Recht und Politik
Zum Staatsverständnis von Ulrich K. Preuß- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Staatsverständnisse, Band 73
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Ulrich K. Preuß ist einer der herausragenden zeitgenössischen Staatsdenker in Deutschland, der einen differenzierten Etatismus vertritt. Er analysiert den Staat unter dem Vorzeichen des Spannungsverhältnisses von Recht und Politik. Sein Werk wird hier erstmalig in umfassender Form einer kritischen Rekonstruktion unterzogen wird. Für Preuß hat einerseits das Politische seine Exklusivität im Staat verloren. Andererseits ist der Staat auch in Zeiten der Globalisierung immer noch die alternativlose politische Organisationsform zur Durchsetzung des Rechts. Dabei versteht Preuß das Recht, speziell die Verfassung als eine Ordnung des Politischen, die nicht nur Macht begrenzt, sondern Freiheit ermöglicht. Dieses Grundverständnis des Staates wird von Preuß wie von keinem anderen deutschen Juristen vor dem Hintergrund je aktueller Herausforderungen und politischer Ereignisse entfaltet – 1968, 1989 und 9/11 können hier als die Eckdaten gelten.
Mit Beiträgen von Petra Dobner, Günter Frankenberg, Claudio Franzius, Stephan Leibfried, Isabelle Ley, Anne Peters, Alfred Rinken, Tine Stein.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-8487-2129-0
- ISBN-Online
- 978-3-8452-6229-1
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Staatsverständnisse
- Band
- 73
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 213
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 12
- Preuß im Kontext Kein Zugriff Claudio Franzius, Tine Stein
- Das Problem des Öffentlichen Kein Zugriff Seiten 43 - 72 Alfred Rinken
- Über die normative Kraft des Empathischen Bürgerschaft und Demokratie bei Ulrich K. Preuß Kein Zugriff Seiten 73 - 86 Günter Frankenberg
- Die Assoziation der Dissoziationen: Die Verfassung als Ordnung des Politischen Kein Zugriff Seiten 87 - 108 Petra Dobner
- Die „konstitutionalistische“ Frage Kein Zugriff Seiten 109 - 122 Anne Peters
- Menschenrechte als Paradox? Unterschiedliche Geltungsansprüche der Menschenrechte bei Ulrich K. Preuß Kein Zugriff Seiten 123 - 146 Tine Stein
- Europa am Scheideweg: Integration oder Desintegration? Kein Zugriff Seiten 147 - 170 Stephan Leibfried
- Das „Wir der Anderen“ in Europa Wer ist das demokratische Subjekt in Europa? Kein Zugriff Seiten 171 - 192 Claudio Franzius
- Innen und Außen, Öffentlich und Privat: Kontinuitäten und Verbindungen zwischen Verfassungs- und Völkerrecht Kein Zugriff Seiten 193 - 213 Isabelle Ley





