
Beschreibung des Menschen
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Hans Blumenbergs Anthropologie ist eine philosophische Entdeckung ersten Ranges. Sie setzt ein mit einer einfachen, aber überaus folgenreichen These: Weil der Mensch als einziger unter den Primaten dauerhaft aufrecht steht und geht, kann er zwei Dinge besonders gut: sehen – und gesehen werden. Die Optimierung der visuellen Wahrnehmung geht einher mit dem Risiko erhöhter Visibilität. So exponiert zu sein, formt sein Weltverhältnis und macht ihn zum Virtuosen der Selbstinszenierung, aber auch der Selbstverstellung und Selbstverhüllung. Sichtbarkeit bedeutet deshalb auch: Der Mensch ist undurchsichtig – für andere wie für sich selbst. Blumenbergs überaus materialreiche Anthropologie hat ihren theoretischen roten Faden in dieser dezidiert phänomenologischen Ausrichtung.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2014
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-518-29691-2
- ISBN-Online
- 978-3-518-73958-7
- Verlag
- Suhrkamp Verlag, Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 918
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- I Dasein oder Bewußtsein Kein Zugriff
- II Ist Intersubjektivität ein anthropologisches Phänomen? Kein Zugriff
- III Zeitbewußtsein und humane Reflexion Kein Zugriff
- IV Selbsterkenntnis und Fremderfahrung Kein Zugriff
- V »Der Mensch zählt immer« Kein Zugriff
- VI Husserls Gott Kein Zugriff
- Schlußabschnitt Kein Zugriff
- VII Anthropologie: ihre Legitimität und Rationalität Kein Zugriff
- VIII Existenzrisiko und Prävention Kein Zugriff
- IX Trostbedürfnis und Untröstlichkeit des Menschen Kein Zugriff
- X Leib und Wirklichkeitsbewußtsein Kein Zugriff
- XI Variationen der Visibilität Kein Zugriff
- Nachwort des Herausgebers Kein Zugriff Seiten 897 - 906
- Editorische Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 907 - 912
- Namenregister Kein Zugriff Seiten 913 - 918





