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Monographie Kein Zugriff

Bewegung, Lernen und Entwicklung

Ein praxisbezogener Dialog zwischen der Entwicklungspsychologie nach Henri Wallon und der Feldenkrais-Methode
Autor:innen:
Verlag:
 2013

Zusammenfassung

Emotionale Sicherheit findet ihre Verankerung in frühkindlichen Beziehungserfahrungen. Daher wird in Kinderkrippen darauf geachtet, dass jedes Baby Vertrauen zu einer feinfühligen, ihm eindeutig zugewandten Bezugsperson fassen kann. Dennoch fällt auf, dass manche Babys es schwerer haben als andere, ihre explorativen Möglichkeiten im neuen Umfeld zu nutzen.Annette Orphal arbeitet als Psychologin und Feldenkrais-Pädagogin seit gut 10 Jahren in Krippen der Pariser Banlieue. Sie beobachtet diese Probleme insbesondere bei solchen Kindern, deren Bewegungskoordination kein ausreichendes Gleichgewicht als Basis für furchtlose Orientierung gewährt. Dies ergibt die Leitfrage der vorliegenden Arbeit im Dialog von Theorie und Praxis, von Psychologie und Feldenkrais-Methode:Wie lassen sich Funktionen wie Gleichgewicht und Orientierung so beschreiben, dass wir ihre Einbindung in zeitgleich entstehende Bindungsmuster erklären können, jene Bindungsmuster also, die im Verlauf frühkindlichen Lernens die emotionale Sicherheit/Unsicherheit prägen? Es wird die These diskutiert, dass emotionale Sicherheit aus Erfahrungen der Selbstwirksamkeit in der subjektiven Begegnung mit dem sozialen, aber auch dem physischen Raum (insbesondere also der Schwerkraft) resultiert. Letzteres bleibt jedoch in Psychologie und Pädagogik weitgehend unbeachtet.Mithilfe der umfassenden Entwicklungstheorie von Henri Wallon (1879-1962), Vorreiter der französischen Kinderpsychologie, können wir psycho-motorische Entwicklung im Sinne selbstorganisierender Prozesse in Systemen von Subjekt-Tätigkeit-Objekt verstehen, um sie in erzieherischer und therapeutischer Praxis sinnbildend zu begleiten.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2013
ISBN-Print
978-3-86541-513-4
ISBN-Online
978-3-86541-660-5
Verlag
Lehmanns, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
484
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
    2. Abbildungsverzeichnis Kein Zugriff
    3. Verzeichnis der Fallstudien Kein Zugriff
    4. Einführungin das Buch von Annette Orphal Kein Zugriff
    5. Anliegen und Danksagungen Kein Zugriff
    6. Vorwort Kein Zugriff
    7. Übersicht Kein Zugriff
      1. 1.1.1 Komplexität, Dynamik, Kontinuität und Orientierung: Leitkonzepte in derBegegnung zwischen psychologischer Praxis und der Feldenkrais-Methode Kein Zugriff
      1. 1.2.1 Handlung und Bewusstsein bei Henri Wallon Kein Zugriff
      2. 1.2.2 Funktionale Bewegung nach Feldenkrais Kein Zugriff
      3. 1.2.3 Komplexität, Dynamik, Kontinuität und Orientierung in Theoriebildungund Praxis Kein Zugriff
      1. 1.3.1 Die Dialektik konkreter Entwicklungsbedingungen in der frühen Kindheit Kein Zugriff
      2. 1.3.2 Psychologie in der Feldenkrais-Pädagogik Kein Zugriff
      3. 1.3.3 Die Theorie im Dialog mit der Praxis Kein Zugriff
    1. 1.4 Hypothese und Leitfaden Kein Zugriff
    1. 2.1 Bewusstheit durch Bewegung: subjektive Begegnung mit einem Abstraktum Kein Zugriff
      1. 2.2.1 Dialektische Entwicklung unter synchroner Beobachtung: Subjekt in derZwickmühle? Kein Zugriff
      2. 2.2.2 Was wäre Wallons Theorie ohne den Tonus? Kein Zugriff
      3. 2.2.3 Orientierungssuche im Dialog: was meint Funktion? Kein Zugriff
      1. 2.3.1 Zentrum und Peripherie in Struktur und Funktion des Nervensystems,des Körpers selbst und in der Verhaltensorganisation Kein Zugriff
      2. 2.3.2 Sensomotorische und emotionale Sicherheit im Sitz und beim Setzen Kein Zugriff
      3. 2.3.3 Die Motivation im Blick: Basisverankerung höherer Funktionen Kein Zugriff
      4. 2.3.4 Orientierung im Lernprozess: wo liegt der nützliche Endeffekt? Kein Zugriff
      5. 2.3.5 Ohne Propriozeption kein Sinn Kein Zugriff
      6. 2.3.6 Funktionelle Systeme und Funktionale Integration: Afferenzsynthese Kein Zugriff
      7. 2.3.7 Bewusstheit durch Bewegung und Funktionale Integration Kein Zugriff
      8. 2.3.8 Bewusste Bewegung im sozialen Raum Kein Zugriff
      9. 2.3.9 Bewusstheit in der Bewegung, bei Säuglingen und ihren Betreuern Kein Zugriff
      10. 2.3.10 Afferenzsynthese in der Funktionalen Integration Kein Zugriff
      11. 2.3.11 Hierarchie und Komplexität Kein Zugriff
      12. 2.3.12 Quantität und Qualität in der Afferenzsynthese Kein Zugriff
      13. 2.3.13 Konsolidierung und minimale Sicherung Kein Zugriff
      14. 2.3.14 Übergänge und Kontinuität in der Selbstwahrnehmung Kein Zugriff
      15. 2.3.15 Regression im Zeichen der Autonomie Kein Zugriff
      16. 2.3.16 Verhaltensformen und ihre Deutung, am Beispiel des Beißens Kein Zugriff
      1. 2.4.1 Achtsamkeit und Schwellenwerte der Erregung Kein Zugriff
      2. 2.4.2 Dominanzen unter funktionellen Systemen: wie entscheidet das Kind – (oder sein Organismus?) – über sein Verhalten? Kein Zugriff
      3. 2.4.3 Koordination, gegenseitige Mitwirkung und sanktionierende Afferenzen Kein Zugriff
      4. 2.4.4 Emotionale Selbstregulation und Systemogenese Kein Zugriff
      1. 2.5.1 Integration von Selbstwahrnehmung und sprachlicher Symbolik Kein Zugriff
      2. 2.5.2 Emotionale Regulation, ein funktionelles System ? Kein Zugriff
      3. 2.5.3 Die Auseinandersetzung mit der Schwerkraft Kein Zugriff
      4. 2.5.4 Am Beispiel der Kriechbewegung: Prolog zum aufrechten Gang Kein Zugriff
      5. 2.5.5 Sensomotorik und Emotionen im Raum-Zeit-Kontinuum Kein Zugriff
      1. 2.6.1 Haltetonus, emotionale Regulation, Einstellung und Bewusstsein Kein Zugriff
      2. 2.6.2 Kortikal-subkortikale Einheit der Verhaltensorganisation Kein Zugriff
      3. 2.6.3 Und wenn nicht? Kein Zugriff
      4. 2.6.4 Bedürfnishierarchien, Handlungsmotive und Willensfunktion Kein Zugriff
      5. 2.6.5 Handlungsmotive, Verhaltensorganisation und Entwicklungsstadien Kein Zugriff
      6. 2.6.6 Wirksamkeit, konkrete Operationen, Tonus und Übergang zur Repräsentation Kein Zugriff
      7. 2.6.7 Gleichgewicht und Orientierung, subjektive Kontinuität und freie Entscheidung Kein Zugriff
      8. 2.6.8 Differenzierung und Integration von Sinn und Bedeutung Kein Zugriff
      9. 2.6.9 Konflikte und soziale Integration emotionaler Regulation Kein Zugriff
      1. 2.7.1 Freiheitsgrade, Dynamik, Organisation und Resultat: Unruhe Kein Zugriff
      2. 2.7.2 Lernen orientiert sich an Resultaten: subjektive Einstellung und die Rolle der Bewusstheit Kein Zugriff
      3. 2.7.3 Freie Wahl im eigenen Rhythmus Kein Zugriff
      4. 2.7.4 Emotionen: Regulatoren des subjektiven Zeitgefüges? Kein Zugriff
      5. 2.7.5 Verkörperte Eigenzeit Kein Zugriff
      6. 2.7.6 Wallon und seine Emotionstheorie im Kontext seiner eigenen Zeit Kein Zugriff
      7. 2.7.7 Die Frage nach dem Ursprung im Raum-Zeit-Kontinuum Kein Zugriff
      8. 2.7.8 Anochin als Vermittler von (Wallons) Theorie und (Feldenkrais‘) Praxis Kein Zugriff
      9. 2.7.9 Selbstregulation in der Zone der nächsten Entwicklung Kein Zugriff
      10. 2.7.10 Autonomie im Respekt vor sich selbst und dem Anderen Kein Zugriff
      1. 3.1.1 Fragen zur Integration im Gehirn, in der Psyche und in der kognitivistischen Psychologie Kein Zugriff
      2. 3.1.2 Die Integration des Ich-Bildes bei Feldenkrais Kein Zugriff
      3. 3.1.3 Bewusstsein versus Bewusstheit : die Rolle der Aufmerksamkeit Kein Zugriff
      4. 3.1.4 Zur neuronalen Verankerung der Bewusstwerdung Kein Zugriff
      5. 3.1.5 Sind Integration und Bewusstsein an Sprache gebunden? Kein Zugriff
      6. 3.1.6 Attitude – die innere Haltung : nach Wallon die erste Form des subjektiven Bewusstseins Kein Zugriff
      7. 3.1.7 Aufmerksamkeit als subjektiver Leitfaden für Differenzierung und Integration in der Feldenkrais-Pädagogik Kein Zugriff
