
"recht erzählen"
Regionale Studien 1650-1850- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, Band 341
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Wer "recht erzählt", bewegt sich im Grenzgebiet zwischen wissenschaftlicher Arbeit und fiktiver Narration. Die in Quellen überlieferte Ausdrucksweise historischer Akteure nicht zu verfälschen und sie als Rechtsgeschichte(n) den eigenen Zeitgenossen zu vermitteln, ist ein Balanceakt. Michael Stolleis wählt in diesem Band den Weg über anschauliche Einzelfälle, die sich zu einem pfälzischen Panorama fügen. Der Bogen der an Rhein und Neckar angesiedelten regionalen Studien erstreckt sich von der frühen Neuzeit bis ins 19. Jahrhundert. Uns begegnen pfälzische Hochzeitsleute, Frankfurter Juristen, Seidenbauern, Migrantenschicksale und der obrigkeitliche Umgang mit Bettlern in der Kurpfalz. Das spannungsreiche Verhältnis zwischen Bayern und der Pfalz entlud sich u.a. im pfälzisch-badischen Aufstand (1849). Dass unter den Revoltierenden ein Neustadter Seiler namens Georg Stolleis auftaucht, ist nur ein überraschendes Detail dieser reichhaltigen Erzählungen vom Recht.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-465-04560-1
- ISBN-Online
- 978-3-465-14560-8
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Studien zur europäischen Rechtsgeschichte
- Band
- 341
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 232
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - VIII
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 1 - 16
- 1. Pfälzische Hochzeiten Kein Zugriff Seiten 17 - 42
- 2. Johann Theodor Sprenger (1630–1681) Kein Zugriff Seiten 43 - 126
- 3. Migrationen: Wallonen und Pfälzer nach Magdeburg Kein Zugriff Seiten 127 - 144
- 4. Bettler, Vaganten und Gaukler Kein Zugriff Seiten 145 - 162
- 5. Maulbeerbäume in der Kurpfalz. Privilegien für den Seidenbau Kein Zugriff Seiten 163 - 180
- 6. Das aufgeregte Jahr 1832 Kein Zugriff Seiten 181 - 196
- 7. Der Zug nach Steinfeld, oder: Bayern und Pfalz Kein Zugriff Seiten 197 - 214
- 8. Magdalena Nold als Gräfin von Leiningen-Neudenau Kein Zugriff Seiten 215 - 222
- Textnachweise Kein Zugriff Seiten 223 - 224
- Abbildungen Kein Zugriff Seiten 225 - 228
- Dank Kein Zugriff Seiten 229 - 232




