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Staatsprojekt Europa

Eine staatstheoretische Perspektive auf die Europäische Union
Herausgeber:innen:
Reihe:
Staatsverständnisse, Band 137
Verlag:
 2019

Zusammenfassung

Die EU wird oft als eine neue Form thematisiert, die weder Staat noch internationale Organisation, noch internationaler Vertrag ist. Zudem dominiert eine Perspektive, in der Politik zu einem Problem von Verwaltung und Expert*innen umgedeutet und damit der demokratischen Entscheidung entzogen wird. Der vorliegende Band entwickelt eine andere, herrschaftskritische, Perspektive, um die EU als ein Staatsprojekt in der Krise zu fassen. Ob sich aus dem multiskalaren Staatsapparate-Ensemble EU ein Staat mit innerer Kohärenz entwickeln wird, oder ob die EU in der Krise zerfällt, hängt von den gesellschaftlichen Kämpfen und Kräfteverhältnissen ab. Hier entscheidet sich, ob das neoliberale europäische Staatsprojekt stabilisiert werden kann oder ob aus diesen Kämpfen ein neues postneoliberales Staatsprojekt entsteht. Andernfalls werden sich die Desintegrationsprozesse weiter verstärken. Mit Beiträgen von Hans-Jürgen Bieling, Hauke Brunkhorst, Moritz Elliesen, Fabian Georgi, Nicholas Henkel, John Kannankulam, Daniel Keil, Sophie Kempe, Elisabeth Klatzer, Lukas Oberndorfer, Christa Schlager, Etienne Schneider, Felix Syrovatka, Jens Wissel und Stefanie Wöhl.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2019
ISBN-Print
978-3-8487-5963-7
ISBN-Online
978-3-7489-0090-0
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Staatsverständnisse
Band
137
Sprache
Deutsch
Seiten
255
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Staatsprojekt Europa: Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 16 Daniel Keil, Jens Wissel
    1. Die verdrängte koloniale Vergangenheit Kein Zugriff Seiten 17 - 40 Hauke Brunkhorst
    2. Staatsprojekt Europa in Zeiten von Krise und gesellschaftlicher Desintegration Kein Zugriff Seiten 41 - 60 Jens Wissel
    3. Die geschlechtsspezifischen Selektivitäten des Europäischen ‚Staatsprojektes‘ Kein Zugriff Seiten 61 - 80 Stefanie Wöhl
    1. Das Staatsprojekt Europa in der Krise. Zur Aktualität des Autoritären Etatismus im Kontext der Finanz- und „Eurokrise“ Kein Zugriff Seiten 81 - 96 John Kannankulam
    2. HERRschaft herstellen: die geschlechterpolitischen Kosten des Umbaus der wirtschaftspolitischen Steuerung in der EU als Kern eines maskulinautoritären Herrschaftsprojektes Kein Zugriff Seiten 97 - 116 Elisabeth Klatzer, Christa Schlager
    3. Europäische Integration und wohlfahrtsstaatliche Entwicklung Kein Zugriff Seiten 117 - 136 Hans-Jürgen Bieling
    4. Ziemlich beste Feinde: Fidesz und die EU. Zur Entwicklung eines ambivalenten Verhältnisses Kein Zugriff Seiten 137 - 158 Moritz Elliesen, Nicholas Henkel, Sophie Kempe
    5. Ein stotternder Motor. Der blockierte deutsch-französische Bilateralismus in der Debatte um die Vertiefung der Währungs- und Wirtschaftsunion Kein Zugriff Seiten 159 - 182 Felix Syrovatka, Etienne Schneider
    1. Identitätsfragen. Nationale und europäische Identität in der Krise Kein Zugriff Seiten 183 - 204 Daniel Keil
    2. Kämpfe der Migration im Kontext. Die Krisendynamik des europäischen Grenzregimes seit 2011 Kein Zugriff Seiten 205 - 228 Fabian Georgi
    3. Grenze, innere Sicherheit, Rüstung – Von der Krise zum Europäischen Ensemble repressiver Staatsapparate? Kein Zugriff Seiten 229 - 252 Lukas Oberndorfer
  3. Autor*innenangaben Kein Zugriff Seiten 253 - 255

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