      8. 3.1.8 Selbstorganisierende Aufmerksamkeit Kein Zugriff
      9. 3.1.9 Komplexe Dynamik braucht Orientierung: Bewusstseinsbildung im emergenten Prozess Kein Zugriff
      1. 3.2.1 Ein Blick über den Zaun grauer Theorie: Fragen zur frühkindlichen erzieherischen Praxis und deren Relevanz im Hinblick auf die Problematik zahlreicher Schulkinder in unserer Zeit Kein Zugriff
      2. 3.2.2 Subjektive Aufmerksamkeit? … am Beispiel der Sitzkinder… Kein Zugriff
      3. 3.2.3 … aus der Feldenkrais-Perspektive Kein Zugriff
      4. 3.2.4 … aus neurologischer Perspektive Kein Zugriff
      5. 3.2.5 … aus sozial- und kulturpsychologischer Perspektive Kein Zugriff
      6. 3.2.6 Beispiele aus der Praxis Kein Zugriff
      7. 3.2.7 Persönliche Gedanken zur psycho-sozio-kulturellen Integration Kein Zugriff
      8. 3.2.8 … aus entwicklungspsychologischer Perspektive Kein Zugriff
      9. 3.2.9 Beobachtungen aus der Feldenkrais-Praxis: Arbeitshypothesen Kein Zugriff
      1. 3.3.1 Selbstorganisation als Lernprozess: bewusst oder nicht? Kein Zugriff
      2. 3.3.2 Posturalfunktion, Orientierung und intentionales Handeln Kein Zugriff
      3. 3.3.3 Drei Voraussetzungen für selbstorganisierendes Lernen Kein Zugriff
      4. 3.3.4. Ein ontogenetisches Entwicklungsmodell Kein Zugriff
      5. 3.3.5 Subjektivität in der Schnittmenge psychoanalytischer Theorie und pädagogischer Praxis Kein Zugriff
      6. 3.3.6 Subjektiver Raum – subjektive Zeit: und die kulturelle Identität? Kein Zugriff
      7. 3.3.7 Das Lernen lernen: zweckmäßig, mühelos, vor allem aber achtsam Kein Zugriff
      8. 3.3.8 Und die Sitzkinder? Kein Zugriff
      9. 3.3.9 Orientierung sichern: selbstorganisierende Entwicklung begleiten Kein Zugriff
      1. 4.1.1 Dialog von Theorie und Praxis, Bewusstheit und Bewegung Kein Zugriff
      2. 4.1.2 Komplexität, Kontinuität, Orientierung und Dynamik: die Einheit von Form und Inhalt in konkreter Entwicklung und abstrakter Theoriebildung Kein Zugriff
    1. 4.2 L’activité préconsciente ou impulsive Kein Zugriff
      1. 4.3.1 Emotion als wahrnehmbarer Prozess: Mimik, Tonus, Haltung und Einstellung Kein Zugriff
      2. 4.3.2 Emotionen als erste Form des Bewusstseins Kein Zugriff
      3. 4.3.3 Emotionen auf der Handlungsebene: erste Kommunikationsform Kein Zugriff
      1. 4.4.1 Viszeral-interozeptive und postural-propriozeptive Zirkulärreaktionen Kein Zugriff
      2. 4.4.2 Kinetisch-exterozeptive Zirkulärreaktionen Kein Zugriff
      1. 4.5.1 Individuationsprozess: Differenzierung vom Anderen ein für alle Mal, oder lebenslange Herausforderung an ein differenziertes Selbst-Bewusstsein? Kein Zugriff
      2. 4.5.2 Wie schafft es ein Kind, zwei kulturelle Muster in eine subjektive Identität zu integrieren? Kein Zugriff
      3. 4.5.3 Die Acht-Monats-Angst im Kontext der Selbstdifferenzierung und -integration Kein Zugriff
      4. 4.5.4 Ein Blick in die Praxis Kein Zugriff
    2. 4.6 Le stade sensitivo-moteur: Echo-Reaktionen Kein Zugriff
      1. 4.7.1 Autoritär… Kein Zugriff
      2. 4.7.2 … versus anti-autoritär Kein Zugriff
    3. 4.8 Le stade sensitivo-moteur: Entwicklung des Bewusstseins Kein Zugriff
      1. 4.9.1 Die Bedeutung projektiven Handelns für die Entwicklung der praktischen Intelligenz Kein Zugriff
      2. 4.9.2 Emotional regulierte Handlung gegenüber Interaktionspartnern Kein Zugriff
      3. 4.9.3 Differierte Nachahmung Kein Zugriff
      4. 4.9.4 Sprachentwicklung Kein Zugriff
      5. 4.9.5 Antizipation, Repräsentation, Intention und emotionale Sicherheit Kein Zugriff
      6. 4.9.6 Differenzierung eigener Intentionen: aggressives Verhalten? Kein Zugriff
      7. 4.9.7 Erwachsenen-Kind-Interaktion als Initiationsprozess: Orientierungssuche Kein Zugriff
    4. 4.10 Denken im virtuellen Raum: Autonomie und Sozialisierung Kein Zugriff
  1. Literatur Kein Zugriff Seiten 453 - 484

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