
Nachhaltigkeitsrecht: Selbstverständnis, Status Quo und Perspektiven
München 2022- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Junges Nachhaltigkeitsrecht, Band 1
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Der Band des Forschungsnetzwerks Junges Nachhaltigkeitsrecht bündelt Beiträge zum vielschichtigen Verhältnis von Recht und dem Konzept der Nachhaltigkeit. Konkret geht es um die Gestaltung und Diskussion von Möglichkeiten und Konzeptualisierungen rechtlicher Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Gesellschaft – das Nachhaltigkeitsrecht. Ziel des Bandes ist es, einen Beitrag zu einem multiperspektivischen und interdisziplinären Dialog über die sozialen, ethischen, ökologischen, politischen, machtstrukturellen und ökonomischen Implikationen des aktuellen Nachhaltigkeitsdiskurses und der Rolle des Rechts in diesem Kontext zu leisten.Mit Beiträgen vonDr. Daria Bayer | Isa Bilgen | Katja Hamann | Ulrike Jürschik | Dr. Romy Klimke | Dr. Markus Lieberknecht | Prof. Dr. Anne-Christin Mittwoch | Marvin Reiff | Timo Vogle, LL.M. (London)
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-7560-0291-7
- ISBN-Online
- 978-3-7489-3681-7
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Junges Nachhaltigkeitsrecht
- Band
- 1
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 230
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 8 Download Kapitel (PDF)
- I. Der Klimaschutzbeschluss des Bundesverfassungsgerichts
- 1. Begriff der Nachhaltigkeit
- 2. Implizite Bezüge des Klimaschutzbeschlusses zur Nachhaltigkeit
- 1. Begriff der Transformation – nachhaltig, Groß, sozial-ökologisch
- 2. Mehrebenenmodell und Phasen der Transformation aus der Transformationswissenschaft
- 3. Transformation im Klimaschutzbeschluss
- 1. Suffizienz – ein transformatives Konzept der Nachhaltigkeit
- 2. Implizite Suffizienzbezüge des Klimaschutzbeschlusses
- V. Diskussion: Transformatives Verfassungsgericht?
- VI. Fazit für die Nachhaltigkeitsrechtswissenschaft
- I. Die Menschheitskrise
- II. Elfes und die Freiheit
- III. Klimaschutz und die Pflicht
- 1. Verantwortungsdimension von Freiheit
- 2. Despotische versus soziale Freiheit
- 3. Falsche Moralisierung des Rechts
- 1. Das Ungleichgewicht zwischen Achtungs- und Schutzpflichten
- a) Schutzbereichsbegrenzung
- b) Grundrechtsschranke
- c) Rechtspraktische Folgen
- VI. Fazit
- I. Deutsches Lieferkettengesetz und Europäische Corporate Sustainability Due Diligence Richtlinie – Nachhaltigkeit und die Gunst der Stunde
- II. Nachhaltigkeit im Recht – Definition durch Interdisziplinarität
- III. Nachhaltigkeit im Unternehmensrecht – Silodenken aufgrund von Komplexität
- 1. Shareholder Value vs Stakeholder Value
- 2. Das Verhältnis von Unternehmen zur Gesamtgesellschaft
- V. Ergebnisse und Forderungen – Nachhaltigkeitsrecht zwischen Praxisbezug und Politisierung
- I. Einleitung
- II. Legitimationsfragen
- III. Rechtslage de lege lata
- a) Kriegsverbrechen
- b) Verbrechen gegen die Menschlichkeit
- 2. Fragen der Zurechnung
- 3. Schaffung eines eigenständigen Umweltverbrechenstatbestandes
- V. Schluss
- I. Einleitung
- 1. Konzeptübersicht
- 2. Anwendbarkeit ASR im Klimarecht
- a) Aufbau
- (aa) Verletzung einer völkerrechtlichen Norm
- (1) Klimarahmenkonvention
- (2) Pariser Abkommen
- a) Verbot grenzüberschreitender Umweltschädigung
- b) Völkerrechtssubjekt
- (aa) Organe
- (bb) Nichtstaatliche Gruppen und Personen
- (cc) Unterlassen
- d) Kausalzusammenhang
- e) Rechtfertigung
- IV. Fazit und Ausblick
- I. Einleitung
- 1. Eckpfeiler der ökologischen Dimension des Nachhaltigkeitsprinzips
- 2. Konkretisierungserfordernis und Durchsetzungsschwäche
- 1. Bewahrung von Belastbarkeitsgrenzen: Überblick und Hintergrund
- 2. Bewahrung von Belastbarkeitsgrenzen: Rechtliche Perspektive
- 3. Klimawandel, CO2-Budgets und Klimaschutzrecht
- IV. Fazit
- I. Problemaufriss: Schädliche Fischereisubventionen als Herausforderung für Recht & Politik
- II. Nachhaltige Entwicklung in der WTO-Rechtsordnung
- 1. SDG 14.6 als ein multidimensionales Nachhaltigkeitsziel
- 2. Interpretationsbedürftigkeit und -spielräume des SDG 14.6
- IV. Die unzureichende Umsetzung von SDG 14.6 im gegenwärtigen Abkommenstext und ihre Ursachen
- 1. Auf dem Weg zu einer angemessenen und effektiven Sonder- und Vorzugsbehandlung von Entwicklungsländern?
- 2. Potentielle Differenzierungsmechanismen
- VI. Abschließende Bemerkungen
- I. Einleitung
- II. Komplexe Zusammenhänge
- III. Fehlende rechtliche Antworten
- a) Der UN-Migrationspakt als Grundstein einer kohärenteren Migrationspolitik
- b) Bestrebungen im internationalen Klimaschutzrecht
- c) Chancen einer im Werden begriffenen Climate Migration Governance
- 2. Stärkere Fokussierung auf die Menschenrechte
- 3. Potenziale und Grenzen der vorgestellten Ansätze
- V. Ausblick
- I. Die Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung als Referenzrahmen für gute Gesetzgebung
- 1. Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie
- 2. Nachhaltigkeitsfolgenabschätzung gem. § 44 Absatz 1 Satz 4 GGO
- 3. Parlamentarischer Beirat für nachhaltige Entwicklung
- 1. Wortlaut
- 2. Systematik
- 3. Entstehungsgeschichte
- 4. Sinn und Zweck
- 1. Nachhaltigkeitsziele und Gesetzesziele verknüpfen
- 2. Nachhaltigkeit strategisch denken
- 3. Nachhaltigkeit in die Verwaltungskultur integrieren
- V. Ausblick
- I. Einleitung
- 1. Konzentration des Aktienbesitzes bei institutionellen Investoren
- 2. Portfolio Primacy als Triebfeder für Klimaaktivismus
- 3. Klimaaktivismus in der Unternehmenspraxis
- 4. Praktische Konsequenzen
- 1. Pflichten auf Ebene großer Vermögensverwalter
- a) Geschäftsleiterpflichten in US-amerikanischen Portfoliounternehmen
- b) Geschäftsleiterpflichten in deutschen Portfoliounternehmen
- IV. Zusammenfassung in Thesen
- I. Einführung
- 1. Theorie…
- 2. …und Praxis
- III. Verantwortungseigentum
- IV. Verantwortungs-Eigentum?
- V. Verantwortungs-Eigentum!
- VI. Schluss
- Autor*innenverzeichnisSeiten 229 - 230 Download Kapitel (PDF)

