, um zu prüfen, ob Sie einen Vollzugriff auf diese Publikation haben.
Monographie Kein Zugriff

Vulnerable Staatlichkeit

Staatliche Infrastrukturverantwortung unter Bewährungsdruck
Autor:innen:
Verlag:
 2026

Zusammenfassung

Das Buch versteht sich als ein Beitrag zum höchstaktuellen Thema der „Janusköpfigkeit infrastruktureller Macht“. Einerseits gilt der Ruf nach der Verbesserung und Pflege staatlich verantworteter Infrastrukturleistungen als Ausweis der Mitwirkung an dem Projekt eines modernen, handlungsfähigen Staates, andererseits begleitet die Erfahrung der Vulnerabilität von Infrastrukturen unser tägliches Leben mehr denn je. Diese Vulnerabilität setzt die staatliche Infrastrukturverantwortung unter ständig zunehmenden Bewährungsdruck. Es bedarf daher – über die Technizität von Infrastrukturen und ihrer Verbesserung hinaus – einer multiperspektivischen und interdisziplinären Beschäftigung mit infrastruktureller Macht. Dazu will dieses Buch einen weiterführenden Beitrag leisten.

Schlagworte


Publikation durchsuchen


Bibliographische Angaben

Auflage
1/2026
Copyrightjahr
2026
ISBN-Print
978-3-7560-4040-7
ISBN-Online
978-3-7489-7244-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
135
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Vorwort Kein Zugriff
    1. I. Entzauberung des Staates oder »Bringing the State back in«? Kein Zugriff
    2. II. „Mittelalterliches Regieren in der Moderne oder modernes Regieren im Mittelalter?“ Kein Zugriff
      1. 1. Krisen als Stresstest für die Handlungsfähigkeit des Staates Kein Zugriff
      2. 2. Vulnerabilitätserfahrungen der Regierten und der Regierenden Kein Zugriff
      3. 3. Eine kurze Zwischenbilanz: Zur Notwendigkeit eines übergreifenden krisenwissenschaftlichen Ansatzes Kein Zugriff
        1. (1) Zu Begriff und Erscheinungsformen »Kritischer Infrastrukturen« Kein Zugriff
        2. (2) Infrastrukturverantwortung als zunehmende Bürde Kein Zugriff
    1. I. Politik als Fähigkeit „To Get Things Done“ Kein Zugriff
    2. II. Eine Minimalausstattung mit Instrumenten des Regierens als Voraussetzung staatlicher Handlungsfähigkeit Kein Zugriff
      1. 1. Verherrschaftlichung Kein Zugriff
      2. 2. Durchstaatlichung Kein Zugriff
    1. II. Phasen zunehmender und abnehmender Staatlichkeit Kein Zugriff
      1. 1. Städte(Gründungen) als Herrschaftsinstrument Kein Zugriff
      2. 2. Railway Imperialism Kein Zugriff
      3. 3. Die indo-europäische Telegrafenlinie: Die Firma Siemens als Infrastrukturunternehmen Kein Zugriff
      1. 1. Das Beispiel der »Indirect Rule« Kein Zugriff
      2. 2. Strategien der Aushandlung und Kooperation Kein Zugriff
    1. III. Zum Ertrag der Beispiele imperialer infrastruktureller Durchdringung für die gegenwärtigen deutschen Infrastrukturprobleme Kein Zugriff
      1. 1. Bürokratische Verwaltungsorganisation als Erfolgsmodell Kein Zugriff
      2. 2. Bürokratie als Hemmschuh staatlicher Handlungsfähigkeit? Kein Zugriff
      1. 1. Das internationale Netzwerk der Pandemiebekämpfung Kein Zugriff
      2. 2. Wissenstransfer als Governanceproblem: Das Beispiel des Klimawissens im Finanzrecht Kein Zugriff
      3. 3. Die Migrationsforschung – ein Lehrstück für die Rolle von Wissen im Kontext hochpolitischer Kontroversen Kein Zugriff
      1. 1. „Law as a Governing Institution” Kein Zugriff
      2. 2. Die großen Kodifikationen als gezielte Maßnahme rechtlicher Infrastrukturpolitik: Das Beispiel des Preußischen Allgemeinen Landrechts Kein Zugriff
      3. 3. Zur graduellen Entkopplung von Staat und Recht Kein Zugriff
      4. 4. Digitale Plattformen als private Gesetzgeber Kein Zugriff
      1. 1. Drei diskussionsfördernde Stichworte Kein Zugriff
      2. 2. Zum Typus der invasiven Akteure Kein Zugriff
      3. 3. Die Demokratie und der Verlust „ihrer“ Öffentlichkeit Kein Zugriff
    1. I. Digitalisierung als grundlegender Strukturwandel Kein Zugriff
    2. II. Digitalisierung als soziotechnisch-kulturelle Innovation Kein Zugriff
    3. III. Digitalisierung als kulturelle Prägekraft Kein Zugriff
    4. IV. Die zunehmende Abhängigkeit von digitalisierten, insbesondere kommunikativen Infrastrukturen als Wandel von Staatlichkeit? Kein Zugriff
    1. I. Zur intensiven und vielfältigen Verknüpfung von Macht und Infrastrukturen Kein Zugriff
    2. II. Zu den Spielarten infrastruktureller Macht Kein Zugriff
    3. III. Infrastrukturelle Macht als soziokulturelle Macht Kein Zugriff
  1. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 123 - 134

Ähnliche Veröffentlichungen

aus den Schlagworten "Demokratietheorie", "Digitalisierung"
Cover des Buchs: Der Schein-Konsens
Monographie Kein Zugriff
Michael Meyer-Resende
Der Schein-Konsens
Cover des Buchs: Führung in Krise und Katastrophe
Sammelband Kein Zugriff
Gerd Kropf, Doris Keye-Ehing, Jessica Markmann-Krüger
Führung in Krise und Katastrophe