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Monographie Kein Zugriff

Soziologie des Pharmazeutischen

Autor:innen:
Verlag:
 2011

Zusammenfassung

Das Werk untersucht die sozialen Verwendungsbedingungen von Arzneimitteln. Darunter im Wesentlichen wirkstoff-basierte, industriell hergestellte Tabletten zu verstehen, ist uns heute zwar selbstverständlich. Der soziologische Blick auf den historischen Wandel des Pharmazeutischen zeigt jedoch, wie kontingent und voraussetzungsvoll dieses Verständnis ist – und mit ihm die Bedeutung des Apothekers, das Verhältnis von Pharmazie und Medizin sowie die Anforderungen an Regulierung. Und erst das Verständnis dieses Wandels hin zum naturwissenschaftlich legitimierten Fertigarzneimittel ermöglicht die fundierte Beurteilung aktueller Entwicklungen und Herausforderungen im Arzneimittel- und Apothekenbereich: Für Gesundheitspolitik und Apothekerschaft diskutiert die Studie eine etwaige Arzneimittelmarkt-Liberalisierung. Für Wissens-, Professions- und Wirtschaftssoziologie resultieren Einblicke in die Spezifika der Pharmazie, der Apothekerrolle und der Koordination von Arzneimittelversorgung über Marktmechanismen. Erstmals liegt hier eine integrierte Perspektive auf das Pharmazeutische als sozialer Beobachtungsgegenstand vor.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2011
ISBN-Print
978-3-8329-6302-6
ISBN-Online
978-3-8452-3085-6
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Reihe
Wissenschafts- und Technikforschung
Band
6
Sprache
Deutsch
Seiten
354
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 18
    1. Desiderat einer Soziologie des Pharmazeutischen Kein Zugriff Seiten 19 - 27
    2. Systemtheorie als Theoriegrundlage Kein Zugriff Seiten 27 - 39
    3. Pharmakon-Kommunikation als Sondersemantik Kein Zugriff Seiten 39 - 51
    4. Empirische Untersuchung von Pharmakon-Kommunikation Kein Zugriff Seiten 51 - 56
    1. „Zauberhafte Pharmazie“ – Anfänge der Pharmakon-Kommunikation Kein Zugriff Seiten 57 - 63
      1. Semantik: Komplexitätssteigerung des Pharmakons als Arzneimittel Kein Zugriff Seiten 63 - 77
      2. Sozialstrukturen: Ärzte, Apotheker und die Kodifizierung von Strukturen Kein Zugriff Seiten 77 - 92
    2. Doppelt-parasitäre Verhältnisse: Medizin und Pharmazie Kein Zugriff Seiten 92 - 102
      1. Semantik: Verselbstständigung der Leitunterscheidung als Wirkstoff Kein Zugriff Seiten 102 - 113
      2. Sozialstrukturen: Von der Rolle zum originalverpackten Fertigarzneimittel Kein Zugriff Seiten 113 - 128
      1. Differenzierung und Konstitution Medizinischer Pharmakon-Kommunikation Kein Zugriff Seiten 129 - 141
      2. Arzneimittelabgrenzung zwischen Chemie, Medizin und Umverpackung Kein Zugriff Seiten 141 - 150
      3. Erstattungsfähigkeit statt Gefährdungspotenzial als „dritte“ Richtigkeitskriterien Kein Zugriff Seiten 150 - 155
      4. Inflation des Erfolgsmediums Kein Zugriff Seiten 155 - 159
      1. Gesundheitspolitik und Gesundheitsgesetzgebung Kein Zugriff Seiten 159 - 162
      2. Politische Leistungen: Trivialisierung und Strukturstabilisierung Kein Zugriff Seiten 162 - 166
      3. Politische Fremdbeobachtung: Pharmaziepolitische Zielsetzungen Kein Zugriff Seiten 166 - 168
      4. Defizite pharmaziepolitischer Zielerreichung und Nachbesserungsversuche Kein Zugriff Seiten 168 - 180
      5. Komplexitätsreduktion als pharmaziepolitische Zielsetzung? Kein Zugriff Seiten 180 - 184
      6. Unerreichbare Ziele – Gefährdung Medizinischer Pharmakon-Kommunikation Kein Zugriff Seiten 184 - 186
      1. Arzneimittel-Knappheit Kein Zugriff Seiten 186 - 192
      2. Entstehung des Arzneimittels als Wirtschaftsgut Kein Zugriff Seiten 192 - 197
      3. Besonderheiten der Arzneimittelverfügbarkeit Kein Zugriff Seiten 197 - 200
      4. Marktversagen Kein Zugriff Seiten 200 - 208
      5. Ineffiziente Allokationen rationaler Akteure aus soziologischer Perspektive Kein Zugriff Seiten 208 - 210
      1. Gesellschaft und Organisation Kein Zugriff Seiten 210 - 216
      2. Der Apotheker in seiner Apotheke Kein Zugriff Seiten 216 - 220
      3. Pharma-Industrie: Programmierung Medizinischer Pharmakon-Kommunikation Kein Zugriff Seiten 220 - 225
      4. Pharmazeutischer Großhandel: Sekundäre Organisierung Kein Zugriff Seiten 225 - 227
      5. Krankenkassen: Indirekter Einfluss durch Programmierung der Verwendung Kein Zugriff Seiten 227 - 230
      1. Funktionsverlust als Ausgangslage Kein Zugriff Seiten 230 - 233
      2. Organisierung als Berufsstand Kein Zugriff Seiten 233 - 237
      3. Konstruktion des Apothekers als unabhängiger Arzneimittelberater Kein Zugriff Seiten 237 - 243
      4. Neue Verhältnisse zwischen den Berufsrollen Kein Zugriff Seiten 243 - 245
      5. Ethik & Monetik – Apotheker im double-bind Kein Zugriff Seiten 245 - 252
      6. Konsequenzen für Medizinische Pharmakon-Kommunikation Kein Zugriff Seiten 252 - 254
      7. Professionssoziologische Reflexion Kein Zugriff Seiten 254 - 258
    1. Problemaufriss der Liberalisierung des Arzneimittel- und Apothekenmarktes Kein Zugriff Seiten 259 - 264
    2. Pharmaziepolitische Effizienzkriterien Kein Zugriff Seiten 264 - 267
    3. Szenario 1: Beibehaltung des Status Quo Kein Zugriff Seiten 267 - 273
    4. Szenario 2: Liberalisierung der Vertriebsebene Kein Zugriff Seiten 273 - 283
    5. Szenario 3: Alternative Anreizmechanismen Kein Zugriff Seiten 283 - 292
    6. Prioritäten und Systemvertrauen Kein Zugriff Seiten 292 - 294
    1. Dinge und Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 295 - 302
    2. Funktion der Standardisierung Kein Zugriff Seiten 302 - 306
    3. Zum Zusammenhang von Standardisierung, Rollen und Organisation Kein Zugriff Seiten 306 - 311
    4. Organisation und Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 311 - 314
    5. Konsequenzen für den Menschen Kein Zugriff Seiten 314 - 319
    6. Gefährdung Medizinischer Pharmakon-Kommunikation Kein Zugriff Seiten 319 - 329
  2. Verzeichnis der zitierten Gesetzestexte Kein Zugriff Seiten 330 - 332
  3. Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 333 - 348
  4. Register Kein Zugriff Seiten 349 - 354

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