Innovative Arzneimittel in der Gesetzlichen Krankenversicherung
Eine normativ-ökonomische Analyse zu Versorgung und Finanzierung- Autor:innen:
- Reihe:
- Europäische Schriften zu Staat und Wirtschaft, Band 34
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Die institutionellen Rahmenbedingungen in der Versorgung mit und Finanzierung von innovativen Arzneimitteln in der GKV wurden am 1. April 2007 wesentlich verändert. Diese Veränderung wurde von kontroversen und emotionalen Diskussionen und gegenseitigen Schuldzuweisungen begleitet.
Zunächst wird die gesundheits- und wirtschaftspolitische Ausgangslage beschrieben, die von scheinbar unauflöslichen Konfliktlinien geprägt ist. Die normative Ökonomik gestattet es, die Möglichkeit einer Überwindung der identifizierten Dilemmata zu denken: Bestehende Konfliktlinien werden unter Zuhilfenahme von ökonomischer Theorie und Empirie als soziale Dilemmata rekonstruiert. Bei der sich anschließenden Suche nach Potenzialen zur wechselseitigen Besserstellung, die sich aus einer Überwindung der sozialen Dilemmata ergeben, werden zunächst die Besonderheiten des Krankenversicherungsmarktes erörtert. Im Anschluss werden bestehende Reformkonzepte diskutiert. Auf dieser Basis wird abschließend ein eigener Vorschlag zur Weiterentwicklung der Versorgung mit und der Finanzierung von innovativen Arzneimitteln in der GKV präsentiert.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6796-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3305-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Europäische Schriften zu Staat und Wirtschaft
- Band
- 34
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 299
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 12
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 14
- Tabellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 15 - 16
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 17 - 18
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 19 - 26
- Zur Entwicklung der Gesundheitsausgaben in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Gesetzlichen Krankenversicherung Kein Zugriff Seiten 27 - 37
- Das Angebot: Arzneimittel als Güter, Entwicklungen in der Arzneimittelindustrie und die Leistungsfähigkeit neuer Arzneimittel Kein Zugriff Seiten 37 - 44
- Die Nachfrage: Teilmärkte, Ausgaben-, Mengen- und Preisentwicklung Kein Zugriff Seiten 44 - 50
- Die Institutionen: Europäische und nationale Regulierung der Arzneimittelversorgung Kein Zugriff Seiten 50 - 57
- Zwischenergebnis: Der Gesetzgeber vor unlösbaren Aufgaben? Kein Zugriff Seiten 57 - 60
- Das einseitige Gefangenendilemma Kein Zugriff Seiten 61 - 65
- Das zweiseitige Gefangenendilemma Kein Zugriff Seiten 65 - 67
- Die gesellschaftliche Bedeutung von Institutionen Kein Zugriff Seiten 67 - 69
- Normative Ökonomik zur Beantwortung der Frage nach dem Sollen Kein Zugriff Seiten 69 - 73
- Zwischenergebnis: Institutionen als gesellschaftliche Investition (auch zur Durchsetzung moralischer Anliegen) Kein Zugriff Seiten 73 - 76
- Ausgangsüberlegung: Konfligierende Werte in der Versorgung mit und der Finanzierung von innovativen Arzneimitteln in der GKV Kein Zugriff Seiten 77 - 80
- Definition und Abgrenzungen des Begriffs Moral Hazard Kein Zugriff Seiten 80 - 83
- Ex post Moral Hazard in der Krankenversicherung aus theoretischer Sicht Kein Zugriff Seiten 83 - 87
- Der Einfluss von innovativen Arzneimitteln auf ex post Moral Hazard Kein Zugriff Seiten 87 - 90
- Die empirische Relevanz von ex post Moral Hazard in der Krankenversicherung Kein Zugriff Seiten 90 - 92
- Conclusio: Das soziale Dilemma I im Überblick Kein Zugriff Seiten 92 - 93
- Der verzerrte Anreiz zur Einführung von ausgabensteigernden Technologien unter Krankenversicherungsschutz Kein Zugriff Seiten 93 - 97
- Der Einfluss von Krankenversicherungsschutz auf den Preis und die Menge eines innovativen Arzneimittels im Monopolfall Kein Zugriff Seiten 97 - 102
- Der Einfluss von Krankenversicherungsschutz auf den Grad der Produktdifferenzierung bei innovativen Arzneimitteln im monopolistischen Wettbewerb Kein Zugriff Seiten 102 - 110
