
Mit den Ohren lesen
Zur akustischen Dimension schriftfixierter Lyrik und zu drei Stationen einer Sprachklanggeschichte der deutschsprachigen Lyrik (Klaj – Klopstock – Tieck)- Autor:innen:
- Reihe:
- Das Abendland N.F.
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Bis in die Gegenwart hinein wird Lyrik in der Gattungspoetik immer wieder als Klangkunst charakterisiert. Zugleich liegt ein Großteil der historisch überlieferten Lyrikproduktion nur in Schriftform vor. In dieser Studie werden Vorschläge erarbeitet, wie die akustische bzw. auditive Dimension schriftlich überlieferter lyrischer Gebilde rekonstruiert werden kann. Sie lässt sich damit den Forschungsfeldern der Lyrikologie wie auch der historischen Klangwissenschaft zuordnen. Das vorgestellte Verfahren wird im Anschluss in drei literarhistorischen Modellstudien zu Johann Klaj, Friedrich Gottlieb Klopstock und Ludwig Tieck erprobt. Die Kapitel des historischen Teils können als Beiträge zu einer Sprachklanggeschichte der deutschsprachigen Lyrik gelesen werden, die bisher nicht vorliegt.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-465-03399-8
- ISBN-Online
- 978-3-465-13399-5
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Das Abendland N.F.
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 394
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- 1. Einleitung: Die akustische Dimension von Literatur als Problem für Lyriktheorie, -interpretation und -geschichte Kein Zugriff Seiten 11 - 30
- Neuere Lyriktheorien Kein Zugriff
- Ein formtheoretisch-intentionalistischer Lyrikbegriff Kein Zugriff
- Zur Relevanz der akustischen Dimension von Sprache für die Lyrik Kein Zugriff
- Modalität: Lyrische Gebilde als abstrakte Artefakte Kein Zugriff
- Zum Partiturcharakter alphabetschriftlicher Textsubstrate mit einem kleinen Glossar wichtiger Begriffe Kein Zugriff
- Zu den Begriffen und zum Verhältnis von Wirkungsdispositionen und Ausdrucksqualitäten Kein Zugriff
- Zur Notwendigkeit eines Wissenstransfers Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Gestaltwahrnehmung: Hörpsychologische und psycholinguistische Aspekte der Hörwahrnehmung Kein Zugriff
- Auditive Signifikanz: Rhetorische Klangfiguren und Metrum Kein Zugriff
- Zum Rhythmusproblem Kein Zugriff
- Desemantisierungseffekte Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Zur Wissensabhängigkeit des Hörens Kein Zugriff
- Zum Verhältnis von Klang und Bedeutung Kein Zugriff
- Zum Problem der »Lautsymbolik« Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Lyrikbegriff, Lyrik als soziale Praxis und Ontologie der Lyrik Kein Zugriff
- Wirkungsdispositionen und Ausdrucksqualitäten der akustischen Faktur Kein Zugriff
- Zuordnungsvoraussetzungen: Hörpsychologie und hörwissensgeschichtlicher Kontext Kein Zugriff
- Hörrelevante Konventionen der sozialen Praxis Lyrik Kein Zugriff
- Grenzen der Methode Kein Zugriff
- 3.1 Vorbemerkungen: Drei Stationen einer akustisch orientierten Geschichte der deutschsprachigen Lyrik Kein Zugriff
- Zur Wirkungsdisposition der akustischen Faktur von Johann Klajs Lyrik am Beispiel einer Analyse von "Hellgläntzendes Silber" Kein Zugriff
- Klajs "Aufferstehung Jesu Christi": Hörrelevante Praxiskonventionen des Redeactus Kein Zugriff
- Ausdrucksqualitäten und Ausdruckspoetik von Klajs Redeactus Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Desemantisierung vs. Verständlichkeit Kein Zugriff
- Zur mediengeschichtlichen Stellung von Klopstocks Lyrik Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Zum Musikkonzept bei Tieck und Wackenroder Kein Zugriff
- Desemantisierung und Musikalisierung in Tiecks Lyrik Kein Zugriff
- Expressivität oder Absolutheit? Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- 4. Fazit und Ausblick: Vorüberlegungen zu einer Sprachklanggeschichte der deutschsprachigen Lyrik Kein Zugriff Seiten 341 - 352
- 1. Quellen Kein Zugriff
- 2. Forschung Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 385 - 388
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 389 - 394



