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Monographie Kein Zugriff

Vom Gottesentwurf zum Selbstentwurf

Die Idee der Perfektibilität in der islamischen Existenzphilosophie
Autor:innen:
Reihe:
Welten der Philosophie, Band 10
Verlag:
 2016

Zusammenfassung

In den letzten Jahrzehnten wurden im westlichen Kulturraum kontroverse Diskussionen um Klonen, Genoptimierung und ähnliche Themen geführt. Dabei ging es um die Würde, das Leben und die Perfektibilität des Menschen, seine geistige und normative Formbarkeit und seine existentielle Machbarkeit. Auch in der islamischen Wissenskultur wurde darüber kontrovers diskutiert. Die Muslime zeigen dennoch eher eine juristische und theologische Vorliebe für das Thema als eine philosophische und ethische. Die vorliegende Studie widmet sich einer philosophischen und ethischen Analyse der Idee des perfekten Menschen im Islam. Sie zeigt, inwiefern und gemäß welchen Wertvorstellungen die Idee der Perfektionierung des Menschen in einem religiösen Menschenbild verankert ist. Es geht dem Autor darum zu fragen, nach welchem Bild bzw. Selbstbild sich der Mensch im Islam als ein der Perfektionierung bedürfendes und zu ihr fähiges Wesen versteht und welchen Idealen zufolge er nach immerwährender Erneuerung seiner Person strebt. Der Autor versucht anhand der Philosophie bedeutender muslimischer Gelehrter die Wertvorstellungen und Ideale aufzuzeigen, die das Selbstbild des Menschen beeinflusst haben und in diesem Sinne die Vorstellung eines »neuen Menschen«, der sich in einem Prozess der Menschwerdung befindet und einem Entwurf der Selbstvollendung bzw. Selbstperfektionierung folgt, geprägt haben.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2016
ISBN-Print
978-3-495-48573-6
ISBN-Online
978-3-495-86066-3
Verlag
Karl Alber, Baden-Baden
Reihe
Welten der Philosophie
Band
10
Sprache
Deutsch
Seiten
392
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 18
      1. I. Das allgemeine Menschenbild im Islam und seine mögliche Kontinuität Kein Zugriff
      2. II. Der ontologische Status und die Erkenntnisfähigkeit des Menschen Kein Zugriff
    1. B. Themen, Methode der Untersuchung und Auswahl der Denker Kein Zugriff
      1. I. 'Aziz ad-Din Nasafi : Leben, Werke und Forschungen Kein Zugriff
      2. II. Sadr ad-Din as-Sirazi : Leben, Werk und bisherige Forschungen Kein Zugriff
      3. III. Die Idee der Perfektibilität in der Forschung Kein Zugriff
      4. IV. Perfektibilitätsforschung angesichts der bioethischen Debatte Kein Zugriff
    1. I. Die Frage nach der Ontologie des Menschen Kein Zugriff
    2. II. Das ontologische Verständnis des Menschen im Koran Kein Zugriff
    3. III. Ontologische Grundaussagen über den Menschen im Ḥadīt und ihre philosophische Auslegung Kein Zugriff
    4. IV. Die ontologische Stellung des Menschen in der geschaffenen Welt Kein Zugriff
    5. V. Sadras Existenzlehre und die hierarchische Ordnung der Seinsakte Kein Zugriff
    6. VI. Die Wandlungsfähigkeit des Seins, der Evolutionsprozeß der Seienden und die menschliche Seele als höchste Entwicklungsform Kein Zugriff
    7. VII. Die ontologische Konstitution der Seele Kein Zugriff
    8. VIII. Der Mensch ‒ ein Wesen aus Licht oder eine Lichtgestalt? Die evolutionäre Entstehungslehre der menschlichen Seele bei Nasafi Kein Zugriff
    9. IX. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. I. Der Wesenszustand des Menschen Kein Zugriff
    2. II. Die menschliche Seele ist ein unbeschriebenes Blatt und befindet sich in einem unabgeschlossenen moralischen Urzustand Kein Zugriff
    3. III. Der Intellekt des Menschen Kein Zugriff
    4. IV. Die Vernunft als Ersatz des verlorenen Seinsursprunges Kein Zugriff
    5. V. Göttliche Orientierung vs. natürliche Mangelhaftigkeit Kein Zugriff
    6. VI. Vervollkommnung als kämpferischer Akt des Intellekts und des Willens Kein Zugriff
    7. VII. Erkenntnis als Selbstentfaltung und Seinsentfaltung Kein Zugriff
    8. VIII. Wissen ist eine Selbstorganisierung des seelischen Kreationsvermögens Kein Zugriff
    9. IX. Metaphysik als Quelle der Natur und die Natur als Quelle einer evolutionären Erkenntnisanthropologie Kein Zugriff
    10. X. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. I. Einleitung Kein Zugriff
    2. II. Der Mensch ‒ ein religiöses Wesen? Kein Zugriff
    3. III. Der Glaube als eine architektonische Metaphysik? Kein Zugriff
    4. IV. Erziehbarkeit des Menschen Kein Zugriff
    5. V. Erziehung, Vernunft und Philosophie Kein Zugriff
    6. VI. Die Selbstmacht ist ein Zustand des Selbstentwurfes Kein Zugriff
    7. VII. Das ästhetische Erleben und die Vollkommenheit Kein Zugriff
    8. VIII. Ästhetik, Liebe und Perfektibiltät Kein Zugriff
  2. Schlußbetrachtung Kein Zugriff Seiten 351 - 369
  3. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 370 - 383
  4. Register Kein Zugriff Seiten 384 - 392

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