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Symbolische Gewalt

Politik, Macht und Staat bei Pierre Bourdieu
Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 97
Verlag:
 2017

Zusammenfassung

Der Band untersucht den Beitrag Pierre Bourdieus für das politische Denken. Längst als der große Klassiker der Soziologie und Gesellschaftstheorie unserer Zeit anerkannt, ist Bourdieu in seiner Bedeutung für politische Theorie wie politische Wissenschaft noch kaum gewürdigt. Die Frage des Staates und der Politik hängt direkt mit derjenigen der symbolischen Gewalt zusammen (und damit auch mit der Frage nach dem politischen Wert von politischer Wissenschaft, welche dann nicht mehr nur als Aufklärung, sondern auch als Kampf verstanden werden kann), welche Bourdieu zufolge eben vom Staat „monopolisiert“ wird. So wäre der eigentlich politische Kampf der Kampf um die Hegemonie oder, wie Bourdieu es ausdrückt, um die legitime Sichtweise der sozialen Welt – um die „Soziodizee“, die „Legitimation der sozialen Ordnung, wie sie ist“.

Der Begriff des Staates wird in Anlehnung an Max Webers Definition des Staatsbegriffs als Inhaber des Monopols nicht nur der legitimen physischen Gewaltsamkeit, sondern auch der legitimen symbolischen Gewalt konzeptualisiert.

Mit Beiträgen von:

Klaus Dörre, Michael Hirsch, Stephan Lessenich, Wolfgang Ludwig-Mayerhofer, Marion Löffler, Jens Kastner, Philipp Rhein, Margareta Steinrücke, Rüdiger Voigt und Loïc Wacquant.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2017
Copyrightjahr
2017
ISBN-Print
978-3-8487-3291-3
ISBN-Online
978-3-8452-7644-1
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
97
Sprache
Deutsch
Seiten
233
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
    1. Pierre Bourdieu und das politische Denken Kein Zugriff Seiten 9 - 16 Michael Hirsch, Rüdiger Voigt
    2. Pierre Bourdieu und die demokratische Politik. Einige Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 17 - 34 Loïc Wacquant
    3. Das Machtdreieck: Staat – Macht – Legitimität. Bourdieus Versuch, die verborgenen Mechanismen der Macht zu entschlüsseln Kein Zugriff Seiten 35 - 54 Rüdiger Voigt
    4. Gesellschaftlich und kollektiv bindende Entscheidungen. Zum Verhältnis von Politik und Staat bei Pierre Bourdieu Kein Zugriff Seiten 55 - 74 Stephan Lessenich, Philipp Rhein
    1. Symbolische Gewalt und die Aufteilung des Sinnlichen. Widersprüche und Gemeinsamkeiten in den bildungs- und wissenstheoretischen Überlegungen Pierre Bourdieus und Jacque Rancières Kein Zugriff Seiten 75 - 98 Jens Kastner
    2. Arbeit und symbolische Gewalt im Zeitalter von ,Hartz IV‘ und aktivierendem Sozialstaat Kein Zugriff Seiten 99 - 120 Wolfgang Ludwig-Mayerhofer
    3. Der Kampf um Arbeitszeitverkürzung als ein Kampf um symbolische Gewalt Kein Zugriff Seiten 121 - 144 Margareta Steinrücke
    4. Transformationen männlicher Herrschaft. Symbolische Gewalt, Geschlecht und Staatlichkeit bei Pierre Bourdieu Kein Zugriff Seiten 145 - 166 Marion Löffler
    5. „Stunde des Raubtiers“. Pierre Bourdieu, der Landnahme-Staat und die gefährlichen Klassen Kein Zugriff Seiten 167 - 196 Klaus Dörre
    6. Symbolische Revolutionen und progressiver Etatismus. Pierre Bourdieus politisches Denken Kein Zugriff Seiten 197 - 230 Michael Hirsch
    7. Autoren/Autorinnen Kein Zugriff Seiten 231 - 233

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