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Monographie Kein Zugriff

Platonismus im Christentum

Autor:innen:
Verlag:
 2014

Zusammenfassung

Christliche Theologie ist seit ihrer Entstehung und in ihrer weiteren Entwicklung nicht ohne Philosophie denkbar: begriffliches Denken wird zur reflektierenden Selbstdurchdringung des Glaubens. So ist für die Ausformung von Theologie als „Wissenschaft" seit den Anfängen die griechische Metaphysik - besonders in der Gestalt des Platonismus und Aristotelismus - in je verschiedener Intensität maßgebend geworden. Die darin sich vollziehende Übernahme und Umformung philosophischer Theoriepotentiale, Denkformen und terminologischer Sprache ist nicht nur formaler Natur, sondern prägt ebensosehr die „Sache" der Theologie. Daher ist innerhalb der geschichtlichen Entwicklung dieses Verhältnisses immer wieder die Phobie einer „Hellenisierung", d.h. einer „Verweltlichung" des Christentums aufgekommen. Dies Buch folgt den Fragen: In welchem Maße bleibt Philosophie im neuen Kontext in ihrer ursprünglichen Intention wirksam? Wird die aufnehmende Seite (das Christentum) durch Philosophie irritiert oder gar verdeckt, verfremdet, destruiert? Oder ist das Neue, das aus einer intensiven Begegnung mit dem „Alten" Entstandene, als eine - freilich schwer errungene - produktive Synthese oder Symbiose das sachlich Interessantere als eine gewalttätig scheidende Apologetik? Diese Fragen werden anhand einiger Paradigmen aus der Spätantike (Marius Victorinus, Dionysius Areopagita), dem Mittelalter (Bonaventura, Meister Eckhart) und der Renaissance (Nicolaus Cusanus, Marsilio Ficino) aus dem philosophischen Horizont des spätantiken Neuplatonismus (Plotin, Porphyrios, Proklos) heraus erörtert. Darin kommen Grundbegriffe metaphysischen Denkens zur Sprache, die auch für die jeweilige Lebensform leitend geworden sind.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2014
ISBN-Print
978-3-465-03812-2
ISBN-Online
978-3-465-13812-9
Verlag
Klostermann, Frankfurt am Main
Reihe
Philosophische Abhandlungen
Band
73
Sprache
Deutsch
Seiten
272
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Platonismus im Christentum. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 24
  3. Trinitarisches Denken Kein Zugriff Seiten 25 - 43
  4. Dionysios Areopagites - ein christlicher Proklos? Kein Zugriff Seiten 44 - 84
  5. Gutheit als Grund der Trinität Kein Zugriff Seiten 85 - 99
  6. Meister Eckharts Begriff der Einheit und der Einung Kein Zugriff Seiten 100 - 129
  7. Der verborgene Gott. Cusanus und Dionysius Kein Zugriff Seiten 130 - 171
  8. Der Selbstbezug des Denkens: Plotin - Augustinus - Ficino Kein Zugriff Seiten 172 - 204
  9. Der Logos der Griechen im Christentum Kein Zugriff Seiten 205 - 228
  10. Sophia und Logos in der philosophischen Theologie des Dionysius Areopagita Kein Zugriff Seiten 229 - 248
  11. Bibliographische Hinweise Kein Zugriff Seiten 249 - 256
  12. Nachweise Kein Zugriff Seiten 257 - 258
  13. Indices Kein Zugriff Seiten 259 - 269
  14. Corrigenda et Addenda Kein Zugriff Seiten 270 - 270
  15. Nachwort Kein Zugriff Seiten 271 - 272

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