
Antike als Konzept
Lesarten in Kunst, Literatur und Politik- Herausgeber:innen:
- | |
- Verlag:
- 2008
Zusammenfassung
Keine Epoche hat die Entwicklung der Geistesgeschichte so nachhaltig beeinflusst wie die Antike. Seit der Renaissance wurde die Inanspruchnahme des Altertums zum Gegenstand politischer Auseinandersetzungen um die nationalen Werte der Kunst und der Literatur. Dies geschah nicht nur im Sinne der Verteidigung eines überzeitlichen Vorbildes, sondern auch als Moment der Abstoßung, des Widerstreits und der Konkurrenz, wie die Querelle des anciens et des modernes eindrücklich zeigt. Welchen ideologischen Konstruktionen unterliegt der Blick auf die Antike? Welches Interesse verbirgt sich hinter dem Studium antiker Kunst? Der Band vereint eine Reihe von exemplarischen Einzelanalysen, die von der Spätantike bis ins 20. Jahrhundert reichen und sich mit ausgewählten Ereignissen der Funktionalisierung und Instrumentalisierung des Antikebegriffs beschäftigen. Die klassische Auffassung der Antike als Katalysator moderner Entwicklungen erweist hier ihr kritisches Potential.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2008
- Copyrightjahr
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-86732-046-7
- ISBN-Online
- 978-3-86732-972-9
- Verlag
- Lukas Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 289
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- Vorwort Kein Zugriff
- Negativität und Transformation. Antike als Konzept bei Jean-Jacques Rousseau Kein Zugriff Seiten 11 - 26Autor:innen:
- Die Erfindung der ›Romanik‹ im 19. Jahrhundert. Die Antikisierung der mittelalterlichen Kunst Kein Zugriff Seiten 27 - 34Autor:innen:
- Der dritte Mann – Überlegungen zur Rezeptionsästhetik von Albrecht Dürers Zeichnung Das Frauenbad Kein Zugriff Seiten 35 - 44Autor:innen:
- Une conception intempestive de l’Antiquité: le discours inaugural de Friedrich Nietzsche Kein Zugriff Seiten 45 - 53Autor:innen:
- Qua lege, quo iure? Die Ausnahme in der Römischen Republik und ihre Rezeption bei Carl Schmitt und Giorgio Agamben Kein Zugriff Seiten 55 - 67Autor:innen:
- La réception de l’Antiquité dans l’ordre des chartreux: entre tradition et renouveau Kein Zugriff Seiten 68 - 76Autor:innen:
- Renovatio urbis Romae. Zur Herrschaftsinszenierung bei Cola di Rienzo als Potentat und Erretter Roms Kein Zugriff Seiten 77 - 86Autor:innen:
- La tentazione dell’Impero. Roma antica e Venezia umanistica a confronto Kein Zugriff Seiten 87 - 111Autor:innen:
- Die Gründer und die Klassiker. Zur Rezeption der Antike in der Begründung moderner Demokratie Kein Zugriff Seiten 112 - 125Autor:innen:
- Les anciens Grecs – les ancêtres des Romains? Les mythes fondateurs »grecs« dans le décor tympanal des temples romains Kein Zugriff Seiten 127 - 139Autor:innen:
- Die Ausstattung des Palazzo Davanzati in Florenz und ihr Verhältnis zur antiken Wandmalerei Kein Zugriff Seiten 140 - 154Autor:innen:
- Die Justes, Perréal, Champier und der Anachronismus als Bedeutungsträger. Die Grabreliefs Ludwigs XII. und ihre politische Indienstnahme der Antike Kein Zugriff Seiten 155 - 166Autor:innen:
- »Weder römisch noch antik«? Pieter Bruegels Verleumdung des Appeles in neuer Deutung Kein Zugriff Seiten 167 - 179Autor:innen:
- Aufbruch zu neuen Formen: Die Antike im französischen Klassizismus der 1540er Jahre Kein Zugriff Seiten 180 - 196Autor:innen:
- Antiken in der Dresdner Kunstkammer. Die Antike als Konzept in Graphik und Zeichnung Kein Zugriff Seiten 197 - 212Autor:innen:
- Algarotti, Tiepolo und der antike Geschmack Kein Zugriff Seiten 213 - 223Autor:innen:
- Bodoni, Parme et le néo-classique Kein Zugriff Seiten 224 - 238Autor:innen:
- Metamorphosen des Mythos – Figuren der Antike(n)rezeption in A la Recherche du Temps perdu Kein Zugriff Seiten 239 - 253Autor:innen:
- Das Überlebensgeheimnis einer mythischen Gestalt. Die Alltagsrezeption der Kassandra als Quelle eines vielschichtigen Erinnerns Kein Zugriff Seiten 254 - 260Autor:innen:
- ›Klassik‹ und Statuarik. Antike Motive in den Künsten der DDR Kein Zugriff Seiten 261 - 278Autor:innen:
- Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff





