
Nachhaltigkeit im Wandel
Junges Nachhaltigkeitsrecht Halle (Saale) 2023- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Junges Nachhaltigkeitsrecht, Band 2
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
The second volume of the Young Sustainability Law research network focuses on key aspects of the sustainability concept and its practical legal implementation. Critical perspectives on existing sustainability concepts in law are presented and discussed. It explores the extent to which the imprecise sustainability claim can be given concrete contours in material law and enforcement power at the application level, so that law can act as a driver of transformation towards a sustainable society. With contributions byLisa Beer | Franziska Berg | Nora Brück | Dr. Andreas Buser | Charlotte Duhnkrack, LL.M. | Dr. Justus Duhnkrack | Prof. Dr. Katharina Gelbrich | Dr. Jennifer Grafe, LL.M. | Carolin Heinzel | Leonie Heuer | Jannis Krüßmann | Prof. Dr. Sarah Legner | Dr. Nina Schrott | David Schwarz
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-7560-0685-4
- ISBN-Online
- 978-3-7489-4211-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Junges Nachhaltigkeitsrecht
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 251
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 14 Download Kapitel (PDF)
- Franziska Berg Download Kapitel (PDF)
- A. Verantwortung für zukünftige Generationen als Element der Nachhaltigkeit
- I. Verrechtlichungstendenzen und ihre Grenzen
- 1. Zentrale philosophische Debatten rund um intergenerationelle Gerechtigkeit
- 2. Schwierigkeiten der Integration in menschenrechtliche Rechtsschutzsysteme
- I. Inspirationsquelle für Klagen weltweit: Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes der Philippinen in Oposa v. Factoran
- II. Ein ökozentrischer Blick auf das Konzept: Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes Kolumbiens in Generaciones Futuras v. Colombia
- III. Einordnung und Bewertung dieser beiden Entscheidungen
- D. Fazit
- Jannis Krüßmann Download Kapitel (PDF)
- I. Kosten von Klimaschutzmaßnahmen
- II. Kosten von Klimaanpassung/Klimaschäden
- III. Notwendige Gleichgewichtung der Interessen heutiger und künftiger Generationen
- 1. Beschränkung des Handlungsspielraums künftiger Gesetzgeber
- 2. Eingriffsähnliche Vorwirkung zulasten junger und künftiger Generationen
- 3. Beispiel: Kosten durch kein Tempolimit
- V. Fazit
- Andreas Buser Download Kapitel (PDF)
- A. Einführung
- B. Das Menschenbild des Grundgesetzes – Darf der Staat die Nachhaltigkeitstransformation erzwingen?
- C. Staatliche Schutzpflichten – Stärkung der Eigenverantwortlichkeit als relativ mildestes Mittel?
- D. Demokratieprinzip, Eigenverantwortlichkeit und Staatliche Nachhaltigkeitstransformation
- E. Fazit
- Nora Brück Download Kapitel (PDF)
- A. Der Wandel zur Nachhaltigkeit – Eine Aufgabe für die Rechtswissenschaft?
- B. Auslegung als rein formeller Prozess?
- C. Der Begriff der Nachhaltigkeit im Recht
- I. Verantwortungsdiffusion und Zurechnung
- II. Verständnis des Art. 20a GG
- III. Nachhaltigkeit in der Abwägung
- IV. Grundrechte als intertemporale Freiheitssicherung
- V. Weitere Einzelbeispiele
- E. Fazit
- Carolin Heinzel Download Kapitel (PDF)
- I. Feministische Rechtskritik
- II. Nachhaltigkeit
- III. (Rechts)feministische Diskursanalyse im Bereich der Nachhaltigkeit
- 1. Theoretische Ebene
- 2. Normative Analyse
- 1. Verbindliche Abkommen
- 2. Soft Law
- 3. Repräsentation
- 4. Aktuelle Entwicklung: die letzten Vertragsstaatenkonferenzen
- VI. Fazit
- Charlotte Duhnkrack Download Kapitel (PDF)
- A. Einleitung: Choose Eco, not Ego
- B. Unser aktuelles Konfliktverständnis – „Menschengemachtes Unglück“
- C. Die Basis für nachhaltige Konfliktlösungen – Eine Welt wertvoller Wesen
- I. Erforschung der Eigeninteressen der Konfliktparteien
- II. Vertretungsregelung
- E. Ausblick – Sieht sich der Mensch im Mittelpunkt unter Rechtfertigungsdruck?
- Katharina Gelbrich Download Kapitel (PDF)
- A. Problemaufriss
- I. Verbraucherschutz
- II. (ökologische) Nachhaltigkeit
- C. Zielkonflikt
- D. Veränderungen zulasten der Verbraucher?
