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Monographie Kein Zugriff

Wenn Lernen und Lehren schwierig werden

Kriterien einer inklusiven Praxis mit Fallanalysen
Autor:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Die Fähigkeit eines jeden Menschen gestaltend, sinnkonstruierend und verstehend zu lernen, ist der Schlüssel zum Begreifen von Lernentwicklungsproblemen. Die in der Lehrerbildung tätige Lerntherapeutin Margarete Liebrand betritt ein Terrain mit vielen offenen Fragen. Die Antwort auf fehlende Standards für die Definition der Schwierigkeiten bei der Entwicklung des Lernens und für die Normierung von Kriterien eines Umgangs mit ihnen sucht sie in theoretischen Klärungen, die ihre Veranschaulichung in vier Einzelfallanalysen finden. Die Autorin zeigt die Vielschichtigkeit der Lernentwicklungsprozesse auf. Sie entfaltet die These, dass sich Lernentwicklungsvorgänge sozialkulturell und psychisch vermittelt vollziehen. Die vielfach beklagte Lücke einer Bestimmung des Verhältnisses von Didaktik und Lernpsychologie beantwortet sie mit einem Problemaufriss zur Beziehung von Wissens-, Fertigkeits- und Persönlichkeitsentwicklung. Die kritische Auseinandersetzung mit Annahmen zum Verhältnis von Lernen und Entwicklung führt die Rede vom Lernversagen ad absurdum. Die Erkenntnis, dass Lernende stets etwas für sich selbst bei der Entwicklung ihres Lernens tun, wird zum Bezugspunkt für die Analyse der Herausforderungen einer Tätigkeit von Lernschritten. Die zentrale Entwicklungsaufgabe verortet die Autorin in den Prozessen des Erlernens eines Denkens in Bedeutungen. Jene Fähigkeit, Verstehensprozesse anzueignen, interpretiert sie als ein Entwicklungspotential im Aspekt der Lerntätigkeit und zugleich als eine Schwierigkeit der Lernentwicklung. Ihr nachzukommen, kann unter bestimmten Bedingungen des Lebens und Lernens zu Teufelskreisen bei der Organisation des Lernhandelns führen und zu psychischen Verstrickungen. In Fragen der Unterstützung von Lernentwicklungen werden Zusammenhänge zwischen einer fachdidaktisch adäquaten Aufbereitung des Unterrichts und einer Begleitung von Lernenden untersucht, die sich als Subjekte des Lernens selbst zu finden haben, wenn sie ihr Lernhandeln tätigen. Es werden Aneignungsvorgänge des Was und Klärungs- sowie Entscheidungsprozesse des Wie und Wozu eines Vollzugs von Lernschritten analysiert. Die Fallanalysen werden als eine Erkenntnissuche konzipiert, die sich an Kriterien der theoretischen Erarbeitungen orientiert. Die Autorin lässt sich beim therapeutischen Handeln und beim Nachdenken über Ereignisse im Lehr-Lerngeschehen über die Schulter schauen. Vor allem aber kommen diejenigen zu Wort, um die es geht – die Schülerinnen und Schüler mit Lernproblemen, die dauerhaft Probleme bereiten.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-96543-516-2
ISBN-Online
978-3-96543-550-6
Verlag
Lehmanns, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
438
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 12
  3. Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 24
  4. Zu Inhalt und Aufbau des Buches Kein Zugriff Seiten 25 - 32
    1. 1. Lernen und Entwicklung Kein Zugriff
    2. 2. Lernbesonderheiten Kein Zugriff
    3. 3. Lernschritte, sozial ermöglichte, selbstregulierte Handlungen Kein Zugriff
    4. 4. Lernentwicklungsaufgaben Kein Zugriff
    5. 5. Die Tätigkeit des Lernens lebenslang umgestalten Kein Zugriff
    6. 6. Krisen in der Entwicklung: Widerstreit von Wollen und Können Kein Zugriff
    7. 7. Die Schwierigkeit, das Lernen ‚Sinn’ entnehmend und Sinn konstruierend zu tätigen Kein Zugriff
    8. 8. Dynamik der Entwicklung der Person Kein Zugriff
    9. 9. Übergang vom Lernen im Wahrnehmungsfeld zum analytisch denkenden Lernen Kein Zugriff
    10. 10. Fragen einer Gestaltung der Praxis des Förderns und Herausforderns von Lernschritten Kein Zugriff
    11. 11. Das Außen-Innen-Prinzip der Tätigkeit von Lernschritten Kein Zugriff
    12. 12. Das Erlernen des Lernens und das Lernhandeln um des Lernens willen Kein Zugriff
    13. 13. Automatisierung von Wissen und Können Kein Zugriff
    14. 14. Re-Strukturierung des Lernhandelns und Selbstheilungsprozesse Kein Zugriff
    15. 15. Hilfe zur Selbsthilfe vermittels des Aufbaus einer Vertrauenspraxis Kein Zugriff
    16. 16. Hilfe zur Selbsthilfe und das Erlernen eines Dialogs in Erwiderungen Kein Zugriff
    17. 17. Das Dilemma von Lehren und Lernen Kein Zugriff
    1. Vorbemerkungen Kein Zugriff
    2. 1. Anfangssituationen gestalten Kein Zugriff
    3. 2. Psychischen Verstrickungen in Zerreißproben standhalten: Das Ich und das Wir Kein Zugriff
    4. 3. Einem Muster des Lernhandelns die eigene Handschrift geben Kein Zugriff
    5. 4. Lernen mit persönlichen Leitkarten Kein Zugriff
  5. Ausblick Kein Zugriff Seiten 399 - 418
  6. Bibliographie Kein Zugriff Seiten 419 - 430
  7. Sachregister Kein Zugriff Seiten 431 - 432
  8. Personenregister Kein Zugriff Seiten 433 - 438

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