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Ein Besitz für immer?

Geschichte, Polis und Völkerrecht bei Thukydides
Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 41
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Die Bedeutung des thukydideischen Geschichtswerks geht weit über die einer Chronik des Peloponnesischen Kriegs (431-404 v.Chr.) hinaus. Die Analysen des Autors über das Funktionieren von Staatswesen im Inneren sowie der zwischenstaatlichen Verbindungen sind bis heute Gegenstand intensiver Forschungen. Das Bemühen, Thukydides als politischen Denker zu interpretieren, ist nie verebbt. Allerdings haben sich sehr unterschiedliche Rezeptionsmuster in den verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen entwickelt, die „ihren“ Thukydides jeweils in exklusiver Perspektive behandeln. Ansatz dieses Bandes ist es, die Perspektiven von Philologie, Geschichts-, Rechts- und Politikwissenschaft zusammenzuführen, um den Rang des athenischen Geschichtsschreibers sowie das Potential interdisziplinärer Perspektiven in diesem Kontext zu betonen. War Thukydides in erster Linie Historiker oder Theoretiker, wie positioniert er sich in Fragen des Rechts, der Staatsverfassung, der politischen Moral? Dies sind einige Fragen, denen die hier versammelten Beiträge nachgehen und deren Beantwortung, so unterschiedlich sie ausfallen mag, elementar für eine Annäherung an das Staatsverständnis von Thukydides ist.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2011
Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-5394-2
ISBN-Online
978-3-8452-3239-3
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
41
Sprache
Deutsch
Seiten
292
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 20
    1. Thukydides – Politische Theorie oder Politische Geschichte? Kein Zugriff Seiten 21 - 42
      Autor:innen:
    2. Die Moral zwischenstaatlicher Politik im klassischen Griechenland: Thukydides und sein Kontext Kein Zugriff Seiten 43 - 62
      Autor:innen:
    3. Thukydides und das Meer Kein Zugriff Seiten 63 - 86
      Autor:innen:
    4. Zu Fortwirken und Rezeption des Thukydides im 4. Jahrhundert v.Chr. Kein Zugriff Seiten 87 - 108
      Autor:innen:
    1. Sprachen der politischen Verfassung bei Thukydides Kein Zugriff Seiten 109 - 122
      Autor:innen:
    2. Spaltung und Einigung Athens im Jahr 411. Die neue Dimension von Stasis und ihre Akzentuierung durch Thukydides Kein Zugriff Seiten 123 - 136
      Autor:innen:
    3. „Der passendste aller Feinde“? Sparta bei Thukydides Kein Zugriff Seiten 137 - 152
      Autor:innen:
    1. Völkerrecht bei Thukydides. Rechtsquelle und völkerrechtliche Begrifflichkeit Kein Zugriff Seiten 153 - 172
      Autor:innen:
    2. Die Versuchung der Macht: Thukydides und das Versagen hegemonialer Bundesstrukturen Kein Zugriff Seiten 173 - 194
      Autor:innen:
    3. Thukydides und antikes Völkerrecht aus Sicht der Internationalen Beziehungen. Ein Perspektivwechsel Kein Zugriff Seiten 195 - 214
      Autor:innen:
    4. Eine Völkerrechtsgeschichte ohne Thukydides? Kein Zugriff Seiten 215 - 228
      Autor:innen:
    5. Das Recht des Stärkeren bei Thukydides Kein Zugriff Seiten 229 - 272
      Autor:innen:
  3. Literatur Kein Zugriff Seiten 273 - 290
  4. Autoren des Bandes Kein Zugriff Seiten 291 - 292

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