- Die Gründe für Marketingaktivitäten der Hersteller innovativer Arzneimittel und deren Bewertung Kein Zugriff Seiten 110 - 119
- Die empirische Relevanz von wohlfahrtssenkenden Ausgabensteigerungen unter Krankenversicherungsschutz Kein Zugriff Seiten 119 - 131
- Conclusio: Das soziale Dilemma II im Überblick Kein Zugriff Seiten 131 - 133
- Möglichkeiten und Grenzen der Verfahren zur ökonomischen Evaluation von Gesundheitsleistungen Kein Zugriff Seiten 133 - 144
- Die Möglichkeit von monopsonistischem Verhalten der Krankenversicherungen Kein Zugriff Seiten 144 - 148
- Die Motivation für und der Umgang mit monopsonistischer Marktmacht: Das Verhalten von nicht-profitmaximierenden Krankenversicherungen Kein Zugriff Seiten 148 - 152
- Folgen monopsonistischen Verhaltens der Krankenversicherungen: Reduzierte und verzögerte Einführung von Innovationen Kein Zugriff Seiten 152 - 158
- Die empirische Relevanz von monopsonistischem Verhalten auf dem Arzneimittelmarkt Kein Zugriff Seiten 158 - 169
- Conclusio: Das soziale Dilemma III im Überblick Kein Zugriff Seiten 169 - 172
- Zum Abgleich von Grenznutzen des Krankenversicherungsschutzes und Grenzkosten des ex post Moral Hazard Kein Zugriff Seiten 172 - 183
- Die empirische Relevanz von heterogenen Präferenzen hinsichtlich der eigenen Gesundheit und der Absicherung von Gesundheitsrisiken Kein Zugriff Seiten 183 - 186
- Conclusio: Das soziale Dilemma IV im Überblick Kein Zugriff Seiten 186 - 188
- Zwischenergebnis: Die Positionierung im Werte-Tradeoff in Vergangenheit und Gegenwart Kein Zugriff Seiten 188 - 192
- Ausgangsüberlegung: Die orthogonale Positionierung im Markt für innovative Arzneimittel in der GKV Kein Zugriff Seiten 193 - 195
- Die negative Externalität verwehrter Gesundheitsversorgung und die altruistische Externalität Kein Zugriff Seiten 195 - 200
- Adverse Selektion Kein Zugriff Seiten 200 - 201
- Das Prämienrisiko Kein Zugriff Seiten 201 - 204
- Risikoselektion und die Pflicht zur Krankenversicherung als Begründungen für die Notwendigkeit eines Risikostrukturausgleichs Kein Zugriff Seiten 204 - 206
- Zur Ausgestaltung eines Risikostrukturausgleichs: Grundsätzliche Überlegungen und die Umsetzung in der Gesetzlichen Krankenversicherung Kein Zugriff Seiten 206 - 208
- Die Vorschläge von Glaeske, Klauber, Lankers und Selke (2003) Kein Zugriff Seiten 208 - 210
- Die Reformszenarien von Wasem, Greß und Niebuhr (2005) Kein Zugriff Seiten 210 - 212
- Das Konzept von Cassel und Wille (2006) Kein Zugriff Seiten 212 - 214
- Die Reformszenarien von Oberender, Zerth und Schmid (2006) Kein Zugriff Seiten 214 - 216
- Der Vorschlag von Greß, Klaucke, Kötting, May und Wasem (2008) Kein Zugriff Seiten 216 - 217
- Das Konzept von Beckmann, Neumann, Nink, und Selke (2010) Kein Zugriff Seiten 217 - 218
- Die Vorschläge von Dierks, Felder und Wasem (2010) Kein Zugriff Seiten 218 - 219
- Weitere Reformüberlegungen aus der Arzneimittelindustrie Kein Zugriff Seiten 219 - 220
- Zusammenfassung und Beurteilung der bestehenden Reformkonzepte unter Berücksichtigung der zwei Prämissen und der vier identifizierten sozialen Dilemmata Kein Zugriff Seiten 220 - 233
- Die Bausteine einer Weiterentwicklung im Überblick: Die Verknüpfung von Risikostrukturausgleich und Pflichtversicherungsvertrag Kein Zugriff Seiten 233 - 235
- Zur Berücksichtigung der Sollkosten von innovativen Arzneimitteln im Risikostrukturausgleich Kein Zugriff Seiten 235 - 238
- Zur möglichen Vorteilhaftigkeit eines höheren Erstattungsbetrags von innovativen Arzneimitteln: Das Optimierungskalkül der Krankenversicherung Kein Zugriff Seiten 238 - 244
- Zur Finanzierung von fixen Kosten der Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln unter Patentschutz Kein Zugriff Seiten 244 - 250
- Zwischenergebnis: Möglichkeiten einer Weiterentwicklung zum gegenseitigen Vorteil Kein Zugriff Seiten 250 - 254
- Zusammenfassung und Ergebnis Kein Zugriff Seiten 255 - 260
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 261 - 299