- E. Abwälzen der Verantwortung auf die Verbraucher*innen
- F. Fazit
- Lisa Beer Download Kapitel (PDF)
- A. Einführung
- B. Grundlegendes Konzept der gesellschaftsrechtlichen Vermögensbindung
- I. Vollumfänglichkeit der Vermögensbindung
- II. Unabänderlichkeit der Vermögensbindung
- 1. Langfristigkeit als Grundvoraussetzung für Nachhaltigkeit
- 2. Schwierigkeiten einer gesetzlichen Zweckbestimmung
- 3. Erfordernis unternehmerischer Flexibilität
- D. Fazit
- David Schwarz Download Kapitel (PDF)
- A. Ausgangspunkt: Legitimation verlangt Reversibilität
- I. Einwand der Herrschaftsqualität: Was bedarf der Legitimation?
- II. Einwand der Rechtelosigkeit: Welche Rechte binden uns heute?
- III. Einwand der Notwendigkeit: Wann ist Irreversibilität wünschenswert?
- IV. Das Prinzip demokratischer Nachhaltigkeit
- I. Verfassungsrechtlicher Charakter und Verfassungswandel
- 1. Subjektiver Rechtsschutz und die Generalisierung der intertemporalen Freiheitssicherung
- 2. Objektiver Rechtsschutz und das Verhältnis zu Art. 20a GG
- D. Fazit und Ausblick
- Sarah Legner Download Kapitel (PDF)
- A. Einleitung
- B. Konflikte zwischen Nachhaltigkeit und Wettbewerb
- C. Relevanz von Nachhaltigkeitsbelangen für das EU-Kartellrecht
- I. Aufbau des Kartellverbots
- II. Auslegung der Freistellungsvoraussetzungen
- 1. Unmittelbare Vorteile
- a) Befund
- b) Ermittlungsmethoden
- c) Grenzen
- a) Befund
- b) Ermittlungsmethoden
- c) Grenzen
- E. Schluss
- Leonie Heuer Download Kapitel (PDF)
- A. Einführung
- 1. Weites Begriffsverständnis
- 2. Wirkungsbasierter Ansatz ohne Berücksichtigung von Umweltschutzaspekten
- 1. Kein „Umwelttatbestand“ im Primärrecht
- 2. Einerseits: Art. 107 Abs. 3 lit. c) AEUV für Umweltschutzbeihilfen
- a) Verstoß gegen EU-Umweltrecht
- b) Umweltschutzaspekte in der Abwägungsprüfung
- I. Instrument negativer Integration
- II. Instrument positiver Integration
- III. Antriebspotenzial des EU-Beihilfenrechts durch die Kombination von negativer und positiver Integrationswirkung
- 1. Bedeutung von Art. 11 AEUV
- a) Die Handlungsregel
- b) Die Kooperationsregel
- c) Die Präferenz- und Abwägungsregel
- d) Die Auslegungsregel
- II. Umweltschutz durch Kohärenz nach Art. 7 AEUV im EU-Beihilfenrecht
- E. Fazit: Antriebspotenzial des EU-Beihilfenrechts für eine nachhaltige Zukunft
- Justus Duhnkrack Download Kapitel (PDF)
- A. Problembeschreibung
- 1. Ästhetik der Nachhaltigkeit – oder nachhaltige Ästhetik?
- 2. Appellbotschaft – ein ökologisches Feigenblatt
- 1. Antragsberatung – gut geplant ist halb ökologisch
- 2. Zertifizierungen – ein zwiespältiger Trend
- 1. Nachhaltigkeitsstrategie – ein Papiertiger
- 2. Bilanzierung – what you measure you can manage
- 3. CO2-Obergrenze – rien ne va plus
- 1.Wer wird gefördert – Betriebsökologie als Entscheidungskriterium
- 2.Wer wird gefördert – Expert*innen bei der Entscheidungsfindung
- V. Entscheidungsformungsphase
- C. Conclusio
- Nina Schrott Download Kapitel (PDF)
- A. Nachhaltigkeit als ökologische Nachhaltigkeit
- I. Spezifisch-unmittelbar nachhaltigkeitsschützende Normen
- II. Unspezifisch-mittelbar nachhaltigkeitsschützende Normen
- III. „Leerstellen“ strafrechtlichen Nachhaltigkeitsschutzes
- I. Die Situation de lege lata
- 1. Allgemeine Überlegungen zur Tauglichkeit des Strafrechts als Steuerungsinstrument
- 2. Spezifika im Bereich der Nachhaltigkeit
- D. Fazit und Ausblick
- Jennifer Grafe Download Kapitel (PDF)
- A. Thematische Eingrenzung
- I. Abschaffung des Strafvollzugs
- II. Reduktion der Vollzugskosten
- III. Reduktion der Anzahl der Strafgefangenen
- IV. Fazit
- I. Vermittlung nachhaltiger Lebensweisen im Vollzug
- II. Strafvollzug und das soziale Miteinander
- III. Fazit
- I. Vorrangige Erfüllung der Absätze 1 bis 3
- II. Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen
- III. Insbesondere Umweltschutz
- IV. Beispiel: Gefangenenernährung
- E. Ausblick
- Anhang: Flyer zum VeranstaltungsprogrammSeiten 245 - 248 Download Kapitel (PDF)
- StichwortverzeichnisSeiten 249 - 251 Download Kapitel (PDF)

