
Libertarismus, Willensfreiheit und Verursachung
- Autor:innen:
- Reihe:
- Philosophische Abhandlungen, Band 112
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
Im Mittelpunkt dieser Abhandlung steht die Frage, welchen Beitrag der Libertarismus zur Begründung der Willensfreiheit leisten kann. Insbesondere ist gegen den libertarisch-akteurskausalen Ansatz häufig geltend gemacht worden, dass er inkonsistent und mit naturwissenschaftlichen Forschungsergebnissen nicht in Einklang zu bringen sei. In diesem Buch wird argumentiert, dass die Einwände auf der Grundlage naturphilosophischer, ontologischer und phänomenologischer Untersuchungen nicht stichhaltig sind. Es ist zudem das Ziel der Untersuchung, in einem kritischen Vergleich die Stärken des akteurskausalen Ansatzes gegenüber rein ereigniskausal fundierten libertarischen Positionen aufzuzeigen. In ihrem letzten Teil werden deshalb unter verkörperungstheoretisch-enaktiven Gesichtspunkten zentrale Annahmen des akteurskausalen Libertarismus weitergehenden Begründungen unterzogen. Ein Beispiel dafür ist die Auffassung, dass Personen als Substanzen in Verursachungsrelationen stehen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-465-04316-4
- ISBN-Online
- 978-3-465-14316-1
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Philosophische Abhandlungen
- Band
- 112
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 412
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 18
- 1.1 Der freie Wille Kein Zugriff
- 1.2 Intentionalität, motivationale Hierarchien und kontrollierte Aufmerksamkeit Kein Zugriff
- 1.3 Widerstreitet der Libertarismus naturwissenschaftlichen Erkenntnissen? Kein Zugriff
- 1.4 Letzturheberschaft als Voraussetzung freier und verantwortlicher Handlungen Kein Zugriff
- 1.5 Das Prinzip alternativer Handlungsmögichkeiten als Gegenentwurf zum Laplace'schen Determinismus Kein Zugriff
- 1.6 Naturgesetze und Ereignisverläufe Kein Zugriff
- 1.7 Mikrodeterminismus und Makroepiphänomenalismus Kein Zugriff
- 1.8 Allgemeiner Determinismus, Kausalität und Selbstdetermination Kein Zugriff
- 1.9 Rationalität, Verursachung und Zufall Kein Zugriff
- 1.10 Ursachen als Gründe und Kontrollbedingungen für freie Handlungen Kein Zugriff
- 2.1 Der einfache Indeterminismus Kein Zugriff
- 2.2 Der kausale Indeterminismus Kein Zugriff
- 2.3 Der fähigkeitsbasierte Libertarismus Kein Zugriff
- 2.4 Zwischenresümee zum indeterministischen Libertarismus Kein Zugriff
- 2.5 Der akteurskausal fundierte Libertarismus Kein Zugriff
- 2.6 Richard Taylors akteurskausaler Ansatz Kein Zugriff
- 2.7 Der integrative akteurskausal-ereigniskausale Ansatz Kein Zugriff
- 2.8 Thomas Reids Theorie der Willensfreiheit und das Regressproblem der Akteurskausalität Kein Zugriff
- 2.9 O'Connors begriffliche Explikation seiner akteurskausalen libertarischen Position Kein Zugriff
- 2.10 Zwischenresümee zum akteurskausal fundierten Libertarismus Kein Zugriff
- 3.1 Enaktivismus, Bewusstsein und Akteurschaft Kein Zugriff
- 3.2 Die prozessuale Konstitution von autonomen Akteuren als Substanzen Kein Zugriff
- 3.3 Der sensomotorisch-leibphänomenologische Ansatz als Explikationsgrundlage der Akteurskausalität Kein Zugriff
- 3.4 Die Konstitutionsbedingungen des reflexiven personalen Selbstbewusstseins Kein Zugriff
- 3.5 Selbstformierende Akte und ihre akteurskausale und emergenztheoretische Explikation Kein Zugriff
- 3.6 Die Realisierung freier Handlungen aus enaktiv-emergenztheoretischer Perspektive Kein Zugriff
- Zusammenfassung und Schlussfolgerungen Kein Zugriff Seiten 379 - 386
- Verzeichnis der verwendeten Literatur Kein Zugriff Seiten 387 - 402
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 403 - 406
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 407 - 412




