-406-84414-0
- ISBN-Online
- 978-3-406-84416-4
- ePub ISBN
- 978-3-406-84415-7
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 379
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Cover Kein Zugriff
- Titel Kein Zugriff
- Impressum Kein Zugriff
- Inhalt Kein Zugriff
- 1 Ist das wirklich das Spiel, das du spielen willst? Kein Zugriff
- 2 Strebensorientiertes Spiel Kein Zugriff
- 3 Wertübernahme Kein Zugriff
- 4 Scores erzeugen Konvergenz Kein Zugriff
- 5 Die Kunst des Handelns Kein Zugriff
- 6 Transparenz ist Überwachung Kein Zugriff
- 7 Die Schönheit des Prozesses Kein Zugriff
- 8 Die Grenzen der Daten Kein Zugriff
- 9 Der Score prägt unsere Kämpfe Kein Zugriff
- 10 Scores verändern das Thema Kein Zugriff
- 11 Mechanische Werte Kein Zugriff
- 12 Flexibilität durch Beschränkung Kein Zugriff
- 13 Das verborgene Herz der Mechanisierung Kein Zugriff
- 14 Die Wahl des Schwierigkeitsgrads Kein Zugriff
- 15 Reflexive Kontrolle Kein Zugriff
- 16 Werte, verborgen in der Maschine Kein Zugriff
- 17 Wessen Interessen dient die Standardisierung? Kein Zugriff
- 18 Wer teilt die Welt auf? Kein Zugriff
- 19 Bedeutungsinseln Kein Zugriff
- 20 Die Zentralisierung von Werten Kein Zugriff
- 21 Techniken der Arbeit, Techniken des Spiels Kein Zugriff
- 22 Zu viel Welt Kein Zugriff
- 23 Objektivitätswäsche Kein Zugriff
- 24 Die Versuchungen der Klarheit Kein Zugriff
- 25 Der Triumph der universellen Sprache Kein Zugriff
- 26 Spielen um seiner selbst willen Kein Zugriff
- 27 Kunst ist ein Spiel Kein Zugriff
- 28 Infrastrukturen des Spielens Kein Zugriff
- 29 Ein paar Schlüsse Kein Zugriff
- Dank Kein Zugriff Seiten 364 - 368
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 369 - 376
- Register Kein Zugriff Seiten 377 - 377
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 378 - 378
- Vita Kein Zugriff Seiten 379 - 379
